Viertklässler der Grundschulen frischen ihre Brandschutzerziehung auf

Gemeinsam mit den Grundschulen in der Gemeinde Alpen hat die Freiwillige Feuerwehr Alpen nun begonnen, eine Brandschutzerziehung durchzuführen. Fast fünf Jahre liegen hinter dem letzten Termin, die die damaligen Vorschulkinder in den drei Einheiten vor Ort in Veen, Menzelen und Alpen absolviert hatten. Kurz vor dem Schritt in die weiterführenden Schulen trafen sich nun zunächst die beiden vierten Klassen von der Wilhelm-Koppers-Gemeinschaftsgrundschule aus Veen und Menzelen im Gerätehaus an der von-Dornik-Sraße in Alpen.

„Uns ist diese Auffrischung mit Blick auf die Möglichkeiten der Hilfeleistung auch in diesem Alter sehr wichtig“, so Michael Hartjes Leiter der Freiwilligen Feuerwehr in Alpen.
So stellten sich im ersten Anlauf vier Kameraden zur Verfügung und informierten über die wesentlichen Bestandteile des Notrufes, über die Struktur der Feuerwehr sowie die Technik, Fahrzeuge und Schutzausrüstung. Die Fragen wurden gezielter gestellt, als noch vor wenigen Jahren. Die „Faszination Feuerwehr“ ist bei den Kindern nicht gewichen, im Gegenteil. Die ein oder andere Rückfrage zum Einstieg in die Jugendfeuerwehr wurde ebenfalls gestellt; und natürlich beantwortet.

Seminar Anlagentechnik des IdF NRW zu Gast in Alpen

In dieser Woche richtet das Institut der Feuerwehr Nordrhein-Westfalen das Seminar Anlagentechnik am Standort der Freiwilligen Feuerwehr Alpen aus. An drei aufeinanderfolgenden Tagen werden je 16 Teilnehmer*innen aus dem gesamten Landesgebiet im Themenfeld der Brandmeldetechnik geschult. Dazu unterrichten mehrere Dozenten täglich rund acht Unterrichtseinheiten.

Das Seminar richtet sich an Führungskräfte im Einsatzdienst der Freiwilligen sowie Berufsfeuerwehren und Mitarbeiter*innen im Vorbeugenden Brandschutz. Ziel ist es, den Teilnehmenden Kenntnisse und Fertigkeiten zu vermitteln, um die von Gefahrenmeldeanlagen zur Verfügung gestellten Informationen im Einsatz qualifiziert bewerten und einsatztaktisch sinnvoll einsetzen zu können. Die Inhalte gliedern sich in einen theoretischen Teil, in dem der Aufbau und die Funktionsweise der Brandmeldeanlagen vorgestellt werden. Im Anschluss folgt der Praxisteil, wozu auf dem Gelände des Gerätehauses in Alpen der Demonstrationsauflieger „Vorbeugender Brandschutz“ aufgebaut wurde. In diesem Sattelzug befinden sich alle Module der Anlagentechnik, die in einem Objekt vorhanden sein können. Eingehende Brandmeldealarme können realitätsnah simuliert und der Ablauf der Brandfallsteuerungen verdeutlicht werden. Dieser Teil bleibt den Einsatzkräften in der Regel verborgen, da diese sich zu dem Zeitpunkt meist auf dem Weg zur Feuerwache befinden. Durch dieses Hintergrundwissen können die Fertigkeiten in der Bedienung und Auswertung der Informationen vertieft werden.

Abgerundet wird das Schulungsprogramm durch die Verpflegung, die von der Gemeinde Alpen zur Verfügung gestellt wurde. Nicht zuletzt in den dadurch entstehenden Gesprächen, können die Erfahrungen der Kamerad*innen im Umgang mit Brandmelde-Einsätzen untereinander ausgetauscht werden. Auch mehrere Wehrleute der Freiwilligen Feuerwehr Alpen haben an diesen Seminartagen teilgenommen.

Brandschutzerziehung für die Vorschulkinder aus Veen

Erstmals nach zwei Corona-Jahren konnte die Einheit Veen am 12. Mai wieder eine Brandschutzerziehung für den Abschlussjahrgang (Riesenclowns) des St. Nikolaus Kindergartens durchführen.

