Jahresrückblick der Freiwilligen Feuerwehr Alpen

Das Jahr 2020 war weltweit von der Corona-Pandemie geprägt – Politik, Unternehmen und Menschen mussten schnell ihren Alltag an den Virus anpassen. „Natürlich mussten auch wir kurzfristig reagieren“, erklärt der Leiter der Freiwilligen Feuerwehr Alpen (FFA), Michael Hartjes. Im März wurde das vorhandene Hygienekonzept erweitert und an die gesetzlichen Vorgaben im Rahmen der Corona-Pandemie angepasst. Zu diesen Maßnahmen zählen unter anderem die Maskenpflicht in allen Gebäuden der FFA und während Einsätzen sowie erweiterte Regelungen zur Desinfektion von Fahrzeugen und Gerätschaften. „Unser wichtigstes Ziel ist die Gesundheit unserer Kameradinnen und Kameraden und damit verbunden die Sicherstellung unserer Einsatzbereitschaft“, betont Hartjes. Um dies zu gewährleisten wurden in der Zeit von März bis September und November bis Dezember sämtliche Übungen und Sondertermine der Freiwilligen Feuerwehr Alpen abgesagt. Auch ein Teil der Lehrgänge und Seminare wurde vorerst verschoben. Die Brunnen- und Hydrantenproben sowie die regelmäßigen Fahrzeug- und Geräteprüfungen fanden unter entsprechenden Abstands- und Hygienemaßnahmen in kleinen Gruppen statt. „Eine funktionierende Löschwasserversorgung sowie die Einsatzbereitschaft unserer Fahrzeuge und Geräte sind essentiell für den Schutz aller Bürgerinnen und Bürger und somit auch in einem Jahr wie diesem unerlässlich“, erläutert Michael Hartjes.

Einsatzzahlen und Mitgliederentwicklung in 2020

Auch wenn Corona das öffentliche Leben streckenweise nahezu stillgelegt hat, spiegelt sich dies nicht in den Einsatzzahlen der FFA wider: Mit insgesamt 105 Einsätzen, davon 52 Technische Hilfeleistungen und 51 Brandeinsätze, lag das Jahr 2020 nur knapp unter den Zahlen von 2019; hier waren es 117 Einsätze, davon 66 Technische Hilfeleistungen und 48 Brandeinsätze.
Auch bei der Mannschaftsstärke konnte die Freiwillige Feuerwehr Alpen besonders dank des Nachwuchses aus der eigenen Jugendfeuerwehr einen geringen Zuwachs von insgesamt 6 Männern und 2 Frauen in allen drei aktiven Einheiten – Alpen, Menzelen und Veen – verzeichnen. Die Jugendfeuerwehr hatte 2020 nur einen Neuzugang. „Corona trifft auch uns schwer“, sagt Hartjes und erklärt, „Aufgrund der aktuellen Situation und den abgesagten Übungsdiensten mussten wir leider ab März die Aufnahme von neuen Mitgliedern erstmal stoppen.“ In der Vergangenheit berichteten viele Medien bereits über den Nachwuchsmangel der Freiwilligen Feuerwehren in Deutschland. „Zurzeit sind wir in Alpen noch relativ gut aufgestellt, allerdings wollen wir dies auch in Zukunft sein, wenn die nächste Generation aus dem aktiven Dienst in unsere Alters- und Ehrenabteilung übergeht. Daher freuen wir uns über jedes neue Mitglied – sowohl in der Jugendfeuerwehr als auch bei den Aktiven – und sind darauf angewiesen!“

2021: Ein Ausblick mit vielen Fragezeichen

Zumindest auf dem Papier stehen für das Jahr 2021 wieder viele abwechslungsreiche Aktivitäten auf den Dienstplänen der drei aktiven Einheiten und der Jugendfeuerwehr. Wie das Jahr wirklich wird, kann zurzeit jedoch noch keiner sagen. „Aktuell sind nach wie vor alle Übungsdienste abgesagt“, sagt der Leiter der Feuerwehr Alpen, „allerdings wollen wir dies aus verschiedenen Gründen schnellstmöglich wieder ändern: Einerseits können wir so endlich wieder neue Mitglieder aufnehmen und andererseits ist das regelmäßige Üben wichtige Basis für unsere besondere Teamarbeit und die lebensrettenden Handgriffe“.
Ein paar Termine stehen allerdings fest: In 2021 wird die gesamte Wehr im Rahmen einer Anhörung über die Wiederwahl des Leiters der Feuerwehr Michael Hartjes und seinem Stellvertreter Frank Coenen entscheiden. Darüber hinaus wird der Brandschutzbedarfsplan fortgeschrieben; dieser definiert die strategische weitere Entwicklung des Brandschutzes und damit der Freiwilligen Feuerwehr der Kommune.

