Video des Bautagebuchs des neuen Feuerwehr-Gerätehauses

Nach rund 24-monatiger Bauzeit konnte vergangenes Wochenende das neue Gerätehaus des Löschzugs Alpen feierlich eingeweiht und bezogen werden. Während der gesamten Bauphase waren zwei Zeitrafferkameras auf der Vorder- und Rückseite angebracht. Zusätzlich wurden in regelmäßigen Abständen Drohnenaufnahmen mit einer definierten Route abgeflogen. Das Ergebnis kann im nachfolgenden Video bestaunt werden.

Video vom feierlichen Umzug zum neuen Gerätehaus

Am Freitag, 17. Mai 2019 ist der Löschzug Alpen in das neue Gerätehaus an der Von-Dornik-Straße eingezogen. Dazu fand ein feierlicher Umzug der gesamten Freiwilligen Feuerwehr Alpen vom alten zum neuen Domizil statt.

 

Löschzug Alpen bezieht neues Gerätehaus

Am Wochenende vom 17. bis zum 19. Mai konnte der Löschzug Alpen nach 24 Monaten Bauzeit sein neues Feuerwehr-Gerätehaus beziehen. Der Neubau war aufgrund von Platzmangel und verschiedener Mängeln am bisherigen Feuerwehr-Gerätehaus notwendig. Darüber hinaus erfüllte das „alte“ Gerätehaus mehrere gesetzliche Anforderungen nicht mehr. Am Abend des 17. Mai 2019 war es endlich so weit: Symbolisch zogen die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Alpen und der Jugendfeuerwehr in ihren Uniformen, begleitet vom Musikverein Menzelen, zum neuen Feuerwehr-Gerätehaus. Umrahmt wurden sie von den Feuerwehr-Fahrzeugen der Gemeinde Alpen. Am Samstag, den 18. Mai 2019, fand die offizielle Eröffnung mit geladenen Gästen statt. Neben den Wehrführern der Kreis-Feuerwehren, Vertretern der Bezirksregierung, dem Kreisbrandmeister, Vertretern aus Rat und Verwaltung, dem Bürgermeister, den Geistlichen und den Bauunternehmen waren natürlich alle Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Alpen eingeladen.

Der Sonntag stand dann ganz im Zeichen der Familie: Ab 11 Uhr eröffnete der Löschzug Alpen seinen Tag der offenen Tore mit einem ökumenischen Gottesdienst. Im Anschluss war für jeden was dabei. Im Mittelpunkt stand natürlich das neue Feuerwehr-Gerätehaus, das die Besucher an diesem Tag selbst entdecken konnten. Mitglieder des Löschzugs Alpen standen in den Räumlichkeiten für Fragen jederzeit zur Verfügung. Aber auch rund um das Gerätehaus wurde es nicht langweilig: Neben Kinderschminken und einer Hüpfburg für die kleinen Besucher, gab es außerdem zwei Informationsstände – einer der Jugendfeuerwehr und einer mit Rauchmelder-Informationen und Sicherheitstechnik. Als Highlight gab es zwei verschiedene Show-Übungen; eine Löschübung der Jugendfeuerwehr und eine technische Hilfeleistung der Freiwilligen Feuerwehr Alpen.
Auch für Speis und Trank war natürlich gesorgt. Tagsüber gab es frisch Gegrilltes und Salate und am Nachmittag standen selbstgebackene Kuchen und Heißgetränke bereit.

An dieser Stelle noch mal ein herzliches Dankeschön an alle tatkräftigen Unterstützer!

Veener Kindergarten bei der Feuerwehr – Brandschutzerziehung für die Vorschulkinder

Auch in diesem Jahr führte die Löschgruppe Veen der Freiwilligen Feuerwehr Alpen wieder eine Brandschutzerziehung für den Abschlussjahrgang (Riesenclowns) des St. Nikolaus Kindergartens durch.

Zunächst wurden den Kindern mit einer Powerpointpräsentation und kurzen Videofilmen die unterschiedlichen Brandarten erläutert, durch die „fliegenden Teebeutel“ erklärt, was mit Rauch und Wärme geschieht und die Abläufe bei der Feuerwehr gezeigt. Dabei konnten die Kinder auch einmal die spezielle Schutzkleidung anprobieren und testen wie schwer ein Atemschutzgerät ist, obwohl da doch „nur“ Luft drin ist.

Im praktischen Teil wurde dann geübt, wie man Kerzen richtig anzündet, was im Brandfall zu tun ist, wie man Notausgänge findet und wie man einen Notruf absetzt. Bei der Vorführung der Fahrzeuge und Geräte hatten die Kinder dann so viele Fragen, dass für das Spritzen mit dem Strahlrohr gar keine Zeit mehr war. Höhepunkt war dann sicherlich die Rückfahrt mit den Einsatzfahrzeugen zurück zum Veener Kindergarten.

Es war ein wunderschöner Nachmittag, da waren sich alle Kinder einig und vielleicht wird später ja auch einmal eines der Kinder „Feuerwehrmann/frau“.

