Überprüfung der Hydranten im Gemeindegebiet

An den kommenden Samstagen überprüft die Jugendfeuerwehr die Hydranten in Alpen und Bönninghardt. Dadurch kann es möglicherweise zu Ablösungen im Wasserleitungssystem kommen, die zu leichten Trübungen des Trinkwassers führen können.
Die jährliche Überprüfung der Hydranten dient dazu, die unter ovalen Gussdeckeln befindlichen Löschwasserentnahmestellen auf einen ordnungsgemäßen Zustand zu überprüfen. So können gegebenenfalls vorhandene Mängel aufgedeckt und zeitnah durch das Kommunale Wasserwerk (KWW GmbH) behoben werden, um rund um die Uhr eine ausreichende Löschwasserversorgung für den Brandfall gewährleisten zu können.
Da viele Unterflurhydranten im Bereich des Seitenstreifens oder der Fahrbahn liegen, kann es stellenweise zu kurzzeitigen Verkehrsbehinderungen kommen. Die Freiwillige Feuerwehr Alpen bittet um Verständnis.

Einsatzreiches Wochenende für die Freiwillige Feuerwehr Alpen

Das Sturmtief Eberhard hat am Wochenende für eine einsatzreiche Zeit gesorgt. Insgesamt mussten 16 Einsatzstellen durch die Freiwillige Feuerwehr Alpen abgearbeitet werden.

Am Freitagmorgen wurde der Löschzug Alpen um 6.29 Uhr zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage alarmiert. Durch den starken Wind wurde ein technischer Defekt ausgelöst, welcher für den Alarm gesorgt hatte. Am Nachmittag musste durch die Löschgruppe Menzelen eine Ölspur abgestreut werden.

Am Samstagnachmittag wurde der Löschzug Alpen innerhalb von rund 45 Minuten zu vier Einsätzen alarmiert. Bedingt durch den Stromausfall kam es zwei Mal zu einer in ihren Wohnungen eingeschlossenen Personen. Zusätzlich mussten zwei umgestürzte Bäume von den Fahrbahnen entfernt werden. Aufgrund der Baustelle auf der Bundesautobahn 57 wurde gemäß Alarm- und Ausrückeordnung zusätzlich die Freiwillige Feuerwehr Sonsbeck alarmiert.

Der Sonntagnachmittag startete erneut stürmisch. Nach zwei umgestürzten Bäumen wurde ein Gesamtalarm für die Wehr ausgelöst, um die Gerätehäuser für kommende Einsatzstellen zu besetzen. In dieser Zeit wurden insgesamt sieben Sturmschäden gemeldet und abgearbeitet. Am selbigen Abend wurde der Löschzug Alpen um 20.49 Uhr erneut zu einem umgestürzten Baum alarmiert.

Die Freiwillige Feuerwehr Alpen war am Sonntagnachmittag mit rund 45 Wehrleuten im Einsatz.

 

Notbetrieb: Fortbildung für Drehleitermaschinisten

Am Samstag, 16. Februar 2019 fand für neun Drehleitermaschinisten eine Fortbildung am Gerätehaus in Alpen statt. Die Drehleiter ist eines der komplexesten Fahrzeuge bei der Feuerwehr und verlangt viel theoretisches Wissen, Routine und praktisches Geschick. Daher ist es umso wichtiger, das Erlernte immer wieder aufzufrischen und zu jeder Tag- und Nachtzeit abrufbar zu machen.

Im vergangenen Jahr fand die erste Fortbildungsveranstaltung mit zwei externen Ausbildern statt. Hierbei wurden grundsätzliche Kennzahlen, Einsatzgrenzen sowie Tipps vermittelt. Aufbauend darauf wurde in dieser Veranstaltung der Notbetrieb erklärt. In heutigen Drehleiterfahrzeugen sind viele Sensoren, Rechner und CAN-Bus Steuerungen verbaut. Angetrieben wird der Aufbau mittels Hydraulik. Jedes der Bauteile kann im Notfall ausfallen; dennoch muss die Drehleiter dann sicher aufgelegt und der Standort heimgesucht werden. Da in diesem Fall jegliche Sicherheitseinrichtungen ausgefallen sein können, muss das Vorgehen wohl überlegt und die Absprachen untereinander deutlich sein. Es wurde der Unterschied zwischen elektrischem und hydraulischem Ausfall erklärt und auch der Totalausfall durchgespielt.

