Freitag der 13. ist Rauchmeldertag

 Plakat Freitag der 13.03.2009

Nach dem verheerenden Wohnungsbrand in Lübeck in der Nacht zum 15.02.2009, bei der eine Frau und zwei Kinder starben, sind in der Nacht des 24.02.2009 in Moers (NRW) erneut eine Frau und drei kleine Kinder bei einem Brand ums Leben gekommen...
Schlagzeilen wie diese schockieren die Bevölkerung.

Jeden Monat verunglücken rund 50 Menschen tödlich durch Brände, die meisten davon in den eigenen vier Wänden. Die Mehrheit stirbt an einer Rauchvergiftung. Brandtote sind Rauchtote! Zwei Drittel aller Brandopfer wurden nachts im Schlaf überrascht.
Die jährlichen Folgen in Deutschland: 600 Brandtote, 6.000 Brandverletzte mit Langzeitschäden und über eine Milliarde Euro Brandschäden im Privatbereich.

Da bereits ein Atemzug mit Brandrauch tödlich sein kann, ist ein Rauchmelder der beste Lebensretter in Ihrer Wohnung. Der laute Alarm des Rauchmelders warnt Sie auch im Schlaf rechtzeitig vor der Brandgefahr und gibt Ihnen den nötigen Vorsprung, sich und Ihre Familie in Sicherheit zu bringen und die Feuerwehr zu alarmieren. Wählen Sie dazu den Notruf 112.

Kaminbrand

Datum: 
Samstag, 7. April 2018 - 9:27
Einsatzort: 
Alpen, Flughafenweg

In der Nacht von Freitag auf Samstag wurde der Löschzug Alpen um 00.50 Uhr zu einem Kaminbrand auf die Bönninghardt alarmiert.

Beim Eintreffen war bereits eine starke Rauchentwicklung im Außenbereich zu erkennen, woraufhin ein Vollalarm für die Freiwillige Feuerwehr Alpen durch den Einsatzleiter veranlasst wurde.
Beim Vorgehen stellte der Angriffstrupp fest, dass das Feuer bereits auf ein Zimmer übergegriffen hatte. Zwei Trupps unter umluftunabhängigem Atemschutz haben das Brandgut abgelöscht und anschließend ins Freie gebracht.
Abschließend wurde das Haus mittels Wärmebildkamera von innen sowie von außen durch die Drehleiter kontrolliert.

Die Wehrleute konnten nach circa zwei Stunden den Einsatz beenden.

Verkehrsunfall, eingeklemmte Person

Datum: 
Freitag, 6. April 2018 - 12:45
Einsatzort: 
Bönninghardt, Bönninghardter Straße Ecke Thorenstraße

Der Löschzug Alpen und die Löschgruppe Veen wurden zusammen mit dem Rettungsdienst und der Polizei am Freitagmittag, den 6. April 2018, um 12.45 Uhr zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person alarmiert.

Auf der Bönninghardt ereignete sich im Kreuzungsbereich Bönninghardter Straße Ecke Thorenstraße ein Unfall zwischen einem Personenkraftwagen und einem Wohnmobil. Durch den Aufprall kippte das Wohnmobil auf die Seite. Dabei wurden der Fahrer und Beifahrer in dem Fahrzeug eingeklemmt. Jedoch konnten die zwei Personen vor dem Eintreffen der Rettungskräfte durch Ersthelfer mittels Leiter befreit werden.
Die Feuerwehr sicherte die Einsatzstelle ab und betreute die insgesamt vier verletzten Personen. Zusätzlich klemmten die Einsatzkräfte die Fahrzeugbatterien ab, streuten auslaufende Betriebsmittel ab und entfernten zwei Gasflaschen aus dem Wohnmobil. Alle vier leicht verletzten Personen wurden durch den Rettungsdienst zur weiteren Versorgung in örtliche Krankenhäuser gebracht.

Für die Einsatzkräfte war dieser Einsatz nach circa 90 Minuten beendet.

Richtfest am neuen Gerätehaus des Löschzugs Alpen

Am 14. März 2018 lud der Löschzug Alpen Bürgermeister Thomas Ahls, Vertreter des Rats und der Verwaltung der Gemeinde Alpen, das Architektenbüro Kempen und Kleinheyer sowie alle am Bau bisher beteiligte Firmen, den Kreisbrandmeister Udo Zurmühlen sowie seinen Vertreter Christoph Rudolph und die Kameradinnen und Kameraden der Jugendfeuerwehr, der Alters- und Ehrenabteilung und der Einheiten Menzelen und Veen zum Richtfest des neuen Gerätehauses an der Von-Dornik-Straße ein.

Bürgermeister Thomas Ahls begrüßte alle Anwesenden. Er betonte die große Bedeutung der Freiwilligen Feuerwehr für die Gemeinde Alpen und wünschte den ehrenamtlichen Kräften alles Gute für die Zukunft. Anschließend bedankte sich der Leiter der Freiwilligen Feuerwehr Alpen, Michael Hartjes, bei allen am Bau tätigen Unternehmen, Büros und Gemeinde-Mitarbeitern. Er nutzte die Gelegenheit und untermauerte die Worte des Bürgermeisters mit Zahlen: „2009 hat die Freiwillige Feuerwehr Alpen mit 105 ehrenamtlichen Kräften 80 Einsätze abgearbeitet. Im vergangen Jahr waren es ganze 150 Einsätze und dies nach wie vor mit 105 Kameradinnen und Kameraden.“ Die Architektin Bettina Kempen erklärte die Tradition des Richtfests und zeigte den Baufortschritt auf. Dann übergab sie das Wort an den Zimmermann, der den obligatorischen Richtfest-Akt durchführte.