Neues Mehrzweckfahrzeug für die Löschgruppe Menzelen

Über ein neues Mehrzweckfahrzeug freuen sich die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Alpen, Löschgruppe Menzelen. Mit Blaulicht und Martinshorn wurde das lang ersehnte Fahrzeug am 12. April gebührend in kleiner Runde empfangen.

Aufgebaut wurde das Mehrzweckfahrzeug auf einem Mercedes Benz Sprinter mit einer Motorleistung von 150 PS. Den feuerwehrtechnischen Ausbau übernahm die Firma Hensel Fahrzeugbau GmbH aus der Nähe von Würzburg. Das mit acht Sitzplätzen ausgestattete Fahrzeug verfügt über einen klappbaren Tisch mit Funkgeräten und kann daher auch als zentraler Anlaufpunkt für die Atemschutzüberwachung oder Ähnliches genutzt werden. Die leistungsstarken LED-Blaulichter, die Heckwarneinrichtung sowie die Umfeldbeleuchtung tragen zur Sicherheit im Straßenverkehr bei. Hinter der am Heck befindlichen Warnmarkierung befindet sich ein übersichtlich gestalteter Ausbau, der neben der fest verlasteten Materialien zur Verkehrsabsicherung, modular notwendigen Einsatzmitteln bestückt werden kann. Hierzu zählt unter anderem, dass bei der Feuerwehr Kamp-Lintfort gelagerte Messequipment, welches bei Einsetzen des Kreiskonzeptes ABC-Messen, zum Einsatz kommt.

Das neue MZF löst das im Jahre 2003 in Dienst gestellte Mannschaftstransportfahrzeug (MTF) ab.

Gemeinsamer Übungsabend der Jugendfeuerwehr und des Löschzugs Alpen

Am Dienstagabend lud der Löschzug Alpen die Mitglieder der Jugendfeuerwehr zu einem gemeinsamen Übungsdienst ein. Marc Vinschen, Jugendfeuerwehrbetreuer und Andreas Schwenzfeier, stellvertretender Einheitsführer hatten den Abend zuvor geplant.

Es wurde eng im Schulungsraum, rund 20 Wehrleute und 15 jugendliche Mädchen und Jungen fanden sich um 18.00 Uhr im Gerätehaus am Willy-Brandt-Platz ein. Nach einer kurzen Begrüßungsrunde wurden die Funktionen auf den Einsatzfahrzeugen mit je einem aktiven Feuerwehr- und einem Jugendfeuerwehrmitglied besetzt. Fünf Fahrzeuge des Löschzugs Alpen machten sich auf dem Weg zur Senkundarschule an der Fürst-Bentheim-Straße.

Vor Ort mimte Andreas Schwenzfeier einen Mitarbeiter eines Handwerksbetriebes. Im Zuge von Dacharbeiten entzündete sich der Dachstuhl der Sekundarschule, ein Mitarbeiter ist rund 4 Meter tief auf das Vordach des Gebäudes gestürzt und klagte über starke Rückenschmerzen. Marco Giesen, Einheitsführer des Löschzugs Alpen und Einsatzleiter dieses Übungsszenarios entschied sich dafür, umgehend die Menschenrettung mittels Drehleiter und Krankentragelagerung einzuleiten. Zeitgleich wurde über die zwei Hilfeleistungslöschfahrzeuge (HLF) ein Löschangriff aufgebaut. Nach erfolgreicher Menschenrettung und Übergabe des Patienten an den Rettungsdienst, wurde über das elektronisch fernbedienbare Wenderohr ebenfalls die Brandbekämpfung über die Drehleiter eingeleitet.

Der gemeinsame Übungsdienst findet je Einheit ein Mal im Jahr statt. Der reguläre Übungsdienst des Löschzugs Alpen ist zweiwöchig, Dienstagsabend von 18.00 bis 20.00 Uhr. Die Jugendfeuerwehr trifft sich ebenfalls zweiwöchig am Donnerstagabend von 18.00 bis 20.00 Uhr. Interessenten sind gern gesehen und können jederzeit spontan vorbeischauen.

Marco Giesen ist neuer Einheitsführer des Löschzugs Alpen

Am Abend des 2. April 2019 wurde Marco Giesen offiziell durch den Wehrführer Michael Hartjes und seinen Stellvertreter Frank Coenen zum neuen Einheitsführer des Löschzugs Alpen ernannt. Er wird von seinen Stellvertretern Christoph Költgen, Teil der Einheitsführung seit 2007, und Andreas Schwenzfeier, stellvertretender Einheitsführer seit 2018, unterstützt. Knapp einen Monat zuvor wurden die Kameradinnen und Kameraden des Löschzugs angehört.

Marco Giesen war bereits seit 2011 als Stellvertreter Teil der Löschzugführung.
Markus Klostermann, stellvertretender Einheitsführer seit 2001 und Einheitsführer des Löschzugs Alpen seit 2007, führt das Amt aus persönlichen Gründen nicht mehr weiter aus.

