Allgemeines

Am 10. Nov. 1901 wurde der Löschzug Alpen urkundlich in der damaligen Gaststätte von Witwe Terheggen, heute Gaststätte Burgschänke, gegründet. Schmiedemeister Friedrich Wardemann wurde erster Corpschef der Feuerwehr Alpen, heute zu vergleichen mit dem Begriff "Zugführer".

Insgesamt hatten sich 33 Personen "männlichen Geschlechts" der Feuerwehr Alpen angeschlossen, um im Brandfall den Alpener Bürgern beizustehen. "Gott zur Ehr - dem Nächsten zur Wehr" - dieses Leitwort galt vor hundert Jahren und es gilt heute noch.
Nur die Voraussetzungen zum Betreiben einer Feuerwehr haben sich grundlegend geändert.

Wurde früher eine Feuerwehr mehr vereinsmäßig geführt (Statuten etc.), so ist die Feuerwehr von heute keineswegs ein Verein, sondern eine Vereinigung von Leuten, die in die Organisation einer Kommune eingebunden sind. In größeren Städten und kreisfreien Städten gibt es ein eigenes Feuerwehramt, in Alpen ist die Feuerwehr in das Ordnungsamt eingegliedert.

Hat sich die Feuerwehr in den Anfangsjahren im wesentlichen auf das Löschen von Bränden beschränkt, so wurde im Laufe der Zeit aus der Feuerwehr mehr und mehr eine "Technikwehr".

 


Der Großteil aller Einsätze sind heute technische Hilfeleistungen, ein kleinerer Teil sind die klassischen Brandeinsätze.
Wurde früher bei Bränden das Löschwasser in Ledereimern zur Brandstelle transportiert, so steht heute der Feuerwehr ein umfangreiches Hydranten- und Löschbrunnennetz, sowie moderne Fahrzeuge und Pumpen zur Verfügung.

Für die vielfach zu leistende technische Hilfe wurde die Feuerwehr mit modernen technischen Geräten ausgestattet. Diese umfangreiche Ausstattung muss auch von den Wehrleuten beherrscht werden. Ausbildung auf Standort-, Kreis- und Landesebene gehören heute zum täglichen Geschäft eines jeden Feuerwehrmannes. Der Umstand, dass wir Feuerwehrleute aus den unterschiedlichsten Berufsgruppen zur Verfügung haben, erleichtert die Anwendung der technischen Gerätschaften und die komplizierte Wartung enorm.

Der Löschzug Alpen ist in einem relativ modernen Feuerwehrgerätehaus stationiert. Seit 1989 ist dieses Domizil am Willy-Brandt-Platz in Alpen-Mitte bezogen. Hier ist der Löschzug mit 48 aktiven Wehrleuten, 30 Mitgliedern der Jugendfeuerwehr und 12 Mitgliedern der Ehrenabteilung untergebracht. Sieben Fahrzeugen bietet die Fahrzeughalle eine Unterstellmöglichkeit, ausgestattet mit einer Abgasabsaugung je Stellplatz. Eine Einsatzzentrale, eine kleine Reparaturwerkstatt, eine Atemschutzwerkstatt, Lager- und Sozialräume sowie Unterrichtsraum, Küche und Büros runden das Raumprogramm ab.

Alle aktiven Wehrleute verfügen über eine komplette persönliche Ausrüstung gemäß dem aktuellen Stand der Technik, einschließlich der Überbekleidung zur Brandbekämpfung.

Neben der klassischen Feuerwehrarbeit führt der Löschzug einmal im Jahr einen Umweltschutztag durch. Kurz vor Pfingsten, dem Hochfest der Schützen, wird der Fußweg, beginnend an der Lindenallee, vorbei unterhalb der ehemaligen Jugendherberge bis zum Schießstand der Schützen, von Unrat und Schmutz gereinigt und geharkt.

Die Übungsabende des Löschzuges Alpen finden im regelmäßigen Turnus 14-tägig, dienstags von 18.00- 20.00 Uhr statt. Dazu kommen Sonderübungen und Veranstaltungen verschiedenster Art, sowie Lehrgänge und Fortbildungen.

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