Im Nachgang wurde das Basiswissen aus dem ersten Lehrgang aufgefrischt. An verschiedenen Objekten wurden verschiedenste Anleiterarten besprochen und praktisch erprobt. Ebenso wurden alle Anbauteile für den Korb aufgebaut und Einsatzszenarien durchgesprochen. Für alle Teilnehmer war es eine gelungene Veranstaltung mit einem großen Mehrwert für die kommenden Einsätze.

Jahreshauptversammlung 2019 der Löschgruppe Menzelen

Am Freitag den 11. Januar veranstaltete die Löschgruppe Menzelen ihre Jahreshauptversammlung für das Jahr 2019. Löschgruppenführer Christian Görtz begrüßte neben den aktiven Kameraden der Löschgruppe Menzelen, die Kameraden der Ehrenabteilung, den Leiter der Feuerwehr Alpen Michael Hartjes und seinen Stellvertreter Marco Giesen.

Christian Görtz bedankte sich bei den Kameraden für die erbrachte Leistung des vergangenen Jahres. Die Wehrleute blicken auf ein besonders arbeitsreiches Jahr zurück. Neben den Sicherheitsdiensten bei den Martinsumzügen in Menzelen-Ost und Menzelen-West, hatten die Kameraden 60 Einsätze zu bewältigen. Hierzu zählten zahlreiche Einsätze im Bereich der technischen Hilfeleistung aber auch einige Brandeinsätze. Eine große Herausforderung war, neben einem Großbrand in einem KFZ- Betrieb im Januar, die langanhaltende Trockenheit in der Sommerzeit. Eine Vielzahl an Flächenbränden führte zu Rekordeinsatzzahlen im Jahr 2018.

Neben den zahlreichen Übungsstunden haben folgende Wehrleute an Weiterbildungsmaßnahmen auf Kommunaler-, Kreis- und Landesebene teilgenommen:

Adrian Ganslmeier, Dominik Seeger, Lars Giesbers, Dirk Staymann und Björn Dupor haben die Truppmannausbildung Modul 1 und 2 erfolgreich absolviert und somit den ersten Teil der Grundausbildung hinter sich gelassen. Otto Conrad hat erfolgreich am Lehrgang atomare, biologische und chemische Gefahrstoffe teilgenommen. Außerdem hat Otto Conrad an einer Fortbildung des Kreis Wesel für die Katastrophenschutzkomponente Dekon-V P50 teilgenommen. Diese Einheit dient der Dekontamination von 50 Personen innerhalb einer Stunde, bei einer Schadenslage mit Gefahrstoffen.
Christian Görtz hat erfolgreich die Prüfung zum Verbandsführer am Institut der Feuerwehr NRW in Münster abgelegt.
In diesem Jahr konnten drei Kameraden an einer Tagesübung der Bereitschaft 2 der Bezirksregierung Düsseldorf, auf der Trainingsbase in Weeze, teilnehmen. Dort wurden zahlreiche Übungen durchgeführt, bei denen die Feuerwehrmänner mit Kameraden anderer Feuerwehren, ihr können unter Beweis stellen durften.

Nach den einleitenden Worten übergab Christian Görtz das Wort an den Leiter der Feuerwehr Michael Hartjes. Er berichtete über das Jahr 2018 und bedankte sich für die gute Zusammenarbeit und für den Einsatz aller Kameraden. Er konnte der Löschgruppe Menzelen freudig berichten, dass das bei Firma Hensel bestellte Mehrzweckfahrzeug Ende März/Anfang April 2019 fertiggestellt und abgeholt werden kann. Außerdem wird in diesem Jahr auch die Löschgruppe Menzelen mit einer Wärmebildkamera ausgestattet. Sie dient den eingesetzten Kräften bei der Erkundung von Brandnestern und kann zum Auffinden von vermissten Personen bestens genutzt werden.