Im Frühjahr 2019 sollen der Löschzug Alpen und die Jugendfeuerwehr in das neue Gerätehaus einziehen. Zusätzlich entstehen Räume für übergreifende Bereiche, wie der Atemschutzwerkstatt oder Funkwerkstatt. Der rund 15 Meter hohe Turm dient der Ausbildung – er bietet Übungsmöglichkeiten für die Vornahme von Leitern, Retten von Personen oder das Trainieren in oberen Stockwerken.

Warnung der Bevölkerung durch Sirenensignale

Am heutigen Mittwoch, 07. März 2018, findet zwischen 12.00 Uhr und 13.00 Uhr ein kreisweiter Probealarm der Sirenen statt. Sirenensignale werden bei Gefahrgutunfällen und Großschadenslagen zur Warnung der Bevölkerung eingesetzt.

In allen Ortsteilen der Gemeinde Alpen gibt es zusätzlich einmal im Monat, immer am ersten Mittwoch im Monat um 18.15 Uhr, einen Probealarm zur Kontrolle der örtlichen Sirenen. Die Kameradinnen und Kameraden der Freiwillige Feuerwehr Alpen werden bei Einsätzen über ein Funkmeldesystem alarmiert. Der Sirenalarm für die Feuerwehr Alpen wird nur noch in sehr seltenen Fällen genutzt.

Bei einer akuten und aktuellen Gefahr ist zur Warnung dann im Gegensatz zur Probealarmierung, direkt ein eine Minuten andauernder auf- und abschwellender Heulton zu hören, welcher die Information "Gefahr - Radio einschalten und auf Durchsagen achten" (Radio KW - Frequenz 107,6 MHz) übermitteln soll. Bei einem Großschadensereignis erhalten Sie Informationen zum Geschehen unter www.kreis-wesel.de oder unter der Telefonnummer 0800 120 4000.

Durch eine halbjährliche, kreisweite Probe soll die Sensibilität der Bevölkerung für die Wichtigkeit und Bedeutung von Sirenensignale geweckt und die damit verbundenen Verhaltensweisen näher gebracht werden.

 

Signalfolge und Bedeutung (kreisweiter Probealarm):
Als erstes wird ein einminütiger Dauerton mit der Bedeutung "Entwarnung" ausgelöst. Anschließend folgt ein eine Minute andauernder auf- und abschwellender Heulton, welcher die Information "Gefahr - Radio einschalten und auf Durchsagen achten" (Radio KW - Frequenz 107,6 MHz) übermitteln soll. Zum Abschluss erfolgt dann nochmals ein einminütiger Dauerton zur "Entwarnung".
 

Andreas Schwenzfeier ist stellvertretender Löschzugführer in Alpen

Am Dienstag, den 23. Januar 2018, wurde Andreas Schwenzfeier offiziell durch den Wehrführer Michael Hartjes und seine beiden Stellvertreter Marco Giesen und Frank Coenen zum stellvertretenden Führer des Löschzugs Alpen ernannt.

Die Feuerwehrkameradinnen und -kameraden des Löschzugs Alpen wurden bereits auf der Jahreshauptversammlung am 13. Januar diesbezüglich angehört.
Die Mitglieder stimmten einstimmig ab. Christoph Költgen hat aus persönlichen Gründen die Position abgegeben, steht der Löschzugführung jedoch weiterhin kommissarisch zur Unterstützung bei.


 

Sturmschaden, mehrere Einsatzstellen

Datum: 
Donnerstag, 18. Januar 2018 - 10:10
Einsatzort: 
Alpen

Am 18. Januar 2018 zog die starke Unwetterfront Friederike über die Gemeinde Alpen. Um 10.10 Uhr wurde die Löschgruppe Menzelen mit dem Stichwort "Baum auf Straße" zur Jägerruh alarmiert.

Kurze Zeit später wurde die Löschgruppe Veen um 10.17 Uhr zur Thorenstraße alarmiert. Dort war ein Baum auf eine Stromleitung gefallen. Zur Unterstützung wurde der Löschzug Alpen nachalarmiert. In den folgenden Stunden rückte die Freiwillige Feuerwehr Alpen zu insgesamt 39 Einsätzen aus. Während der gesamten Zeit wurden die Gerätehäuser besetzt und die Einsätze im Gemeindegebiet vom Gerätehaus Alpen aus koordiniert. Zu den Alarmstichworten zählten unter anderem Baum auf Pkw und Baum auf Haus sowie mehrmals Baum auf Straße und Baum in Stromleitung. In allen Fällen beseitigten die Einsatzkräfte die Hindernisse mittels Kettensäge. Umgefallene Bäume auf Privatgrundstücken gehören nicht zu den Aufgaben der Feuerwehr. In diesen Fällen bitten wir Sie entsprechende Dienstleister zu kontaktieren.

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