Ablösung bei Waldbrand im deutsch-niederländischen Grenzgebiet

Noch immer dauern die Löscharbeiten im Nationalpark De Meinweg im deutsch-niederländischen Grenzgebiet an. Nachdem die Bereitschaft 1 des Regierungsbezirks Düsseldorf bereits am Dienstag, 21. April 2020, zur überörtlichen Hilfeleistung alarmiert wurde, wurde diese am 24. April 2020 erneut angefordert.

Die Freiwillige Feuerwehr Alpen unterstützt auch diesmal mit vier Kameraden der Einheit Menzelen bei der Brandbekämpfung und Wasserversorgung.
Einsatzbericht „Überörtliche Hilfeleistung bei Waldbrand“

BMA-Alarm

Am Mittwochmorgen wurde die Einheit Menzelen um 10.33 Uhr zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage an der Von-Dornik-Straße alarmiert.

Bei der Begehung durch den Einsatzleiter stellte sich heraus, dass ein Rauchmelder durch Wartungsarbeiten ausgelöst hatte. Die anrückenden Kräfte konnten die Einsatzfahrt abbrechen und an ihren Standort zurückkehren.

Überörtliche Hilfe bei Waldbrand

In der Nacht zum 21. April wurde die Bezirksbereitschaft 1 des Landes Nordrhein-Westfalen zur überörtlichen Hilfe nach Niederkrüchten im Kreis Viersen alarmiert. Grund für die Alarmierung ist ein bereits länger andauernder Waldbrand im dortigen deutsch-niederländischen Grenzgebiet. Die Bezirksbereitschaft 1 wird aus Einsatzkräften sowie Fahrzeugen und Gerätschaften der Feuerwehren aus den Kreisen Wesel und Kleve sowie der Stadt Duisburg gebildet.

Vier Wehrleute der Löschgruppe Menzelen machten sich mit dem MZF auf den Weg zum ersten Sammelpunkt an der Hauptfeuer- und Rettungswache in Moers. Von dort aus ging es für die Kolonne gesammelt über Duisburg ins Schadensgebiet. Seit den Morgenstunden haben die Kameraden dort ihre Arbeit im Rahmen der Wasserversorgung sowie Brandbekämpfung aufgenommen.

Der Einsatz dauert zurzeit noch an.

Sturmschaden

Am Freitagnachmittag wurde die Löschgruppe Menzelen um 17.29 Uhr zu einem Einsatz auf der Gester Straße alarmiert.
Vor Ort war ein Ast abgeknickt, der in den Fahrbahnbereich ragte. Der Ast wurde mittels Kettensäge entfernt.
Die Wehrleute konnten nach rund 20 Minuten an ihren Standort zurückkehren.