Michael Hartjes freut sich Adrian Ganslmeier, Dominik Seeger, Lars Giesbers, Dirk Staymann und Björn Dupor zu Feuerwehrmännern ernennen zu dürfen. Außerdem konnte Michael Hartjes Sebastian Wallner zum Oberbrandmeister und Christian Görtz zum Brandoberinspektor befördern.
Dirk Staymann übernimmt das Amt des Schriftführers und wird hierbei von Dennis Wierz als stellvertretender Schriftführer unterstützt.

Die Löschgruppe Menzelen trainiert alle zwei Wochen mittwochs für den Ernstfall. Am 16.01.2019 um 19 Uhr findet der erste Übungsdienst in diesem Jahr statt. Falls Sie Interesse haben, als ehrenamtlicher Feuerwehrmann oder Feuerwehrfrau mitzuwirken, oder Sie sich einfach für die Tätigkeit der Feuerwehr interessieren, würden die Kameraden der Löschgruppe Menzelen sich über einen Besuch freuen.

Jahreshauptversammlung 2019 des Löschzugs Alpen – Rückblick auf das bisher einsatzreichste Jahr

Der Löschzug Alpen blickt erneut auf sein bisher einsatzreichstes Jahr zurück: zu insgesamt 74 Brandeinsätzen und 59 technischen Hilfeleistungen wurden die Kameradinnen und Kameraden alarmiert. Ein Fehlalarm rief die Wehrleute auf den Plan. Diese alleine ergaben rund 2.082 Einsatzstunden.

Darüber hinaus nahmen Übungen, Wartungen und Fortbildungen zahlreiche weitere Stunden in Anspruch. Die Jahreshauptversammlung des Löschzugs Alpen fand am Samstagabend, den 12. Januar 2019, im Feuerwehrgerätehaus am Willy-Brandt-Platz statt. Neben den Kameradinnen und Kameraden aus dem aktiven Löschzug und der Ehrenabteilung begrüßte Löschzugführer Markus Kloostermann den Leiter der Feuerwehr Alpen, Michael Hartjes, und seine Stellvertreter, Frank Coenen und Marco Giesen.

Im Personalbereich gab es in diesem Jahr mit Marcel Schulz einen Neuzugang. Die Kameradinnen und Kameraden besuchten, neben den regelmäßigen Übungsabenden, den Sonderübungen zum Atemschutz und der Teilnahme an verschiedenen Veranstaltungen, auch im vergangenen Jahr wieder zahlreiche Lehrgänge und Seminare, um sich für den Dienst bei der Feuerwehr fortzubilden. Als Anerkennung hierfür sprach Michael Hartjes folgende Beförderungen aus:

 

Name Beförderung zum/zur
Ludger Verhülsdonk Feuerwehrmann
Marcel Schulz Feuerwehrmann
Frederick Neumann Oberfeuerwehrmann
Timo Rösken Oberfeuerwehrmann
Marvin Schwenzfeier Oberfeuerwehrmann
Marc Vinschen Brandmeister
Andreas Schwenzfeier Brandinspektor

130 Jahre für das Ehrenamt: Löschgruppe Veen feiert Jubiläen von vier Kameraden, Dieter Hermanns wechselt in die Alters-und Ehrenabteilung

Die Löschgruppe Veen feierte am Freitagabend, den 4. Januar 2019, die Jubiläen von vier Kameraden im Gerätehaus am Halfmannsweg.
Christof Kühnen wurde für 25 Jahre aktive Arbeit, Dieter Hermanns, Christoph Schmitz und Stephan Weyers für je 35 Jahre aktive Arbeit in der Feuerwehr geehrt.

Gemeindebrandinspektor Michael Hartjes begrüßte die Jubilare und ihre Frauen sowie den Bürgermeister Thomas Ahls, den Ortsvorsteher Dr. Michael van Beek, Ludger Funke als Leiter des Ordnungsamts Alpen, den Kreisbrandmeister Udo Zurmühlen und die Mitglieder der Löschgruppe Veen samt ihren Partnerinnen.