Zunächst wurden den Kindern mit einer Powerpointpräsentation und kurzen Videofilmen die unterschiedlichen Brandarten erläutert, durch die „fliegenden Teebeutel“ erklärt, was mit Rauch und Wärme geschieht und die Abläufe bei der Feuerwehr gezeigt. Dabei konnten die Kinder auch einmal die spezielle Schutzkleidung anprobieren und testen wie schwer ein Atemschutzgerät ist, obwohl da doch „nur“ Luft drin ist.

Im praktischen Teil wurde dann geübt, wie man Kerzen richtig anzündet, was im Brandfall zu tun ist, wie man Notausgänge findet und wie man einen Notruf absetzt. So durften die Kinder die „112“ anrufen und ein Feuer melden. Nach kurzer Überwindung machten die Kinder schon sehr gute Notrufe, nannten ihre Adresse und beantworteten die weiteren Rückfragen problemlos.

Nach der Vorführung von Fahrzeugen und Geräten mit vielen, vielen Fragen, durften die Kinder zum Abschluss auch einmal den Schlauch in die Hand nehmen und mit Wasser spritzen. Höhepunkt war dann sicherlich die Rückfahrt mit den Einsatzfahrzeugen zurück zum Veener Kindergarten.

Es war ein wunderschöner Nachmittag, da waren sich alle Kinder einig und vielleicht wird später ja auch einmal eines der Kinder „Feuerwehrmann/frau“.

Brandschutzerziehung der Vorschulkinder aus Menzelen

Die Vorschulkinder der beiden Kindergärten St. Michael und St. Josef waren am 19. Mai zu Besuch bei der Einheit Menzelen der Freiwilligen Feuerwehr Alpen. Gespannt und aufgeregt betraten die „quakenden Frösche“ und die „schnellen Delfine“ das Gerätehaus an der Neuen Straße. Viele Fragen wurden gestellt – alle konnten die Kameraden um Einheitsführer Christian Görtz beantworten. Geübt wurde das Absetzen eines Notrufes und das konkrete Verhalten in Gefahrensituationen. Erneut zeigte sich ein Trend der vergangenen Jahre. „Die Kinder wissen alle etwas mit einem Rauchwarnmelder anzufangen und warum dieser zu Hause so wichtig ist“, so Christian Görtz. „Die präventive Arbeit in diesem Bereich trägt also nachhaltig Früchte.“ Die Schutzausrüstung der Feuerwehr, die Ausstattung für die verschiedenen Einsätze und nicht zuletzt die Fahrzeuge werden den kleinen Nachwuchshelfern sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben.

Jahreshauptversammlung der Einheit Veen mit neuem Stellvertreter

Die Einheit Veen führte am 20. Mai 2022 erstmals nach zwei Jahren coronabedingten Ausfällen wieder ihre Jahreshauptversammlung im Feuerwehrgerätehaus am Halfmannsweg in Veen durch. Neben den aktiven Kameraden und einem Mitglied der Alters- und Ehrenabteilung begrüßte Einheitsführer Martin Landscheidt auch Michael Hartjes, Leiter der Feuerwehr Alpen, sowie Ludger Funke als Leiter des Ordnungsamtes Alpen.

Die Wehrleute blickten auf zwei von der Corona-Pandemie geprägte Jahre zurück. Nicht nur im öffentlichen und privaten Bereich gab es Einschränkungen, sondern auch im Feuerwehrdienst, um die Einsatzbereitschaft der Feuerwehr sicherzustellen. Gemäß der Coronaschutzverordnung und dem Hygienekonzept mussten Übungen und sonstige Termine entweder komplett abgesagt werden oder konnten den Sommer über nur in festen Kleingruppen erfolgen. Sämtliche Einsätze wurden unter entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen abgearbeitet. Einige Male unterstützte die Einheit Veen die Nachbarwehren, hier vor allem in Xanten. Derzeit umfasst die Einheit insgesamt 25 aktive und drei Mitglieder in der Alters- und Ehrenabteilung. Auch wenn aufgrund der Corona-Pandemie eine Reihe von Lehrgängen und Seminaren abgesagt wurden, besuchten die Mitglieder soweit möglich die stattfindenden Termine, um sich für den Dienst bei der Feuerwehr aus- und fortzubilden.

Als Anerkennung hierfür sprach Michael Hartjes folgende Beförderungen aus: Fabian Lamers und Jan Troscheidt wurden zu Unterbrandmeistern ernannt.

