Jubiläumsfeier der Einheit Veen mit insgesamt 180 Jahren Ehrenamt

Am vergangenen Samstagabend, den 09. November luden sechs Jubilare der Freiwilligen Feuerwehr Alpen – Einheit Veen ihre Kameraden samt Partnerinnen ins Veener Gerätehaus ein. Zusammen kommen die geehrten Kameraden auf 180 Jahre Mitgliedschaft in der Feuerwehr.

Neben einigen Vertretern aus den Einheiten Alpen und Menzelen waren auch der stellvertretende Kreisbrandmeister Christoph Rudolph, Marco Giesen als stellvertretender Leiter der Feuerwehr Alpen sowie der Veener Ortsvorsteher Dr. Michael van Beek und der Bürgermeister der Gemeinde Alpen Thomas Ahls anwesend.
Sie alle richten ihre Dankesworte an die Jubilare aus und betonten in diesem Zusammenhang auch um das große Verständnis der jeweiligen Partnerinnen und Familien der Feuerwehrmitglieder für die ständige Einsatzbereitschaft rund um die Uhr. Denn wenn der Melder „piepst“ und zu einem Alarm ruft muss oft alles stehen und liegen gelassen werden. Das könne man nicht hoch genug anrechnen!

Für 25 Jahre in der Freiwilligen Feuerwehr wurden die drei folgenden Kameraden mit dem silbernen Feuerwehr Ehrenzeichen geehrt. Michael Conrad ist Ansprechpartner für den Bereich der ersten Hilfe und als Pressesprecher in der Wehr aktiv. Frank Giesen kümmert sich vor allem um den Bereich Grünschnitt und hat stets eine Kettensäge zur Hand. Und Robert Greef plant gerne mal einen Ausflug für die Einheit oder sorgt fürs leibliche Wohl.

Das goldene Feuerwehr Ehrenzeichen für 35 Jahre aktive Mitgliedschaft konnte ebenfalls an drei Kameraden verliehen werden. Michael Hartjes ist bereits seit 2008 als Leiter der Freiwilligen Feuerwehr Alpen tätig. Dietmar Ingenhaag hat neben dem Amt des Schriftführers auch die Bereiche Funk-, IT-und Telefontechnik für sich entdeckt. Und mit Markus Vogt hat die Einheit Veen einen Gerätewart welcher stets ein offenes Ohr für seine Einheit hat.

An diesem Abend sorgten die Jubilare für das leibliche Wohl und ließen den Abend in geselliger Runde ausklingen.

Begleitung der St. Martinszüge

In diesen Tagen begleiten wir mit unseren drei Einsatzabteilungen, der Jugendfeuerwehr sowie der Alters- und Ehrenabteilung wieder die traditionellen St. Martinszüge in der Gemeinde. Wir wünschen allen großen und kleinen Teilnehmerinnen und Teilnehmern viel Spaß bei den Umzügen und bedanken uns bereits jetzt für die schönen Gespräche am Rande der Veranstaltungen.

205 Jahre Ehrenamt in Menzelen

Am Freitag, den 08. November fand die diesjährige Jubilarfeier der Einheit Menzelen statt. Insgesamt fünf Jubilare luden ins Gerätehaus in Menzelen ein, um ihre Jubiläen zu feiern. Neben Michael Hartjes als Leiter der Feuerwehr Alpen konnten auch der Ortsvorsteher Edgar Giesen und der Bürgermeister der Gemeinde Alpen Thomas Ahls begrüßt werden.

In den Dankesworten zu Ehren der Jubilare wurde verdeutlicht, dass es nicht selbstverständlich ist, Familie und Freunde jederzeit für die Hilfe am Nächsten zurück zu lassen, um damit seinen Verpflichtungen in der Freiwilligen Feuerwehr über Jahrzehnte gerecht zu werden. Durch den Abend zogen sich zahlreiche Geschichten und Anekdoten aus den vergangenen Jahrzehnten, die zum Lachen aber auch zum Nachdenken anregten. Besonders die Entwicklung der letzten Jahrzehnte in Feuerwehr und Gesellschaft stand im Fokus vieler Gespräche am Abend.

