Landesweiter Warntag am 08. September

Am 08. September findet der nächste landesweite Warntag statt, der 2018 erstmals getestet wurde. Dabei werden in ganz Nordrhein-Westfalen zeitgleich um 11:00 Uhr die örtlichen Warnkonzepte getestet. Hierzu zählen unter anderem die Sirenen. Darüber hinaus wird über die Warn-App „NINA“ (Notfall-Informations- und Nachrichten-App vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe) eine landesweite Probewarnmeldung versendet. Zusätzlich wird es Lautsprecherdurchsagen aus Warnfahrzeugen geben.

Die vergangenen Warntage haben gezeigt, wie wichtig das Thema ist. Der nächste Termin ist am 08. Dezember, dann werden die Warnmittel sogar bundesweit getestet. Im Rahmen des Warntags soll dann der Warnkanal Cell Broadcast erstmalig getestet werden. Die Wichtigkeit und Aktualität des Themas Warnung zeigt sich auch durch die Entwicklungen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus sowie der Flutkatastrophe im vergangenen Jahr.

Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Alpen – Einheit Menzelen

Nach zwei Jahren coronabedingter Pause fanden sich am Abend des 12. August 2022 die Kameradinnen und Kameraden der Einsatz- sowie der Alters- und Ehrenabteilung der Einheit Menzelen im Gerätehaus an der Neuen Straße ein. Einheitsführer Christian Görtz begrüßte insgesamt 28 Kameradinnen und Kameraden. Drei Kameraden kehrten erst im Laufe des Abends nach Menzelen zurück. Sie waren kurz vor Beginn der Jahreshauptversammlung zur überörtlichen Unterstützung mit dem ABC – Messzug des Kreises Wesel nach Goch aufgebrochen.

Ein „normales Feuerwehrleben“ gab es in den vergangenen zwei Jahren nicht, dennoch konnte die Einsatzfähigkeit trotz der Umstände aufrecht erhalten werden. So wurden unter den jeweils geltenden Corona – Einschränkungen auch Lehrgänge absolviert und Seminare besucht.

Zu insgesamt 53 Einsätzen wurde die Einheit Menzelen in den Jahren 2020 und 2021 alarmiert. Außergewöhnlich waren sicherlich die Einsätze mit der Bereitschaft 1 der Bezirksregierung Düsseldorf im April 2020 im deutsch/niederländischen Grenzgebiet zum Waldbrand „De Meinweg“ sowie im Juli 2021 bei der Jahrhundertflut in Erkrath sowie Erftstadt-Blessem.

Insgesamt unterstützen 4 neue Kameradinnen und Kameraden die nun 32 Mann und Frau starke Einheit. Zu den Neuzugängen zählen auch zwei erfahrene Feuerwehrleute, die hauptberuflich für die Feuerwehr aktiv sind. In den vergangenen Monaten konnten bereits weitere Interessierte Neuzugänge bei den Übungsabenden begrüßt werden. „Eine schöne Entwicklung, trotz der in vielen Bereich der Gesellschaft anders verlaufender Tendenzen des ehrenamtlichen Engagements“ freut sich Christian Görtz.

Michael Hartjes, Leiter der Freiwilligen Feuerwehr Alpen, freute sich über die zahlreichen Neuzugänge und dankte der Mannschaft auch im Namen des Bürgermeisters, des Rates sowie der Verwaltung der Gemeinde Alpen für Ihre Bereitschaft und das Engagement in dieser besonderen zurückliegenden Zeit.

Beförderungen wurden im Jahr 2022 folgende ausgesprochen:

Name Beförderung zum/zur
Stefan Eiting Unterbrandmeister
Dirk Staymann Unterbrandmeister
Jan Klomps Brandmeister
Michael Nimphius Oberbrandmeister

Bei hochsommerlichen Temperaturen konnte der Abend nach der Versammlung im Rahmen eines gemütlichen Beisammenseins abgerundet werden.

Das Bild zeigt (von links nach rechts) Christian Görtz, Stefan Eiting, Michael Hartjes, Jan Klomps, Robin Heiming, Dennis Wierz, Björn Dupor, Meret Engenhorst, Finn Engenhorst, Marcel Kluck, Michael Nimphius, Sebastian Wallner, Dirk Staymann

Vegetations- und Waldbrandgefahr steigen – Wir geben Tipps!

Derzeit herrscht laut Deutschem Wetterdienst nahezu landesweit die zweithöchste Gefahrenstufe. Für den morgigen Dienstag besteht in einigen Landesteilen auch Stufe 5, die höchste Gefahrenstufe. In den kommenden Wochen ist ebenfalls keine signifikante Besserung in Sicht: Auch wenn in den nächsten Tagen örtliche Regenschauer gemeldet sind, werden diese nicht ausreichend sein, um die Wald- und Wiesenflächen bis in tiefere Lagen zu durchfeuchten.