Hauptbrandmeister Christoph Schmitz legte nach 13 erfolgreichen Jahren sein Amt als stellvertretender Einheitsführer nieder. Aus diesem Grunde wurde der Oberbrandmeister Daniel Baltes nun zu seinem Nachfolger ernannt. Zusammen mit dem Brandoberinspektor Henrik van Beek unterstützt er damit den Veener Einheitsführer Brandinspektor Martin Landscheidt.
Nach dem Ende des offiziellen Teils klang der Abend in einem gemütlichen Beisammensein aus.

Mehr Sicherheit bei Übungen und im Einsatz: Einsatzfahrzeuge wurden mit Abbiegeassistenten nachgerüstet

Wenn die Einsatzkräfte zu einem Notfall gerufen werden, zählt oft jede Sekunde. Im Straßenverkehr werden die Maschinisten mit möglichen Gefahrensituationen konfrontiert, bevor der eigentliche Einsatzort überhaupt erreicht wurde. Um in solchen Situationen, aber auch für normale Fahrten im Straßenverkehr, für mehr Sicherheit zu sorgen, wurden nun alle Großfahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehr Alpen mit Abbiegeassistenten nachgerüstet.

Insgesamt wurden sieben Fahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehr Alpen mit dem Abbiegeassistenten ausgestattet. Dabei handelt es sich um kamera- und sensorgestützte Assistenzsysteme, die Personen und Gegenstände im toten Winkel auf der Beifahrerseite detektieren können. Dabei wird das Kamerabild dauerhaft auf einem Display angezeigt; im Falle einer Gefahrensituation wird der Fahrer zudem optisch und akustisch gewarnt.

Rund 80 Prozent der Investitionskosten wurden im Rahmen einer Förderung des Bundesamtes für Güterverkehr bezuschusst. Bei Neuanschaffungen werden die Fahrzeuge künftig direkt mit dieser Sicherheitstechnik ausgestattet.

Michael Hartjes, Leiter der Freiwilligen Feuerwehr Alpen, ist froh über die Aufrüstung der Fahrzeuge. „Bei Einsatzfahrten besteht ein bis zu achtfach erhöhtes Risiko für einen Verkehrsunfall mit Schwerverletzten. Unsere Fahrzeuge bieten nun den höchstmöglichen Schutz, um auch in Stresssituationen jegliche Gefahren so gering wie möglich halten zu können.“

Einweihung drei neuer Fahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehr Alpen

Am Sonntag, den 22. Mai 2022, fand die offizielle Übergabe von drei Fahrzeugen – ein Mehrzweckfahrzeug, ein Stromerzeuger und ein Kommandowagen – an die Freiwillige Feuerwehr Alpen statt. Aufgrund der Corona-Pandemie fand die Veranstaltung am Gerätehaus in Alpen erst jetzt und nur in kleiner Runde statt, neben den Kameradinnen und Kameraden der drei Einheiten, Alpen, Menzelen und Veen, sowie den Mitgliedern der Jugendfeuerwehr Alpen und der Alters- und Ehrenabteilung nahmen Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Verwaltung, und die Geistlichen der katholischen und evangelischen Kirchen an dieser Veranstaltung teil.

Bereits im Jahr 2019 wurde das Mehrzweckfahrzeug der Einheit Menzelen gefertigt. Hauptaufgabe des Mercedes-Benz Sprinters ist der Transport von Kameradinnen und Kameraden zur Einsatzstelle sowie Lehrgängen. Zudem können speziell ausgerüstete Rollcontainer im Heck verlastet werden und ermöglichen so den Einsatz bei überörtlichen Hilfeleistungen. Darüber hinaus können kleinere Einsatzstellen durch die feste Beladung eigenständig abgearbeitet werden.
Der 2020 angeschaffte Stromerzeuger verfügt über eine elektrische Leistung von 100 kVA und 200.000 Lumen Lichtstrom. Er ermöglicht bei großflächigen Stromausfällen die Nutzung des Feuerwehrgerätehauses Alpen als Notunterkunft und zentrale Anlaufstelle im Katastrophenfall. Durch den teleskopierbaren Lichtmast ist darüber hinaus das Ausleuchten von Einsatzstellen ohne Bindung eines Fahrzeugs möglich.
2021 wurde der neue Kommandowagen in Dienst gestellt. Der vorherige Audi Q5 wurde durch das neue Modell mit zusätzlicher Ausstattung ersetzt. Der Kommandowagen ist dem Leiter der Feuerwehr zugeteilt und dient ihm als Einsatzmittel zur frühzeitigen Erkundung von Einsatzstellen. Auch bei großflächigen Einsätzen erleichtert und beschleunigt der Kommandowagen die Erkundung, dank der Bodenfreiheit lässt sich auch unwegsames Gelände befahren.