Die geladenen Gäste bedankten sich bei allen Mitgliedern der Feuerwehr und besonders bei den Jubilaren für ihre Arbeit in der Freiwilligen Feuerwehr Alpen und zeigten die große Bedeutung dieses Engagements für die Gemeinde auf.
Im Anschluss ehrte Michael Hartjes die vier Jubilare:
Hauptbrandmeister Christof Kühnen bekam das Feuerwehr-Ehrenzeichen in Silber für seine 25-jährige Tätigkeit. Er ist seit dem fünften Juni 2009 Löschgruppenführer der Veener Einheit. Dabei findet er oft gute Wege die Stärken von Jung und Alt im Einklang zu bringen.
Hauptbrandmeister Dieter Hermanns erhielt das Feuerwehr-Ehrenzeichen in Gold für sein 35-jähriges Engagement. Er dient der Truppe als Gerätewart und hat dabei meist immer eine passende Lösung parat. Von 1995 bis ins Jahr 2009 bekleidete dieser das Amt des stellvertretenden Löschgruppenführers.
Hauptbrandmeister Christoph Schmitz bekam ebenfalls das Feuerwehr-Ehrenzeichen in Gold für seine 35-jährige Arbeit. Seit dem fünften Juni 2009 ist auch er als Stellvertreter für die Führung der Löschgruppe Veen mit verantwortlich.
Ebenfalls wurde Hauptfeuerwehrmann Stephan Weyers das Feuerwehr-Ehrenzeichen in Gold für seine 35-jährige Tätigkeit in der Feuerwehr verliehen. Er erfüllt im Feuerwehrgerätehaus die Aufgabe eines Hausmeisters.

Dieter Hermanns wurde im Anschluss noch von dem aktiven Dienst in die Alters- und Ehrenabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Alpen verabschiedet.
Der Abend klang in geselliger Runde aus.

Jahreshauptversammlung 2018 der Löschgruppe Veen

Die Löschgruppe Veen führte am 7. Dezember 2018 ihre Jahreshauptversammlung im Feuerwehrgerätehaus am Halfmannsweg in Veen, durch. Neben den aktiven Kameradinnen und Kameraden der Löschgruppe begrüßte der Löschgruppenführer Christof Kühnen auch Michael Hartjes, Leiter der Feuerwehr Alpen.

Die Wehrleute blickten auf ein Jahr mit insgesamt 48 Einsätzen zurück. Diese unterteilten sich in 36 Brandeinsätze, neun technische Hilfeleistungen und drei sonstige Einsätze. Sieben Mal unterstützte die Löschgruppe Veen die Nachbarwehren.
Das Jahr 2018 der Löschgruppe Veen begann sehr turbulent am ersten Januar mit einem Großbrand eines Gewerbebetriebs mit einer Einsatzdauer von knapp zwölf Stunden. Besonders erwähnenswert waren dann die 39 Einsatzstellen am 18. Januar für die Freiwillige Feuerwehr Alpen, die durch das Sturmtief Friedericke verursacht wurden, sowie eine Vielzahl von Bodenfeuern, Flächen- und Waldbränden im heißen Jahrhundertsommer.
Insgesamt leisteten die Kameradinnen und Kameraden im vergangenen Jahr etwa 2.300 Stunden bei Einsätzen, Übungen und Lehrgängen.
Auch im Jahr 2018 wurde die Brandschutzerziehung für den Kindergarten und eine Räumungsübung für die Grundschule mit großer Begeisterung durchgeführt. Ebenso wirkte die Feuerwehr wieder beim Veener Martinsumzug mit.
Ende November bedankte sich der Borussia Mönchengladbach Fanklub „VFL Fanklub Veen 83“ bei der Freiwilligen Feuerwehr Alpen, Löschgruppe Veen für die stetige Einsatzbereitschaft mit einer Fahrt zum Bundesligaheimspiel von Borussia Mönchengladbach gegen Hannover 96.
Im Personalbereich gab es in diesem Jahr mit Dominik Hartjes, Felix Lamers und Marco Simon gleich drei Neuzugänge. Die Löschgruppe Veen umfasst damit insgesamt 28 aktive und zwei Mitglieder in der Alters- und Ehrenabteilung.
Neben den regelmäßigen Übungsabenden, den Sonderübungen zum Atemschutz und der Teilnahme an verschiedenen Veranstaltungen besuchten die Mitglieder auch diverse Lehrgänge und Seminare, um sich für den Dienst bei der Feuerwehr aus- und fortzubilden.
Als Anerkennung hierfür sprach Michael Hartjes folgende Beförderungen aus: Dominik Hartjes, Felix Lamers und Marco Simon wurden zum Feuerwehrmann, sowie Philipp Holland, Marek Janßen, Fabian Lamers und Lucas van Bebber zum Oberfeuerwehrmann befördert.