Jedes Jahr aufs Neue wird die Freiwillige Feuerwehr Alpen zu Bodenfeuern gerufen, die eine erhebliche Gefahr für die Bevölkerung darstellen. Vermeidbare Ursachen sowie den Graslandfeuerindex des DWD finden Sie auf der Seite Flächenbrände.

Als Anhaltspunkt für die aktuelle Gefahrensituation in Waldgebieten hat der DWD den Waldbrandfeuerindex eingeführt. Diesen, sowie einige Verhaltenstipps zum Thema finden Sie in unserer Servicerubrik unter Waldbrände.

In jedem Fall gilt: Sollten Sie eine Rauchentwicklung feststellen, wählen Sie umgehend den Notruf 112. Nur bei rechtzeitigem Eingreifen kann eine erhebliche Ausbreitung verhindert werden. Informieren Sie sich auch gerne über das Absetzen eines Notrufes auf unserer Seite.

Nächtliche Brandeinsätze für die Freiwillige Feuerwehr Alpen

In der Nacht zum Montag wurde die Einheit Alpen um 03:22 Uhr mit dem Einsatzstichwort „Gras-/Stroh-/Gestrüppbrand“ zur Fürst-Bentheim-Straße alarmiert. Bereits auf der Anfahrt konnte ein Feuerschein erkundet werden, woraufhin umgehend auf einen Vollalarm für die Freiwillige Feuerwehr Alpen erhöht wurde.

Im Bereich der Sekundarschule brannte ein Baucontainer in voller Ausdehnung. Ein Trupp unter umluftunabhängigem Atemschutz nahm zur Brandbekämpfung ein C-Rohr vor. Um benachbarte Container zu schützen, setzte ein weiterer Trupp ebenfalls ein C-Rohr zur Riegelstellung ein. Um eine Verrauchung ausschließen zu können, wurde ein zweiter Container gewaltsam geöffnet.

Noch während der Löscharbeiten erreichte die Leistelle in Wesel ein weiterer Notruf. Im Bereich der Parkflächen an der Haagstraße stand ein Kleinwagen in Vollbrand. Die Brandbekämpfung wurde mittels C-Rohr durchgeführt und die umliegenden Grünflächen ausreichend benetzt.

An beiden Einsatzstellen wurde zur abschließenden Kontrolle eine Wärmebildkamera eingesetzt. Die Wehrleute konnten gegen 05:30 Uhr an ihre Standorte zurückkehren.

Viertklässler der Grundschulen frischen ihre Brandschutzerziehung auf

Gemeinsam mit den Grundschulen in der Gemeinde Alpen hat die Freiwillige Feuerwehr Alpen nun begonnen, eine Brandschutzerziehung durchzuführen. Fast fünf Jahre liegen hinter dem letzten Termin, die die damaligen Vorschulkinder in den drei Einheiten vor Ort in Veen, Menzelen und Alpen absolviert hatten. Kurz vor dem Schritt in die weiterführenden Schulen trafen sich nun zunächst die beiden vierten Klassen von der Wilhelm-Koppers-Gemeinschaftsgrundschule aus Veen und Menzelen im Gerätehaus an der von-Dornik-Sraße in Alpen.

„Uns ist diese Auffrischung mit Blick auf die Möglichkeiten der Hilfeleistung auch in diesem Alter sehr wichtig“, so Michael Hartjes Leiter der Freiwilligen Feuerwehr in Alpen.
So stellten sich im ersten Anlauf vier Kameraden zur Verfügung und informierten über die wesentlichen Bestandteile des Notrufes, über die Struktur der Feuerwehr sowie die Technik, Fahrzeuge und Schutzausrüstung. Die Fragen wurden gezielter gestellt, als noch vor wenigen Jahren. Die „Faszination Feuerwehr“ ist bei den Kindern nicht gewichen, im Gegenteil. Die ein oder andere Rückfrage zum Einstieg in die Jugendfeuerwehr wurde ebenfalls gestellt; und natürlich beantwortet.

Seminar Anlagentechnik des IdF NRW zu Gast in Alpen

In dieser Woche richtet das Institut der Feuerwehr Nordrhein-Westfalen das Seminar Anlagentechnik am Standort der Freiwilligen Feuerwehr Alpen aus. An drei aufeinanderfolgenden Tagen werden je 16 Teilnehmer*innen aus dem gesamten Landesgebiet im Themenfeld der Brandmeldetechnik geschult. Dazu unterrichten mehrere Dozenten täglich rund acht Unterrichtseinheiten.