Einsatzreicher Tag für die Freiwillige Feuerwehr Alpen

Der 7. Januar 2021 entwickelte sich bereits um 02:53 Uhr zu einem einsatzreichen Tag für die Freiwillige Feuerwehr Alpen: Zur Absicherung des Rettungsdienstes wurde die Einheit Alpen auf die Autobahn 57 alarmiert. Da sich die Einsatzstelle in der Abfahrt Alpen befand, war nach Rücksprache mit der Polizei kein Eingreifen seitens der Wehrleute erforderlich.

Zur Mittagszeit alarmierte die Leitstelle die Wehrleute erneut. Aufgrund einer gemeldeten Rauchentwicklung wurden die Einheit Alpen sowie die Freiwillige Feuerwehr Sonsbeck auf die Autobahn 57 alarmiert. Da es sich dabei um ein nicht angemeldetes Nutzfeuer handelte, war ein Eingreifen der Alpener Wehrleute nicht erforderlich. Die Feuerwehr Sonsbeck kontrollierte die Einsatzstelle.

Auf der Rückfahrt von Sonsbeck meldete die Leitstelle eine Ölspur im Bereich der Bundesstraße 58 in Höhe Grünthal. Ausgelaufene Betriebsmittel im Kreuzungsbereich wurden abgestreut und das Bindemittel der fachgerechten Entsorgung zugeführt.

Währenddessen ereignete sich ein Verkehrsunfall auf der Autobahn 57 in Fahrtrichtung Krefeld, sodass die Einheiten Alpen und Menzelen erneut alarmiert wurden. Vor Ort war es zu einer Kollision zwischen einem Pkw und einem Lkw gekommen. Der Pkw kam im angrenzenden Feld zum Stehen. Entgegen der ersten Meldung war keine Person im Fahrzeug eingeklemmt.
Die Einsatzstelle wurde gegen den fließenden Verkehr abgesichert und die Batterie des Pkw abgeklemmt. Bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes wurde eine verletzte Person medizinisch erstversorgt. Nach Reinigung des rechten Fahrstreifens konnte die Einsatzstelle an die Polizei übergeben werden.

Bundesweiter Warntag am 10. September

Am 10. September findet der nächste bundesweite Warntag statt, der 2018 erstmals landesweit getestet wurde. Dabei werden in ganz Nordrhein-Westfalen zeitgleich die örtlichen Warnkonzepte getestet. Hierzu zählen unter anderem die Sirenen. Darüber hinaus wird über die Warn-App „NINA“ (Notfall-Informations- und Nachrichten-App vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe) eine landesweite Probewarnmeldung versendet. Zusätzlich wird es Lautsprecherdurchsagen aus Warnfahrzeugen geben.

Der landesweite Warntag steht unter der Motto „#Warntag2020 – wir warnen Deutschland“. Denn nicht nur die Behörden, sondern auch der Rundfunk und der Deutsche Wetterdienst spielen eine wichtige Rolle bei der Warnung der Bevölkerung.

Die vergangenen Warntage haben gezeigt, wie wichtig das Thema ist. Aufgrund des großen Erfolges wird der Warntag ab sofort nicht nur in Nordrhein-Westfalen, sondern jährlich bundesweit durchgeführt – immer am zweiten Donnerstag im September. Die Wichtigkeit und Aktualität des Themas Warnung zeigt sich auch durch die Entwicklungen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus in diesem Jahr.

Feuerwehr Alpen optimiert Einsatzmöglichkeiten des Tanklöschfahrzeugs

Auch die Freiwillige Feuerwehr Alpen ist von den klimatischen Veränderungen betroffen. Vermehrte sowie ausgeprägtere Vegetationsbrände stellten die Wehrleute in den Sommermonaten der letzten Jahre vor große Herausforderungen. Dies erforderte eine Optimierung hinsichtlich Einsatztaktik und Einsatzmittel. Aus diesem Grunde wurde nun das Tanklöschfahrzeug der Einheit Veen (TLF 4000), welches unter anderem 4.000 Liter Löschwasser mit sich führt, nachgerüstet.