Durch die Auslösung einer Brandmeldeanlage in einer Alpener Pflegeeinrichtung, kam es zu einer Alarmierung für die gesamte Feuerwehr Alpen und somit zu einer Unterbrechung der Jahreshauptversammlung.
Nach dem Ende des offiziellen Teils klang der Abend in einem gemütlichen Beisammensein aus.

Gladbach-Fanklub bedankt sich bei der Löschgruppe Veen

Der Borussia Mönchengladbach Fanklub „VFL Fanklub Veen 83“ bedankte  sich am vergangenen Sonntag bei der Freiwilligen Feuerwehr Alpen, Löschgruppe Veen. Die Wehrleute wurden zum Heimspiel von Borussia Mönchengladbach gegen Hannover 96 eingeladen.

Auf Grund des Jahrhundertsommers wurde der Feuerwehr bei Wald- und Flächenbränden jede Menge abverlangt. Dies nahm sich der Fanklub zum Anlass, einmal auf ganz besondere Art und Weise Danke zu sagen. „Vor drei Jahren kam uns die Idee, Menschen mitzunehmen, die es verdient haben“, so der Vorsitzende Josef Holland. Nachdem in den beiden Jahren zuvor Flüchtlinge und Mitarbeiter der Lebenshilfe mit zum Borussenpark durften, entschied man sich nun für die Wehrleute aus Veen. 15 Kameraden traten zur kostenlosen Gladbachtour an. Zusammen mit dem Fanklub traf man sich am Feuerwehr Gerätehaus in Veen. Von dort aus startete die Gruppe mit einem großen Gelenkbus die Reise zum Stadion des Bundesligisten nach Mönchengladbach. Als es dann am Abend wieder zurück nach Veen ging, konnten alle einen satten 4:1 Heimsieg feiern.
Der “VFL Fanklub Veen 83“ zählt mittlerweile etwa 240 Mitglieder aus Alpen, Rheinberg, Sonsbeck und Xanten. Damit gehört er zu den fünf größten der circa 1000 Gladbach Fanklubs.

Neue Helme für die Freiwillige Feuerwehr Alpen

Nachdem nun auch die letzten Helme eingetroffen sind, hält eine neue Generation Feuerwehrhelme Einzug in die persönliche Schutzausrüstung der Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Alpen. Hinsichtlich Pflege und Wartung wurden nun alle Wehrleute detailliert eingewiesen. Nahezu alle bisherigen Feuerwehrhelme mussten auf Grund der vom Hersteller vorgegebenen maximalen Einsatzdauer ausgemustert werden.

Der Rosenbauer HEROS-titan überzeugt durch einen optimierten Schwerpunkt und höchstem Tragekomfort sowie dem geringen Gewicht von lediglich 1,3 Kilogramm. Damit wurde er für extremste Einsätze entwickelt und erfüllt somit die derzeit höchsten Anforderungen hinsichtlich Sicherheit und Komfort.
Durch den an der Rückseite angebrachten Drehknopf kann der Helm, auch mit Handschuhen, an jede Situation perfekt angepasst werden. Jeder Helm verfügt über ein transparentes Gesichtsschutzvisier, ein transparentes Augenschutzvisier und einen hitze- und flammbeständigen Nackenschutz.