Die Geistlichen der katholischen und evangelischen Kirchen segneten die Fahrzeuge und sprachen den Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Alpen ihren Dank für die ständige Einsatzbereitschaft aus. Anschließend übergab Bürgermeister Thomas Ahls die Fahrzeuge offiziell an die Wehrleute.

Im Rahmen dieser Feierlichkeit wurden zusätzlich zwölf Kameradinnen und Kameraden mit der Feuerwehr- und Katastrophenschutz-Einsatzmedaille des Landes Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet. Im Rahmen der überörtlichen Hilfeleistung unterstützten sie im Juli 2021 die Bereitschaft 1 des Bezirkes Düsseldorf bei der Hochwasserkatastrophe. Geehrt wurden Otto Conrad, Finn Engenhorst, Lars Frenck, Christoph Giesen, Markus Groterhorst, Christian Görtz, Mark Hackstein, Robin Heiming, Frederik Neumann, Dominik Seeger, Sandra Stürzebecher und Tamara Zimmermann.

Freitag, der 13. ist Rauchmeldertag – Erhöhte Brandgefahr im Haushalt durch Lithium-Ionen-Akkus

Am Freitag, den 13. Mai ist wieder bundesweiter Rauchmeldertag. Die Initiative „Rauchmelder retten Leben“ nimmt diesen Tag zum Anlass, um mit neuer Landingpage und Video auf die erhöhte Brandgefahr durch Lithium-Ionen-Akkus im Haushalt hinzuweisen. Ob Notebook, Smartphone oder Spielgeräte wie HoverBoards – in immer mehr Alltagsgegenständen stecken die brandgefährlichen Lithium-Ionen-Akkus. Sie versorgen Motoren oder Geräte mit Strom – und sind immer öfter Ursache gefährlicher Brände im eigenen Zuhause. Auch auf unserer Homepage finden Sie weiterführende Informationen zu Rauchmeldern sowie deren Installation und Wartung.

Fallzahlen von Bränden durch Lithium-Ionen-Akkus steigen
„Brände durch Lithium-Ionen-Akkus treten seit einigen Jahren immer häufiger auf. In unserer Datenbank sind sie mittlerweile als typisches Schadenbild deutlich erkennbar, und der Trend zeigt einen sich fortsetzenden Anstieg der Fallzahlen. Wir haben es mit einem neuen Alltagsrisiko zu tun“, erklärt Dr. Hans-Hermann Drews vom Institut für Schadenverhütung und Schadenforschung (IFS) und ergänzt: Zu Bränden kommt es insbesondere durch technische Mängel, aber auch durch unsachgemäße Handhabung. Hier herrscht dringender Aufklärungsbedarf.“

Landingpage mit Video und eBook klärt Verbraucher auf
Auf der neuen Landingpage www.rauchmelder-lebensretter.de/brandgefahrendurch-lithium-ionen-akkus informiert „Rauchmelder retten Leben“ mit einem vom IFS erstellten Video über die erhöhte Brandgefahr durch Lithium-Ionen-Akkus im Haushalt und gibt den Verbrauchern Hinweise zur Brandvermeidung. Zusätzlich erhalten Interessierte mit dem kostenlosen eBook „120 Sek. – Was tun, wenn’s brennt?“ lebenswichtige Hinweise zum richtigen Verhalten im Brandfall.
Denn, sobald der Rauchmelder alarmiert, bleiben einem nur noch 120 Sekunden Zeit, um sich und andere in Sicherheit zu bringen. In dieser Situation entscheidet das richtige Verhalten über Leben und Tod. „Die wenigsten Menschen wissen, wie sie bei einem überraschenden Brand im Haushalt richtig reagieren. Das eBook bereitet Verbraucher mit konkreten Handlungsanweisungen gezielt auf das richtige Verhalten im Brandfall vor“, sagt Norbert Schaaf, Vorsitzender der Initiative „Rauchmelder retten Leben“.