Für 25 Jahre in der Freiwilligen Feuerwehr wurde Mark Hackstein geehrt. “Jack” Dupor und Dominik Janßen sind bereits seit 35 Jahren aktive Feuerwehrleute in der Gemeinde. Bereits in der Alters- und Ehrenabteilung, aber dennoch seit mehreren Jahrzehnten dabei sind Richard Kerkhoff und Horst Angenendt. Richard Kerkhoff wurde für 50 Jahre, Horst Angenendt für 60 Jahre Mitgliedschaft in der Feuerwehr geehrt und ausgezeichnet. Ein großer Dank ging auch an die Partnerinnen und Familien der Jubilare.

Für das leibliche Wohl hatte das Team der Jubilare selber gesorgt. So konnten alle Teilnehmer am Ende eines sehr schönen Abends, satt und zufrieden den Heimweg antreten.

Erfolgreicher Abschluss der Truppmann Module 1 und 2 der Feuerwehren Alpen, Sonsbeck und Xanten

Die Feuerwehren Alpen, Sonsbeck und Xanten können auf den erfolgreichen Lehrgangsabschluss der Truppmann Module 1 und 2 blicken. Insgesamt 18 Teilnehmende haben vom 21. August bis zum 12. Oktober 2024 an dem umfassenden Lehrgang teilgenommen und sich damit auf ihre zukünftigen Aufgaben als Einsatzkräfte vorbereitet. In den vergangenen Wochen haben die Teilnehmenden nicht nur theoretisches Wissen erlangt, sondern auch praktische Fähigkeiten in verschiedenen Einsatzszenarien trainiert. Von der Brandbekämpfung über technische Hilfeleistung bis hin zur Ersten Hilfe – der Lehrgang deckte ein breites Spektrum an notwendigen Kompetenzen ab. Nach erfolgreich abgelegter Prüfung, stehen den drei Kommunen nun gut ausgebildete Nachwuchskräfte zur Verfügung, die bereit sind, im Ernstfall für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger einzutreten.

Sicherheit im Einsatz: Freiwillige Feuerwehr der Gemeinde Alpen trainiert auf Training-Base in Weeze

Ob Kabelbrand oder unbeabsichtigtes Fehlverhalten – aus einem Brand an elektrischen Anlagen und Betriebsmitteln kann sich schnell eine Katastrophe entwickeln, die für das Personal der Feuerwehr zur Herausforderung wird. Mit Schulungen wirkt die Westenergie AG dem entgegen und bereitet die Feuerwehr in ihren Partnerkommunen besser auf solche Einsätze vor. Auch die Freiwillige Feuerwehr der Gemeinde Alpen hat das Angebot des Energiedienstleisters und Infrastrukturanbieters in Anspruch genommen und sich für den Ernstfall weitergebildet. „So, wie unsere Mitarbeitenden jeden Tag gesund und sicher nach Hause gehen, sollen dies auch die Menschen in unseren Partnerkommunen“, sagte Nils Rudolph, Westenergie-Kommunalmanager.

Innerhalb der Schulung lernen die Einsatzkräfte Löschtechniken an elektrischen Anlagen, wie beispielsweise einem Kellerbrand im Gebäude oder mit einer Photovoltaikanlage, inklusive diverser Rettungsmöglichkeiten. Nach der theoretischen Einführung rund um das Thema elektrische Gefahren an der Einsatzstelle folgt die Praxis zum Beispiel in Form einer simulierten Personenrettung nach einem Stromunfall sowie die Brandbekämpfung an einer Trafostation. „Dies ist ein tolles Angebot mit hilfreichen Tipps, um sich auf solche Situationen besser vorzubereiten und zukünftig noch schneller Leben zu retten“, sagte Michael Hartjes, Leiter der Freiwilligen Feuerwehr Alpen.

Die Feuerwehrschulungen finden auf der Training-Base Weeze statt, – einem ehemaligen Kasernengelände am Flughafen-Ring. Über 25.000 Einsatz- und Führungskräfte von Feuerwehren, Polizei, Katastrophenschutz und militärischen Spezialeinheiten trainieren jährlich am linken Niederrhein. Auf über 60 Hektar bietet das in Europa einzigartige Trainingszentrum unzählige Möglichkeiten eines effektiven und realistischen Einsatztrainings.

