Fortbildung der Drehleitermaschinisten

Am Wochenende führte die Freiwillige Feuerwehr Alpen eine Fortbildung der Drehleitermaschinisten durch. Die Drehleiter ist eines der komplexesten Fahrzeuge und stellt somit hohe Anforderungen an die Bediener. Um tiefergehende Inhalte zu schulen und Vorwissen zu festigen, sind regelmäßige Fortbildungen sehr wichtig.


Abb. 1: Gruppenfoto der neun Teilnehmer

Am Freitagabend stand zunächst Theorieunterricht für die zehn Kameraden auf dem Plan. Hierbei wurden diverse Abmaße der Drehleiter und Grenzen des Arbeitsbereiches erläutert. Ein wichtiger Bestandteil ist die HAUS-Regel, mit dieser kann man den Aufstellplatz der Drehleiter hinsichtlich Hindernisse, erforderliche Abstände und richtigen Untergrund auswählen.

Nach dem theroretischen Teil begann die Praxis. Durch die Abstützung des Fahrzeugs besteht die Möglichkeit, verschiedene Szenarien darzustellen. Die maximale Schräglage der Drehleiter liegt bei 13 Grad.

 
Abb. 2: einseitiges Unterbauen mit Klötzen, maximale Querneigung von 13°

Samstag mussten die Kameraden ihr neugewonnenes Wissen dann an verschiedenen Objekten in Alpen anwenden. Ziel dabei war es, möglichst nah am jeweiligen Objekt zu stehen, um möglichst viel Reserve zu haben. Dies ermöglicht beispielsweise im Einsatzfall weitere Personen im Drehleiterkorb aufzunehmen. Ein nicht alltägliches Szenario war das Fahren im Unterflurbereich, sprich unter der normalen Straßenoberfläche. Durch maximale Schräglage und Knickgelenk am letzten Leiterteil können hierbei neun Meter negative Rettungshöhe erreicht werden. Dank solcher Lehrgänge und Fortbildungen ist ein professioneller und sicherer Umgang mit den Gerätschaften gewährleistet.


Abb. 3: Geschicklichkeitsübungen am Gerätehaus


Abb. 4: Rettung aus der Tiefe, maximale Querneigung von 13°


Abb. 5: bei der Rettung aus der Tiefe konnten neun Meter Tiefe erreicht werden