Schülerwettbewerb startet am Rauchmeldertag, Freitag, den 13. Mai
Am Rauchmeldertag, Freitag, den 13. Mai startet zum zweiten Mal der bundesweite Schülerwettbewerb „120 Sekunden, um zu überleben“. Er ist Teil einer Kampagne zur Brandschutzaufklärung der Initiative „Rauchmelder retten Leben“. Gemeinsam mit dem Deutschen Feuerwehrverband (DFV) und der Vereinigung zur Förderung des deutschen Brandschutzes (vfdb) wurde der PilotWettbewerb am Rauchmeldertag im September 2019 ins Leben gerufen. Auch in diesem Jahr haben die öffentlichen Versicherer Deutschlands (VOEV) die Schirmherrschaft für den Schülerwettbewerb übernommen und 10.000 EUR Preisgeld gestiftet. Auf der Webseite www.120sek.de finden Lehrer, Schüler und Feuerwehren alle Informationen zum aktuellen Wettbewerb 2022/2023.

Sturmtief Zeynep hält Freiwillige Feuerwehr Alpen in Atem

In den frühen Nachmittagsstunden des 18.02.2022 zogen die ersten Böen des Sturmtiefs Zeynep über den Niederrhein. Bis etwa 18:00 Uhr wurden die ersten drei Einsatzstellen im Gemeindegebiet Alpen abgearbeitet. Unter anderem musste im Bereich der Xantener Straße durch die Einheit Menzelen ein Baum von der Fahrbahn und Stromleitung mittels Kettensägen entfernt werden. Um 18:06 Uhr wurden die drei Einheiten der Gemeinde mit der Besetzung der Gerätehäuser beauftragt und führten in der Folge 20 Einsätze bis 23:00 Uhr durch. In den meisten Fällen wurden Bäume mittels Kettensägen aus dem Verkehrsraum entfernt. Weiterhin wurden lose Dachziegel von Dächern entfernt.

Gegen 18:45 Uhr kam es auf der Gindericher Straße außerhalb der geschlossenen Ortschaft zu einem Zusammenprall zwischen einem Pkw und einem umgestürzten Baum. Die verletzte Person wurde bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes durch die Einsatzkräfte der Einheit Menzelen betreut. Weiterhin wurde an dem verunfallten Fahrzeug die Batterie abgeklemmt und der Brandschutz sichergestellt. Abschließend wurde die Einsatzstelle an die Polizei übergeben.

Am Samstag wurden die Einheiten Alpen und Menzelen zwischen 06:30 Uhr und 08:00 Uhr zu drei weitere Einsätzen alarmiert, bei denen ebenfalls umgestürzte Bäume mittels Kettensäge von Straßen entfernt werden mussten.

Insgesamt waren im Zusammenhang mit dem Sturmtief Zeynep rund 60 Kameradinnen und Kameraden mehr als sieben Stunden im Gemeindegebiet im Einsatz.

 

Sturmtief Ylenia sorgt für Einsätze der Freiwilligen Feuerwehr Alpen

Auch in der Gemeinde Alpen sorgte Sturmtief Ylenia am heutigen Donnerstag für einen unruhigen Start in den Tag. Insgesamt sieben Mal rückte die Freiwillige Feuerwehr Alpen aus.

Bereits um 04:58 Uhr wurde die Einheit Alpen zum ersten Mal alarmiert. Bis in die Mittagsstunden folgten dann weitere vier Einsätze. Auch die Einheiten Veen und Menzelen wurden jeweils einmal in dieser Zeit alarmiert. Zu den Einsatzorten gehörten die Burgstraße, Dickstraße, Issumer Weg, Lindenallee und die Gester Straße. An keinem der Einsatzorte kam es zu Personenschäden. Die Aufgaben der Feuerwehr beschränkten sich auf die Absicherung der Einsatzstellen und die Beseitigung der Gefahren durch vom Sturm umgestürzte Bäume.

Insgesamt waren heute Vormittag etwa 35 Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr Alpen im Einsatz.
Die Feuerwehr Alpen möchte sich an dieser Stelle für das umsichtige Verhalten der Bürgerinnen und Bürger bei dieser Wetterlage und den Einsätzen bedanken und weißt gleichzeitig darauf hin, auch in den kommenden Tagen verstärkt auf die Unwetterwarnungen des Deutschen Wetterdienstes zu achten.