Bundesweiter Warntag am 12. September

Der Bundesweite Warntag findet in diesem Jahr am 12. September statt. Gegen 11:00 Uhr löst das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) die Probewarnung über das sogenannte Modulare Warnsystem aus. Gleichzeitig lösen die teilnehmenden Länder und Kommunen ihre lokalen Warnmittel aus. Dabei werden viele Warnkanäle erprobt, mit denen die Menschen in Deutschland vor Gefahren gewarnt werden. Zu den Warnkanälen zählen unter anderem Radio und Fernsehen, Warn-Apps wie NINA, Stadtinformationstafeln, Sirenen, Lautsprecherwagen, Infosysteme der Deutschen Bahn und der Mobilfunkdienst Cell Broadcast. Gegen 11:45 Uhr erfolgt für die meisten Warnmittel die Entwarnung der Probewarnung.

Cell Broadcast ist ein Mobilfunkdienst, der seit Februar 2023 das Versenden von Warnnachrichten direkt auf mobile Endgeräte ermöglicht. Damit erweitert dieser Dienst den Mix aus verschiedenen Warnmitteln in Deutschland. Der Dienst funktioniert ohne App. Damit Sie die Nachricht erhalten, ist Ihre Mithilfe notwendig:

√ Stellen Sie sicher, dass Sie die aktuellen Updates Ihres Betriebssystems installiert haben.
√ Damit Sie die Probewarnung empfangen können, muss Ihr Handy eingeschaltet und darf nicht im Flugmodus sein.

Ältere Geräte können Cell-Broadcast-Nachrichten zum Teil nicht empfangen. Auf der BBK-Website unter www.bbk.bund.de/bundesweiter-warntag finden Sie Informationen der Mobilfunknetzbetreiber und Endgerätehersteller zu den Einstellungsmöglichkeiten sowie eine Liste mit empfangsfähigen Geräten.

Jugendfeuerwehren aus dem Kreis Wesel zelten in Alpen

Am vergangenen Wochenende fand vom 15. bis 18. August das Kreiszeltlager der Jugendfeuerwehren des Kreises Wesel statt. Bereits zum 48. Mal trafen sich die Jugendfeuerwehren der 13 Kommunen traditionell am letzten Wochenende der Sommerferien. Mit rund 330 Mädchen und Jungen sowie 120 Betreuerinnen und Betreuern war die Vorbereitung und Durchführung eine logistische Meisterleistung, deren Planung bereits vor zwei Jahren begann.

Ab Montag, 12. August, war die Sportanlage an der Fürst-Bentheim-Straße nicht mehr wiederzuerkennen. Zahlreiche Feuerwehrfahrzeuge fuhren im Pendelverkehr Material heran, der Rasenplatz war spätestens ab Mittwoch wegen der vielen Zelte nicht mehr bespielbar. “Wir haben hier perfekte Bedingungen”, sagte Jugendwart Lars Frenck. “Wir können die Infrastruktur der Sekundarschule nutzen und das Essen in der Mensa ausgeben, das ist nicht selbstverständlich.” Die Umkleidekabinen von Viktoria Alpen und die Turnhalle standen für die tägliche Versorgung zur Verfügung.

Am Donnerstag reisten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an, um pünktlich zur Delegiertenversammlung des Kreises Wesel vor Ort zu sein. Dort wurden neue Vorstandsmitglieder gewählt und langjährige Mitglieder geehrt. Außerdem wurde das nächste Zeltlager bekannt gegeben. Im nächsten Jahr treffen sich die Jugendfeuerwehren zum Zelten in Hamminkeln. Bei der anschließenden feierlichen Eröffnung war neben Bürgermeister Thomas Ahls auch Vertreter der Lokalpolitik vor Ort. Auch Landrat Ingo Brohl ließ es sich nicht nehmen, ein paar Worte an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu richten.

Michael Hartjes, Leiter der Feuerwehr Alpen, hatte noch eine besondere Aufgabe zu erfüllen. Der stellvertretende Jugendwart Mario Keiemburg bat aus persönlichen Gründen um seine Entlassung als stellvertretender Jugendfeuerwehrwart. Hartjes sprach den Dank und die Anerkennung der gesamten Feuerwehr Alpen für das hervorragende und uneigennützige Engagement Keiemburgs aus. Seit mehr als dreißig Jahren hat er an Übungsdiensten der Jugendfeuerwehr teilgenommen, diese vorbereitet oder Ferienfreizeiten mitorganisiert. Er war bekannt dafür, bei Wind und Wetter mit Birkenstock unterwegs zu sein. Natürlich durfte ein neues Paar als Abschiedsgeschenk nicht fehlen. Danke für deine tolle Arbeit, Mario!

