Gefahr von Wald- und Vegetationsbränden

Jedes Jahr aufs Neue wird die Feuerwehr Alpen zu Bodenfeuern gerufen, die eine erhebliche Gefahr für die Bevölkerung darstellen.
Flächenbrände können unterschiedliche Auslöser haben, doch meist sind sie das Ergebnis von fahrlässiger und mutwilliger Brandstiftung. Besonders bei langen Trockenperioden und hohen Lufttemperaturen kann ein einziger Funke oder eine weggeschmissene Zigarette einen Brand auslösen.
Eine oft unterschätzte Ursache sind die heißen Katalysatoren von Autos und Motorrädern, die beim Abstellen auf einem dürren Boden schnell zu einem Feuer führen können. Achten Sie daher immer darauf, wo Sie ihr Fahrzeug nach einer langen Dürre abstellen. Dies gilt ebenso für an einen Wald angrenzende Flächen, da hier durch trockenes Geäst am Boden ebenfalls erhöhte Brandgefahr besteht!

Als Anhaltspunkt für die aktuelle Gefahrensituation hat der Deutsche Wetterdienst einen Wald- und Graslandfeuerindex eingeführt. Die Warnstufen von Stufe 1 (keine Brandgefahr) bis Stufe 5 (erhebliche Brandgefahr) informieren über die Gefahren, die zur Zeit in Wald- und Wiesengebieten vorherrschen.


Brennender Radlader auf der A57

Datum: 
Mittwoch, 27. Juni 2018 - 7:25
Einsatzort: 
A57, Fahrtrichtung Niederlande

Am Mittwochmorgen wurden der Löschzug Alpen sowie die Löschgruppe Veen und der Rettungsdienst mit dem Stichwort LKW-Brand zur Bundesautobahn 57 in Fahrtrichtung Niederlande alarmiert. Bereits auf der Anfahrt war eine starke Rauchentwicklung sichtbar.

Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand ein Radlader im Bereich der Baustellenzufahrt bereits in Vollbrand. Die Einsatzstelle wurde gegen den fließenden Verkehr abgesichert, zeitgleich ging ein Trupp unter umluftunabhängigem Atemschutz mittels Schnellangriff zur Brandbekämpfung vor. Zusätzlich wurde der Randstreifen abgelöscht und heruntergekühlt. Parallel kontrollierte ein zweiter Trupp mittels Wärmebildkamera eine weitere Baumaschine, die sich in unmittelbarer Nähe des Feuers befand.

Auf Grund der Baustelle wird der Löschzug Sonsbeck zur Zeit ebenfalls alarmiert, welcher im Bereich der Anschlussstelle Sonsbeck in Bereitstellung geht. Ein Tanklöschfahrzeug fuhr zur Sicherung der Wasserversorgung, zusammen mit dem TLF4000 der Löschgruppe Veen, zur Einsatzstelle auf die Autobahn durch.

Der Einsatz war für die Wehrleute nach rund zwei Stunden beendet.

 

Zu Besuch bei der Feuerwehr

Am 28.04. besuchten die Vorschulkinder der beiden Menzelner Kindergärten die Löschgruppe Menzelen im Gerätehaus an der Neuen Straße. Mit insgesamt dreißig Kindern wurde in zwei Gruppen am Vor- und Nachmittag die jährliche Brandschutzerziehung durchgeführt.

Im Schulungsraum der Feuerwehr wurden die Gefahren im Umgang mit dem Feuer erläutert und das richtige Verhalten in Notfällen besprochen. Erfreulicherweise bestätigten der Großteil der Kinder, dass sie Zuhause Rauchwarnmelder installiert haben. Diese kleinen "Rauchengel" sind in Nordrhein-Westfalen Pflicht und können im Notfall Leben retten.