An dem 2012 in Dienst gestellten Fahrzeug wurden umfangreiche Nachrüstungen vorgenommen, um bei künftigen Einsätzen eine noch effektivere Brandbekämpfung sicherstellen zu können. Unter anderem wurde eine Haspel am Heck angebaut. Auf dieser können bis zu sechs B-Schläuche mit je 20 Metern Länge verlastet werden.

Der markanteste Umbau ist allerdings die Nachrüstung des Werfers an der Fahrzeugfront. Mit diesem kann neben Wasser auch ein Wasser-Schaummittel-Gemisch mit einer Kapazität von bis zu 2.000 Litern pro Minute abgegeben werden. Die Wurfweite beträgt dabei bis zu 65 Meter. Der Frontwerfer lässt sich vom Beifahrerplatz aus bedienen. Die Stellung des Joysticks entspricht der Ausrichtung des Werfers, sodass kein direkter Blickkontakt notwendig ist.

Mit diesen Optimierungen ist ein noch schnellerer und gleichzeitig personalarmer Einsatz möglich, was sich in den vergangenen Einsätzen bereits positiv dargestellt hat.

NRW sagt Warntag am 05. März ab

Aufgrund der aktuellen Entwicklungen des Coronavirus und, um damit verbundene Missverständnisse zu vermeiden, wurde der für den 5. März geplante bundesweite Warntag in Nordrhein-Westfalen abgesagt.

Bundesweiter Warntag am 05. März

Am 5. März findet der nächste bundesweite Warntag statt, der 2018 erstmals landesweit getestet wurde. Dabei werden in ganz Nordrhein-Westfalen zeitgleich die örtlichen Warnkonzepte getestet. Hierzu zählen unter anderem die Sirenen. Darüber hinaus wird über die Warn-App „NINA“ (Notfall-Informations- und Nachrichten-App vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe) eine landesweite Probewarnmeldung versendet. Zusätzlich wird es Lautsprecherdurchsagen aus Warnfahrzeugen geben.

Der landesweite Warntag steht unter der Motto „zusammen:warnen“. Denn nicht nur die Behörden, sondern auch der Rundfunk und der Deutsche Wetterdienst spielen eine wichtige Rolle bei der Warnung der Bevölkerung.

Der Warntag 2018 hat gezeigt, wie wichtig das Thema ist. Aufgrund des großen Erfolges wird der Warntag ab sofort nicht nur in Nordrhein-Westfalen, sondern zweimal im Jahr bundesweit durchgeführt – immer am ersten Donnerstag im März und September.

Europäischer Notruftag am 11. Februar

Am 11. Februar jährt sich der Europäische Notruftag. Dieser soll die Notrufnummer 112 ins Gedächtnis rufen, denn nur rund die Hälfte der europäischen Bevölkerung weiß, mit welcher Telefonnummer sie in Notsituationen Hilfe bekommt.

Seit 2008 gilt die Notrufnummer 112 unter anderem in allen EU-Mitgliedsstaaten, in Russland und der Ukraine – aus dem Festnetz und dem Mobilfunknetz. Sie ist vorwahlfrei, kostenlos und verbindet den Anrufer mit der örtlich zuständigen Feuerwehr- und Rettungsdienstleitstelle. Da mehr als die Hälfte der Deutschen mindestens einmal jährlich in ein anderes EU-Land reist, kann das Wissen um die 112 gerade im innereuropäischen Reiseverkehr lebenswichtig werden.

Anlässlich des Europäischen Notruftages wird am Dienstag erneut ein „Twitter-Gewitter“ durch die deutschen Berufsfeuerwehren gestartet. Zwischen 8 Uhr und 20 Uhr werden sie auf Twitter über ihre Einsätze berichten. Zusätzlich sollen Informations- und Servicetweets rund um das Thema Notruf die Bekanntheit steigern.

Falls Sie Fragen zum richtigen Absetzen eines Notrufs haben sollten, finden Sie hierzu detaillierte Informationen in unserem Service-Bereich. Für Menschen mit Hör- oder Sprachbehinderung bietet die Kreisleitstelle Wesel ein Notruffax an.

Jahreshauptversammlung: 2019 – ein arbeitsreiches Jahr für den Löschzug Alpen

Mit 2019 endet für den Löschzug Alpen ein besonderes Jahr, denn im Mai konnte nach 24 Monaten Bauzeit das neue Feuerwehrgerätehaus an der Von-Dornick-Straße bezogen werden. Diesen Meilenstein feierten die Kameradinnen und Kameraden an gleich drei Tagen – freitags durch einen symbolischen Umzug mit musikalischer Begleitung, samstags im offiziellen Rahmen mit geladenen Gästen und sonntags dann mit einem Tag der offenen Tore, der bei strahlendem Sonnenschein rund 5.000 Besucherinnen und Besucher anzog.