Am Freitagvormittag stand die Kreischallenge auf dem Programm. An vier Stationen mussten die Jugendlichen ihr theoretisches und praktisches Wissen unter Beweis stellen. Dabei gab es keine Platzierung, sondern einen Stempel für die Teilnahme im Jugendfeuerwehrausweis. Alle Mädchen und Jungen waren mit Begeisterung dabei. Am Nachmittag gab es die Möglichkeit, das Freibad in Rheinberg zu nutzen, einige blieben auf dem Gelände und beschäftigten sich mit Ball- oder Kartenspielen. Beim Showabend unter dem Motto “Takeshi’s Castle” hatten alle viel zu lachen und natürlich konnten die Jugendlichen ihre Betreuerteams im Finale besiegen.

Spätestens am Samstag haben wohl alle Bürgerinnen und Bürger die Jugendfeuerwehren bemerkt. Bei den Lagerspielen galt es, an 14 Stationen Geschicklichkeit und Ausdauer zu beweisen. Die verschiedenen Spiele waren im ganzen Ort verteilt, so dass die 13 Jugendgruppen mit Bollerwagen und Musik durch die Straßen zogen. Bei bestem Wetter durfte auch das ein oder andere Wasserspiel nicht fehlen. Hier konnte sich der Nachwuchs aus Neukirchen-Vluyn den ersten Platz erkämpfen. Einen gefühlten Heimsieg legte der Jugendfeuerwehr Alpen mit dem zweiten Platz hin.

Nach den abschließenden Grußworten am Sonntag und der Siegerehrung wurden die Zelte abgebaut. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer reisten größtenteils trocken wieder ab und freuen sich schon auf das 49. Zeltlager im nächsten Jahr. Die Jugendfeuerwehr Alpen sowie die drei Einsatzabteilungen möchten sich bei der Gemeinde Alpen, der Sparkasse am Niederrhein, der Volksbank Niederrhein, alle Helferinnen und Helfern sowie der Firma Lemken für die Unterstützung bedanken. Ohne Euch wäre eine solche Großveranstaltung nicht möglich gewesen.

Freiwillige Feuerwehr Alpen trainiert Technische Hilfeleistung beim Landtechnikhersteller LEMKEN

Anfang Juli waren 25 Kameradinnen und Kameraden zu Gast beim Landtechnikhersteller LEMKEN, um dort einen Übungsabend mit Schwerpunkt auf die Technische Hilfeleistung zu absolvieren. Drei Mitglieder der Einheit Alpen bereiteten hierfür eine mehrteilige Stationsausbildung vor, an denen die Einsatzkräfte ihr Können unter Beweis stellen mussten.

Bei der ersten Station galt es, einen massiven Anbaubock für Landmaschinen mittels Seilwinde zu bewegen. Dazu wurde das HLF2 (Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug), welches bei Technischen Hilfeleistungen das erstausrückende Fahrzeug ist, in Stellung gebracht. Mit einer losen Rolle wurde kurzerhand ein Flaschenzug aufgebaut und der LEMKEN-Lkw als Festpunkt genutzt. Mit Rundschlingen wurde der ca. 4 Tonnen schwere Anbaubock angeschlagen und um 90 Grad gedreht. Nachdem die Last mittig fixiert war, konnte das Objekt problemlos an die gewünschte Stelle gezogen werden.

Bei der zweiten Station stand die Personenrettung im Vordergrund. Bei Verladearbeiten waren drei Personen unter schweren Stahlplatten eingeklemmt worden. Nachdem die Platten gegen Verrutschen gesichert waren, konnten sie mit Hilfe eines Akkuspreizers und pneumatischen Hebekissen systematisch angehoben werden. So konnten die Übungspuppen nacheinander aus ihrer misslichen Lage befreit und gerettet werden.

Wir bedanken uns ausdrücklich bei der Firma LEMKEN für das entgegengebrachte Vertrauen und die Möglichkeit, unseren Übungsdienst dort durchführen zu können. Wer sich für das Ehrenamt der Freiwilligen Feuerwehr interessiert, ist herzlich willkommen. Die Einheit Alpen trifft sich alle 14 Tage dienstags von 18 bis 20 Uhr. Weitere Informationen findest du auf unserer Website unter www.feuerwehr-alpen.de.