Die Helme wurden in der Farbe tagesleuchtgelb beschafft, um besonders tagsüber von Verkehrsteilnehmern rechtzeitig erkannt zu werden. Die roten Helme sind für die Gruppenführer, die weißen Helme für Zug- und Wehrführer vorgesehen. Um auch im Dunkeln maximale Sicherheit zu gewährleisten, wurden alle Helme mit zusätzlichen Reflexstreifen ausgestattet.

24-Stunden Übung der Jugendfeuerwehr Alpen

Am Samstagmorgen, den 22. September, begann für 21 Mitglieder der Jugendfeuerwehr Alpen pünktlich um 08.00 Uhr der Dienstbeginn der 24-Stunden Übung . Zusammen mit zwei Mitgliedern des Jugendrotkreuz vom Ortsverein Alpen galt es innerhalb der 24 Stunden neben diversen Übungsszenarien auch den Dienstsport sowie Theorie- und Praxisunterrichte zu absolvieren. Organisiert wurde das Wochenende von insgesamt neun Betreuern, die durch Kameradinnen und Kameraden der einzelnen Einheiten unterstütz wurden.

An diesem Wochenende erlebten die Jugendlichen den Alltag einer Berufsfeuerwehr. Nach der Begrüßung und Einteilung in zwei Gruppen begann der Dienst mit der Fahrzeugübernahme. Hierbei werden alle Geräte auf deren Funktion geprüft und diverse Betriebsmittel nachgefüllt. Bereits um 09.40 Uhr erreichte die Leitstelle in Alpen, die durchgehend von zwei Jugendlichen besetzt wurde, der erste Notruf. Gemeldet wurde eine verletzte Person, die während eines Reifenwechsels unter dem Fahrzeug eingeklemmt wurde. Unmittelbar rückten die beiden Gruppen mit insgesamt vier Fahrzeugen zum Einsatzort aus. Nachdem das Fahrzeug gegen ungewolltes Wegrollen und Absacken abgesichert war, begann das Jugendrotkreuz, welches während der 24 Stunden einen Rettungswagen besetzt hat, mit der Versorgung des Verletzten. Die Mitglieder der Jugendfeuerwehr bauten parallel hydraulisches Rettunggerät auf, womit die Person letztendlich unter dem Fahrzeug befreit werden konnte.

Während des Nachmittages folgten weitere Einsätze, wie etwa ein Containerbrand, eine Ölspur, Sturmschäden sowie eine ausgelöste Brandmeldeanlage. Durch die umfassenden Übungsabende, die jeden zweiten Donnerstagabend am Gerätehaus in Alpen stattfinden, konnte das Erlernte vertieft und die Einsätze routiniert abgearbeitet werden.

Am Abend wurden die beiden Gruppen inklusive des Rettungswagens nach Veen alarmiert. Gemeldet wurde ein Hallenbrand auf einem landwirtschaftlichen Anwesen. Während der Erkundung wurde den Einheiten durch den Eigentümer mitgeteilt, dass das Feuer bei Heizungsarbeiten ausgebrochen sein soll. Es wurden insgesamt vier Personen vermisst. Sofort machten sich mehrere Trupps zur Menschenrettung bereit und konnten alle verletzten Personen zeitnah an den Rettungsdienst übergeben. Nachdem der Bereich quergelüftet war, konnten die Jugendlichen an den Standort zurückkehren. In der Nacht wurden die Jugendlichen erneut zu einem Einsatz gerufen. Es galt eine vermisste Person aufzufinden. Dafür wurde der Bereich um den letzten Aufenthaltsort weitreichend ausgeleuchtet und abgesucht. Nach dem Auffinden der Person und der Erstversorgung übernahm das Team des Jugendrotkreuz die weitere Betreuung.

Zum Abschluss des 24-Stunden Dienstes fand ein gemeinsames Frühstück statt. Nach insgesamt 13 Einsätzen und der Fahrzeugübergabe an die Betreuer konnten die Jugendlichen den Berufsfeuerwehrtag erfolgreich beenden.