Doch zusätzlich zu diesem Highlight, erfüllten die Kameradinnen und Kameraden des Löschzugs Alpen natürlich auch ihre feuerwehrtechnischen Aufgaben und Tätigkeiten. In 2019 wurden sie zu insgesamt 91 Einsätzen alarmiert, die sich in 38 Brandeinsätze und 53 technische Hilfeleistungen unterteilten. Hierbei wurden rund 1.438 Einsatz-Stunden geleistet. Eine erneute Hitzewelle hat auch im letzten Jahr wieder zu vielen Flächen und Vegetationsbränden geführt“, resümiert Einheitsführer Marco Giesen in seinem Jahresbericht. Zuvor begrüßte er am 11. Januar 2020 die Kameradinnen und Kameraden aus dem aktiven Löschzug und der Ehrenabteilung sowie den Ehrenwehrführer Erwin Brüning und den Leiter der Feuerwehr Alpen, Michael Hartjes, zusammen mitseinem Stellvertreter, Frank Coenen, zur Jahreshauptversammlung des Löschzugs Alpen.

Über den Einsatzdienst hinaus nahmen Übungen, Wartungen sowie zahlreiche Lehrgänge und Seminare viele weitere Stunden in Anspruch. Allein im Rahmen des Löschzugs-eigenen Übungsdienstes haben sich die Kameradinnen und Kameraden 1.192 Stunden fortgebildet. In 2019 organisierte der Löschzug Alpen zusätzlich themenspezifische Trainings, wie eine Fortbildung der Drehleiter-Maschinisten mit dem Fokus Notbetrieb und einem Seminar zum Thema Sicherung im absturzgefährdeten Bereich.

Im Personalbereich gab es im vergangenen Jahr 15 Neuzugänge. Der Löschzug Alpen besteht somit aus 6 Kameradinnen und 52 Kameraden. Zum 31. Dezember 2019 zählt die Alters und Ehrenabteilung 11 Kameraden.

Michael Hartjes ehrte an diesem Abend die Kameraden Rolf Bockstegers, Thomas Janßen und Herbert Schmetter für je 40 Jahre aktive Arbeit in der Feuerwehr. Zusätzlich sprach er folgende Beförderungen aus:

 

Name Beförderung zum/zur
Lisa Bergmann Hauptfeuerwehrfrau
Thomas Janßen Unterbrandmeister
Marc Vinschen Oberbrandmeister

Jahreshauptversammlung 2019 der Löschgruppe Menzelen

Die diesjährige Jahreshauptversammlung der Löschgruppe Menzelen fand am Freitag den 10.01.2019 statt. Einheitsführer Christian Görtz begrüßte neben den 25 Kameraden der Einsatzeinheit, 5 Kameraden der Ehrenabteilung und den Leiter der Feuerwehr Alpen, Michael Hartjes. Christian Görtz bedankte sich bei den Kameraden für ihren starken Einsatz.