TEXPORT Action Days zu Gast in Alpen

Am 28. und 29. Juni 2024 ist die Firma TEXPORT mit ihren Action Days zu Gast bei der Freiwilligen Feuerwehr Alpen. Die Firma TEXPORT ist Hersteller von hochwertiger Funktionsbekleidung für den Feuerwehrbereich. Während der Aktionstage können in einer Brandsimulationsanlage Einsatzszenarien unter realen Bedingungen simuliert und die Einsatzkleidung getestet werden. Darüber hinaus werden wichtige theoretische Aspekte zu aktuellen Themen der Feuerwehr in Theorie und Praxis vermittelt.

Anhand von einsatznahen Problem- und Aufgabenstellungen werden gemeinsam mit den fachkundigen Referenten und dem speziell geschulten TEXPORT Trainer-Kompetenzteam Lösungen für ein sicheres und effektives Arbeiten im Einsatz in Theorie und Praxis erarbeitet. Die Teilnehmer aus verschiedenen Feuerwehren können dabei zwischen zwei Varianten wählen: Zum einen kann ausschließlich das theoretische Symposium besucht werden. Zum anderen kann die theoretische Ausbildung durch verschiedene praktische Übungen ergänzt werden. Die vermittelten Inhalte reichen vom Schlauch- und Strahlrohrmanagement, über das Verhalten bei Atemschutznotfällen, der taktischen Türöffnung bis hin zur Brandbekämpfung im Realbrandcontainer.

Wir freuen uns, die Firma TEXPORT bei uns begrüßen zu dürfen und wünschen allen Teilnehmenden einen erfolgreichen Seminartag.

Blaulichttag 2024 in Alpen

Neben Blaulicht und Sonne strahlten am vergangenen Samstag in Alpen auch viele Kinderaugen beim Blaulichttag, ausgerichtet von der Freiwilligen Feuerwehr und dem Deutschen Roten Kreuz. Unzählige Kuscheltiere wurden nach dem Hüpfburgbesuch im Teddykrankenhaus durch das Jugendrotkreuz untersucht und versorgt. Löschübungen für die Kinder waren ebenso spannend, wie der Blick in die Fahrzeuge von Polizei, DRK und Feuerwehr.

Aber nicht nur die Kinder zeigten sich interessiert. “Wir haben uns sehr über das ernsthafte Interesse an unserer Arbeit gefreut,” stellten Michael Hartjes und Rüdiger Kunst als Köpfe des Organisationsteams am Ende eines langen Samstages zufrieden fest.  Etwa 2.200 Besucherinnen und Besucher zählten die Veranstalter auf dem weitläufigen Gelände. Das Ehrenamt nichts Theoretisches ist, zeigte sich am frühen Morgen während der Aufbauarbeiten. Die Feuerwehr musste zu einem Verkehrsunfall auf die Autobahn ausrücken. Ebenso konnten die Vertreter der DRK Wasserwacht aus Rheinberg von den Eindrücken ihres Hochwassereinsatzes in Bayern berichten. Sie waren noch keine 48 Stunden zurück auf niederrheinischem Boden.

In einer gemeinsamen Übung zeigten Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei die alltägliche Zusammenarbeit. Im Szenario wurde das Einsatzstichwort „Person in Wohnung“ simuliert. „Wer hat welche Aufgabe und warum handelt welche Organisation wie sie handelt?“ – Diese Fragen wurden parallel durch Moderatoren für die Zuschauer erläutert. Auch die Jugendorganisationen von Feuerwehr und DRK zeigten, was sie in ihren regelmäßigen Übungsstunden lernen. Auch diese Übung fand bei den Besucherinnen und Besuchern großen Anklang.

Das Organisationteam bedankt sich bei allen helfenden Händen der Polizei im Kreis Wesel, der Kreisleitstelle Wesel, den Notfallseelsorgern sowie dem Team der psychosozialen Nachsorge, allen Einheiten des DRK und den Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehr Alpen sowie deren Familien und Freunde. Ein solcher Tag gelingt am Ende nur, durch viele helfende Hände – „und auf die kann man sich hier beim Blaulichttag sowie im Ernstfall verlassen, “ so Michael Hartjes.

Ebenfalls bedankt sich das Organisationsteam für das große Interesse an der Veranstaltung. „Gefreut haben wir uns auch über zahlreiche Besucherrinnen und Besucher aus den benachbarten Blaulichtorganisationen“ – ein schönes Signal freut sich Rüdiger Kunst.