KFZ-Brand

Datum: 
Montag, 7. Mai 2018 - 19:04
Einsatzort: 
Bönninghardt, Bönninghardter Straße

Am Montagabend wurden der Löschzug Alpen, die Löschgruppe Veen und die Polizei um 19.04 Uhr zu einem Kfz-Brand auf die Bönninghardt alarmiert. Bereits auf der Anfahrt war eine dunkle Rauchwolke zu sehen.
Vor Ort stand der Motorraum eines Sportwagens bereits in Vollbrand. Die Straße wurde gegen den fließenden Verkehr abgesichert, ein Trupp unter umluftunabhängigem Atemschutz ging mittels Schnellangriffsleitung zur Brandbekämpfung vor. Zwei weitere Trupps sicherten den umliegen Grünstreifen und die Bäume, um eine Ausbreitung zu verhindern. Im Anschluss wurden weitere auslaufende Betriebsmittel abgestreut und der fachgerechten Entsorgung zugeführt.
Der Einsatz war für die Wehrleute nach circa 90 Minuten beendet.

Truppmannlehrgang 2018

Am 05. Mai legten 25 Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren Alpen, Xanten und Sonsbeck nach insgesamt rund 2,5 Monaten Ausbildungszeit ihre Prüfung des Truppmannlehrgangs Modul 3 und 4 in Alpen ab. Seit einigen Jahren arbeiten die drei benachbarten Feuerwehren erfolgreich in der Ausbildung neuer Einsatzkräfte zusammen. In über 80 Stunden bereiteten die Ausbilder die Lehrgangsteilnehmer zuerst in Sonsbeck auf die kommenden Einsätze mit dem Schwerpunkt der Brandbekämpfung vor, anschließend erfolgte am Standort in Alpen die Ausbildung für die Technische Hilfeleistung.

Freitag der 13. ist Rauchmeldertag

 Plakat Freitag der 13.03.2009

Nach dem verheerenden Wohnungsbrand in Lübeck in der Nacht zum 15.02.2009, bei der eine Frau und zwei Kinder starben, sind in der Nacht des 24.02.2009 in Moers (NRW) erneut eine Frau und drei kleine Kinder bei einem Brand ums Leben gekommen...
Schlagzeilen wie diese schockieren die Bevölkerung.

Jeden Monat verunglücken rund 50 Menschen tödlich durch Brände, die meisten davon in den eigenen vier Wänden. Die Mehrheit stirbt an einer Rauchvergiftung. Brandtote sind Rauchtote! Zwei Drittel aller Brandopfer wurden nachts im Schlaf überrascht.
Die jährlichen Folgen in Deutschland: 600 Brandtote, 6.000 Brandverletzte mit Langzeitschäden und über eine Milliarde Euro Brandschäden im Privatbereich.

Da bereits ein Atemzug mit Brandrauch tödlich sein kann, ist ein Rauchmelder der beste Lebensretter in Ihrer Wohnung. Der laute Alarm des Rauchmelders warnt Sie auch im Schlaf rechtzeitig vor der Brandgefahr und gibt Ihnen den nötigen Vorsprung, sich und Ihre Familie in Sicherheit zu bringen und die Feuerwehr zu alarmieren. Wählen Sie dazu den Notruf 112.

Kaminbrand

Datum: 
Samstag, 7. April 2018 - 9:27
Einsatzort: 
Alpen, Flughafenweg

In der Nacht von Freitag auf Samstag wurde der Löschzug Alpen um 00.50 Uhr zu einem Kaminbrand auf die Bönninghardt alarmiert.

Beim Eintreffen war bereits eine starke Rauchentwicklung im Außenbereich zu erkennen, woraufhin ein Vollalarm für die Freiwillige Feuerwehr Alpen durch den Einsatzleiter veranlasst wurde.
Beim Vorgehen stellte der Angriffstrupp fest, dass das Feuer bereits auf ein Zimmer übergegriffen hatte. Zwei Trupps unter umluftunabhängigem Atemschutz haben das Brandgut abgelöscht und anschließend ins Freie gebracht.
Abschließend wurde das Haus mittels Wärmebildkamera von innen sowie von außen durch die Drehleiter kontrolliert.

Die Wehrleute konnten nach circa zwei Stunden den Einsatz beenden.

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