Die Löschgruppe Menzelen blickt auf ein Jahr mit 23 Einsätzen zurück. Dies war im Vergleich zu den letzten Jahren ein vergleichsweises ruhiges Jahr. Dennoch konnte Dirk Staymann, Schriftführer der Löschgruppe Menzelen, aus seinem Jahresrückblick 2019 einiges vortragen:
Am 23. März fand in Alpen der gemeinsame Kameradschaftsabend der drei Alpener Einheiten statt. Am 05. April konnten wir bei Bier und Grillgut die Ankunft des neuen Mehrzweckfahrzeuges am Gerätehaus im kleinen Kreis „feiern“. Michael Hartjes, Christian Görtz, Dennis Wierz und Dominik Janßen sorgten für die reibungslose Überführung aus der bayrischen Provinz an den schönen Niederrhein. Am 01. Mai stellten wir dem Spielmannszug Menzelenerheide unser Gerätehaus und den Vorplatz zur Ausrichtung des jährlichen Maikonzertes zur Verfügung. Der Spielmannszug feierte auch ein Jubiläum, weshalb die Besucheranzahl recht hoch war. Wir unterstützen den Spielmannszug durch die Organisation des Ausschanks. Ebenfalls im Mai führten wir die jährliche Brandschutzerziehung durch. Etwa 30 Kinder beider Menzelener Kindergärten waren zu Gast und erfreuten sich an unseren Übungen und Erklärungen. Im Mai durften wir mit den Kameraden in Alpen das neue Gerätehaus einweihen. Ein weiterer Höhepunkt in diesem Jahr war die Blaulicht-Party am 29. Juni, welche die Löschgruppe Menzelen inzwischen alle zwei Jahre durchführt und die bei den Bürgerinnen und Bürgern großen Anklang gefunden hat. Man freut sich jedes Mal auf einen Abend mit netten Gesprächen, bei schöner Musik und leckeren Getränken. Im Juli fand die Fahrradtour der Löschgruppe Menzelen statt. Sie führte uns über Borth, Büderich, Wesel und Bislich nach Xanten, wo wir am Abend gemütlich zum Essen verabredet waren.
In den Monaten Juli und August hatten wir keine Einsätze zu verzeichnen. Einzig Markus Groterhorst musste seinen Mann stehen und die Geburt seiner Tochter begleiten – an dieser Stelle noch einmal herzlichen Glückwunsch an die überglücklichen Eltern! Im Rahmen der Überörtlichen Hilfe wurden wir im September zum Großbrand nach Kamp- Lintfort alarmiert. Hier unterstützen wir bei den Nachlöscharbeiten. Anfang November begleiteten wir die beiden St. Martinsumzüge in West und Ost.
Beim Adventssingen in Menzelen-West haben wir im letzten Jahr das Stockbrot für die Kinder organisiert. Im Jahr 2020 steht dieser Termin wieder am ersten Adventssamstag im Kalender. Das Jahr 2019 endete mit der Weihnachtsfeier im Dezember.

Nach dem Bericht des Schriftführers berichtete sein Stellvertreter Dennis Wierz von den zahlreichen neu angeschafften Einsatzmitteln. Hierzu zählte unter anderem eine Wärmebildkamera, die den Feuerwehrleuten bei der Suche nach versteckten Glutnestern oder nach vermissten Personen ein großes Hilfsmittel ist. Nach dem Bericht des Schriftführers standen die Neuwahlen des Schriftführers und der Vertrauensperson der Löschgruppe Menzelen auf der Tagesordnung. Dirk Staymann wurde erneut zum Schriftführer gewählt. An seiner Seite unterstützt ihn in diesem Jahr Christian Jaklic. Als Nachfolger von Dennis Wierz wurden Dirk Staymann und Dominik Janßen zu Vertrauenspersonen der Löschgruppe Menzelen gewählt.

Erstmalig in diesem Jahr bat Christian Görtz darum, auch einen Sprecher aus den Reihen der Ehrenabteilung zu wählen. Die Ehrenabteilung beriet sich hierzu und kam schnell zu dem Entschluss, dass Johannes Remy hierfür der richtige Mann sei. Somit wurde Johannes Remy einstimmig zum Sprecher der Ehrenabteilung, in den Reihen der Löschgruppe Menzelen, gewählt.
In diesem Zuge bedankte sich Michael Hartjes, Leiter der Feuerwehr Alpen, bei den Kameraden der Ehrenabteilung für die gute Zusammenarbeit. Auch dankte er den aktiven Kameraden für ihre Arbeit, überbrachte den Dank von Rat und Gemeinde und trug seinen Jahresbericht vor. Er freute sich auch in diesem Jahr wieder einige Beförderungen aussprechenzu dürfen.

 

Name Beförderung zum/zur
Robin Heiming Hauptfeuerwehrmann
Lars Giesbers Unterbrandmeister
Michael Nimphius Brandmeister
Markus Groterhorst Oberbrandmeister

 

In diesem Jahr stand zudem die Neuernennung des Einheitsführers der Löschgruppe Menzelen an. Nach einer Anhörung der Kameraden im Dezember letzten Jahres freute sich Michael Hartjes heute darüber, Brandoberinspektor Christian Görtz erneut für sechs Jahre ernennen zu dürfen. Ebenfalls freute er sich darüber, dass er Unterbrandmeister Dennis Wierz, neben Oberbrandmeister Sebastian Wallner, kommissarisch als stellvertretenden Einheitsleiter ernennen durfte. Die drei leiten nun gemeinsam die Löschgruppe Menzelen und freuen sich auf die gemeinsame Arbeit.