Überprüfung der Hydranten im Gemeindegebiet

An den kommenden Samstagen überprüft die Jugendfeuerwehr die Hydranten in Alpen und Bönninghardt. Dadurch kann es möglicherweise zu Ablösungen im Wasserleitungssystem kommen, die zu leichten Trübungen des Trinkwassers führen können.
Die jährliche Überprüfung der Hydranten dient dazu, die unter ovalen Gussdeckeln befindlichen Löschwasserentnahmestellen auf einen ordnungsgemäßen Zustand zu überprüfen. So können gegebenenfalls vorhandene Mängel aufgedeckt und zeitnah durch das Kommunale Wasserwerk (KWW GmbH) behoben werden, um rund um die Uhr eine ausreichende Löschwasserversorgung für den Brandfall gewährleisten zu können.
Da viele Unterflurhydranten im Bereich des Seitenstreifens oder der Fahrbahn liegen, kann es stellenweise zu kurzzeitigen Verkehrsbehinderungen kommen. Die Freiwillige Feuerwehr Alpen bittet um Verständnis.

Einsatzreiches Wochenende für die Freiwillige Feuerwehr Alpen

Das Sturmtief Eberhard hat am Wochenende für eine einsatzreiche Zeit gesorgt. Insgesamt mussten 16 Einsatzstellen durch die Freiwillige Feuerwehr Alpen abgearbeitet werden.

Am Freitagmorgen wurde der Löschzug Alpen um 6.29 Uhr zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage alarmiert. Durch den starken Wind wurde ein technischer Defekt ausgelöst, welcher für den Alarm gesorgt hatte. Am Nachmittag musste durch die Löschgruppe Menzelen eine Ölspur abgestreut werden.

Am Samstagnachmittag wurde der Löschzug Alpen innerhalb von rund 45 Minuten zu vier Einsätzen alarmiert. Bedingt durch den Stromausfall kam es zwei Mal zu einer in ihren Wohnungen eingeschlossenen Personen. Zusätzlich mussten zwei umgestürzte Bäume von den Fahrbahnen entfernt werden. Aufgrund der Baustelle auf der Bundesautobahn 57 wurde gemäß Alarm- und Ausrückeordnung zusätzlich die Freiwillige Feuerwehr Sonsbeck alarmiert.

Der Sonntagnachmittag startete erneut stürmisch. Nach zwei umgestürzten Bäumen wurde ein Gesamtalarm für die Wehr ausgelöst, um die Gerätehäuser für kommende Einsatzstellen zu besetzen. In dieser Zeit wurden insgesamt sieben Sturmschäden gemeldet und abgearbeitet. Am selbigen Abend wurde der Löschzug Alpen um 20.49 Uhr erneut zu einem umgestürzten Baum alarmiert.

Die Freiwillige Feuerwehr Alpen war am Sonntagnachmittag mit rund 45 Wehrleuten im Einsatz.

 

Notbetrieb: Fortbildung für Drehleitermaschinisten

Am Samstag, 16. Februar 2019 fand für neun Drehleitermaschinisten eine Fortbildung am Gerätehaus in Alpen statt. Die Drehleiter ist eines der komplexesten Fahrzeuge bei der Feuerwehr und verlangt viel theoretisches Wissen, Routine und praktisches Geschick. Daher ist es umso wichtiger, das Erlernte immer wieder aufzufrischen und zu jeder Tag- und Nachtzeit abrufbar zu machen.

Im vergangenen Jahr fand die erste Fortbildungsveranstaltung mit zwei externen Ausbildern statt. Hierbei wurden grundsätzliche Kennzahlen, Einsatzgrenzen sowie Tipps vermittelt. Aufbauend darauf wurde in dieser Veranstaltung der Notbetrieb erklärt. In heutigen Drehleiterfahrzeugen sind viele Sensoren, Rechner und CAN-Bus Steuerungen verbaut. Angetrieben wird der Aufbau mittels Hydraulik. Jedes der Bauteile kann im Notfall ausfallen; dennoch muss die Drehleiter dann sicher aufgelegt und der Standort heimgesucht werden. Da in diesem Fall jegliche Sicherheitseinrichtungen ausgefallen sein können, muss das Vorgehen wohl überlegt und die Absprachen untereinander deutlich sein. Es wurde der Unterschied zwischen elektrischem und hydraulischem Ausfall erklärt und auch der Totalausfall durchgespielt.

Im Nachgang wurde das Basiswissen aus dem ersten Lehrgang aufgefrischt. An verschiedenen Objekten wurden verschiedenste Anleiterarten besprochen und praktisch erprobt. Ebenso wurden alle Anbauteile für den Korb aufgebaut und Einsatzszenarien durchgesprochen. Für alle Teilnehmer war es eine gelungene Veranstaltung mit einem großen Mehrwert für die kommenden Einsätze.