Einsatz

Ausgelöste Brandmeldeanlage Burg Winnenthal

Die automatische Brandmeldeanlage der Seniorenresidenz Burg Winnenthal in Xanten – Birten löste am Freitag den 26. April nachts gegen 0.30 einen Alarm aus. Die ersten Kräfte der Feuerwehr Xanten stellten ein Feuer in einem Zimmer im ersten Obergeschoss fest.

Daraufhin wurde die Löschgruppe Veen und die Drehleiter des Löschzugs Alpen zur Unterstützung alarmiert. Da der betroffene Gebäudetrakt evakuiert wurde und mehrere verletzte Personen versorgt werden mussten, waren neben den örtlichen Rettungsdiensten, der Polizei sowie der Schnellen Einsatzgruppe (SEG) des Deutschen Roten Kreuzes aus Alpen und Rheinberg auch ein leitender Notarzt (LNA) und ein organisatorischer Leiter Rettungsdienst (OrgL) im Einsatz.

Insgesamt waren somit ca. 120 Einsatzkräfte vor Ort tätig.

Brennender Transporter auf der Bönninghardt

Ein Schwelbrand im Motorraum eines Kleinbusses war am Dienstagmittag Grund für eine Alarmierung des Löschzuges Alpen und der Löschgruppe Veen.

Beim Eintreffen der Feuerwehr waren keine Personen mehr im Fahrzeug.
Das Feuer konnte mit der Schnellangriffseinrichtung unter Zugabe von Schaum schnell gelöscht werden. Die Einsatzstelle wurde im Anschluss an die Polizei übergeben.

Der Einsatz war nach ca. einer Stunde beendet.

Brand auf einem Bauernhof in Xanten

Am 27. Dezember bemerkten aufmerksame Anwohner vom Schwalbennest in Veen um 3.22 Uhr Feuerschein auf einem gegenüberliegenden Bauernhof und tätigten den Notruf. Die Kreisleitstelle in Wesel alarmierte daraufhin den Löschzug Alpen und die Löschgruppe Veen, sowie die Polizei.
Da sich die Einsatzstelle jedoch auf dem Bruchweg in Xanten-Birten befand, wurden die Feuerwehren Xanten-Mitte und -Birten kurze Zeit später ebenfalls alarmiert.

Bereits auf der Anfahrt konnten die Einsatzkräfte der Feuerwehr einen großen Feuerschein erkennen. Auf dem Bauernhof brannte ein etwa 200 Kubikmeter großer Strohstapel unter dem Vordach einer Scheune. Zwei Trupps unter schwerem Atemschutz gingen mit C-Rohren zur Brandbekämpfung vor. Mit einem weiteren C-Rohr kühlte ein dritter Trupp die angrenzende Scheune und verhinderte so eine Ausbreitung des Brands.
Zur weiteren Unterstützung wurde der Löschzug Xanten-Nord, sowie jeweils ein Großtanklöschfahrzeug (Tanklöschfahrzeug 24/50) der Feuerwehren Wesel und Rheinberg angefordert. Diese Tankfahrzeuge und das Tanklöschfahrzeug der Löschgruppe Veen führten einen Pendelverkehr durch. Hierbei werden die Wassertanks der Löschfahrzeuge an entsprechenden Quellen, wie Hydranten oder Brunnen, aufgefüllt, um so eine ausreichende Wasserversorgung sicherzustellen.
Neben dem Stroh waren unter dem Vordach Traktoren und weitere Arbeitsgeräte untergebracht, die die Feuerwehr noch zum Teil in Sicherheit bringen konnte. In einer angrenzenden Stallung standen rund 30 Kühe. Diese wurden, nach dem Aufbrechen des verschlossenen Scheunentores, in Sicherheit gebracht. Nach einem massiven Löschangriff wurde das Stroh mit Hilfe eines Teleskopladers auf eine Wiese gefahren und dort auseinandergezogen, um vorhandene Glutnester abzulöschen.

Nach etwa viereinhalb Stunden konnten alle Einsatzkräfte bis auf die Einheit aus Birten, welche die restlichen Glutnester kontrollierte, einrücken.
Im Einsatz waren ca. 100 Feuerwehrleute.

Verkehrsunfall, eingeklemmte Person

Am Samstagmittag wurde neben dem Löschzug Alpen und der Löschgruppe Veen auch der Rettungsdienst aus Alpen, Xanten und Rheinberg, sowie die Polizei zu einem Verkehrsunfall auf der Sonsbecker Straße L460 alarmiert.
Bei einem Zusammenstoß zweier Fahrzeuge landete ein PKW auf der Fahrerseite. In diesem war eine 59-jährige Person eingeklemmt.
Die Feuerwehr sicherte das Fahrzeug ab und befreite die schwer verletzte Person mit Hilfe von schwerem hydraulischen Gerät. Des Weiteren wurden die Batterien der verunfallten Fahrzeuge abgeklemmt, auslaufende Betriebsmittel aufgefangen und der Rettungsdienst bei der Versorgung der insgesamt drei verletzten Personen unterstützt.
Zum Transport der schwer verletzten Person wurde ein Rettungshubschrauber aus Köln angefordert. Dieser brachte die Person zu einer Duisburger Unfallklinik. Die beiden leicht verletzten Personen, 56 und 64 Jahre, wurden durch den Rettungsdienst ortsansässigen Krankenhäusern zugeführt.
Nach etwa zwei Stunden konnten die Wehrleute den Einsatz beenden.