Ein ganz besonderer Anlass bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung war die Verabschiedung von Richard Nimphius in die Ehrenabteilung. Zu diesem Anlass gesellte sich auch Ludger Funke, als Leiter des Ordnungsamtes zu den Kameraden der Löschgruppe.
Michael Hartjes, Ludger Funke und Christian Görtz bedankten sich bei Richard Nimphius für 44 Jahre aktive Arbeit bei der Löschgruppe Menzelen. Hiervon führte Richard die Löschgruppe Menzelen 14 Jahre als Löschgruppenführer an. Er war maßgeblich an der Gestaltung des aktuellen Gerätehauses der Einheit Menzelen beteiligt, das 2007 fertig gestellt wurde. Ebenfalls hat er maßgeblich bei der Beschaffung des aktuellen HLF20, des Rettungsboots und des bereits außer Dienst genommen Mannschaftstransportes mitgewirkt. Er hat sehr viel Energie in seine Arbeit gesteckt und hat unzählige Stunden im Gerätehaus verbracht. Er hatte und hat immer ein offenes Ohr und hat seinen jüngeren Kameraden immer mit Rat und Tat zur Seite gestanden. Wir wünschen ihm an dieser Stelle für seine Zeit in der Ehrenabteilung noch sehr viele schöne Momente.

Nach der Verabschiedung von Richard aus dem aktiven Dienst, konnten die Kameraden der Löschgruppe Menzelen den Abend bei leckerem Essen und ein paar schönen Gesprächen ausklingen lassen.

Jahreshauptversammlung 2019 und Führungswechsel der Löschgruppe Veen

Die Löschgruppe Veen führte am 6. Dezember 2019 ihre Jahreshauptversammlung im Feuerwehrgerätehaus am Halfmannsweg in Veen durch. Neben den aktiven Kameraden der Löschgruppe und zwei Mitgliedern der Alters- und Ehrenabteilung begrüßte der Löschgruppenführer Christof Kühnen auch Michael Hartjes, Leiter der Feuerwehr Alpen, sowie seinen Stellvertreter, Frank Coenen und Ludger Funke als Leiter des Ordnungsamts Alpen.

Die Wehrleute blickten auf ein Jahr mit insgesamt 34 Einsätzen zurück. Diese unterteilten sich in 15 Brandeinsätze, 16 technische Hilfeleistungen und drei sonstige Einsätze. Elfmal unterstützte die Löschgruppe Veen die Nachbarwehren, hier vor allem in Xanten-Birten.
Davon besonders zu erwähnen sind mehrere große Flächenbrände, Unglücke mit Regionalzügen und ein Großbrand eines Futtermittelbetriebes in Kamp-Lintfort.

Insgesamt leisteten die Kameraden im vergangenen Jahr etwa 2.100 Stunden bei Einsätzen, Übungen und Lehrgängen. Der Anbau für die neuen Umkleideräumlichkeiten wurde im Sommer fertig gestellt und mit neuen Spinden ausgestattet. Das Veener Ferienlager erhielt einen Besuch der Löschgruppe im holländischen Wekerom, wo dann ein Feuerwehrtag mit vielen Spielen und Aufgaben für die teilnehmenden Kinder und Jugendlichen erfolgreich veranstaltet wurde. In Xanten unterstützte man die dreitagelang andauernde Deutsche Meisterschaft der Jugendfeuerwehren. Des Weiteren wurde in diesem Jahr die Brandschutzerziehung für den Kindergarten und eine Räumungsübung für die Grundschule mit großer Begeisterung durchgeführt. Ebenso wirkte die Feuerwehr wieder beim Veener Martinsumzug mit.

Die Löschgruppe Veen umfasst derzeit insgesamt 25 aktive und drei Mitglieder in der Alters- und Ehrenabteilung.

Neben den regelmäßigen Übungsabenden, den Sonderübungen zum Atemschutz und der Teilnahme an verschiedenen Veranstaltungen besuchten die Mitglieder auch diverse Lehrgänge und Seminare, um sich für den Dienst bei der Feuerwehr aus- und fortzubilden.
Als Anerkennung hierfür sprach Michael Hartjes folgende Beförderungen aus: Lukas Hegmann wurde zum Hauptfeuerwehrmann, sowie Martin Landscheidt zum Brandinspektor befördert.

Christof Kühnen legte nach elf erfolgreichen Jahren sein Amt als Löschgruppenführer nieder. Aus diesem Grunde wurde der Brandinspektor Martin Landscheidt nun zum Veener Einheitsführer ernannt. Als Stellvertreter hat er den Brandinspektor Henrik van Beek, sowie den Hauptbrandmeister Christoph Schmitz an seiner Seite.
Nach dem Ende des offiziellen Teils klang der Abend in einem gemütlichen Beisammensein aus.