Das Seminar richtet sich an Führungskräfte im Einsatzdienst der Freiwilligen sowie Berufsfeuerwehren und Mitarbeiter*innen im Vorbeugenden Brandschutz. Ziel ist es, den Teilnehmenden Kenntnisse und Fertigkeiten zu vermitteln, um die von Gefahrenmeldeanlagen zur Verfügung gestellten Informationen im Einsatz qualifiziert bewerten und einsatztaktisch sinnvoll einsetzen zu können. Die Inhalte gliedern sich in einen theoretischen Teil, in dem der Aufbau und die Funktionsweise der Brandmeldeanlagen vorgestellt werden. Im Anschluss folgt der Praxisteil, wozu auf dem Gelände des Gerätehauses in Alpen der Demonstrationsauflieger „Vorbeugender Brandschutz“ aufgebaut wurde. In diesem Sattelzug befinden sich alle Module der Anlagentechnik, die in einem Objekt vorhanden sein können. Eingehende Brandmeldealarme können realitätsnah simuliert und der Ablauf der Brandfallsteuerungen verdeutlicht werden. Dieser Teil bleibt den Einsatzkräften in der Regel verborgen, da diese sich zu dem Zeitpunkt meist auf dem Weg zur Feuerwache befinden. Durch dieses Hintergrundwissen können die Fertigkeiten in der Bedienung und Auswertung der Informationen vertieft werden.

Abgerundet wird das Schulungsprogramm durch die Verpflegung, die von der Gemeinde Alpen zur Verfügung gestellt wurde. Nicht zuletzt in den dadurch entstehenden Gesprächen, können die Erfahrungen der Kamerad*innen im Umgang mit Brandmelde-Einsätzen untereinander ausgetauscht werden. Auch mehrere Wehrleute der Freiwilligen Feuerwehr Alpen haben an diesen Seminartagen teilgenommen.

Brandschutzerziehung für die Vorschulkinder aus Veen

Erstmals nach zwei Corona-Jahren konnte die Einheit Veen am 12. Mai wieder eine Brandschutzerziehung für den Abschlussjahrgang (Riesenclowns) des St. Nikolaus Kindergartens durchführen.

Zunächst wurden den Kindern mit einer Powerpointpräsentation und kurzen Videofilmen die unterschiedlichen Brandarten erläutert, durch die „fliegenden Teebeutel“ erklärt, was mit Rauch und Wärme geschieht und die Abläufe bei der Feuerwehr gezeigt. Dabei konnten die Kinder auch einmal die spezielle Schutzkleidung anprobieren und testen wie schwer ein Atemschutzgerät ist, obwohl da doch „nur“ Luft drin ist.

Im praktischen Teil wurde dann geübt, wie man Kerzen richtig anzündet, was im Brandfall zu tun ist, wie man Notausgänge findet und wie man einen Notruf absetzt. So durften die Kinder die „112“ anrufen und ein Feuer melden. Nach kurzer Überwindung machten die Kinder schon sehr gute Notrufe, nannten ihre Adresse und beantworteten die weiteren Rückfragen problemlos.

Nach der Vorführung von Fahrzeugen und Geräten mit vielen, vielen Fragen, durften die Kinder zum Abschluss auch einmal den Schlauch in die Hand nehmen und mit Wasser spritzen. Höhepunkt war dann sicherlich die Rückfahrt mit den Einsatzfahrzeugen zurück zum Veener Kindergarten.

Es war ein wunderschöner Nachmittag, da waren sich alle Kinder einig und vielleicht wird später ja auch einmal eines der Kinder „Feuerwehrmann/frau“.

Brandschutzerziehung der Vorschulkinder aus Menzelen

Die Vorschulkinder der beiden Kindergärten St. Michael und St. Josef waren am 19. Mai zu Besuch bei der Einheit Menzelen der Freiwilligen Feuerwehr Alpen. Gespannt und aufgeregt betraten die „quakenden Frösche“ und die „schnellen Delfine“ das Gerätehaus an der Neuen Straße. Viele Fragen wurden gestellt – alle konnten die Kameraden um Einheitsführer Christian Görtz beantworten. Geübt wurde das Absetzen eines Notrufes und das konkrete Verhalten in Gefahrensituationen. Erneut zeigte sich ein Trend der vergangenen Jahre. „Die Kinder wissen alle etwas mit einem Rauchwarnmelder anzufangen und warum dieser zu Hause so wichtig ist“, so Christian Görtz. „Die präventive Arbeit in diesem Bereich trägt also nachhaltig Früchte.“ Die Schutzausrüstung der Feuerwehr, die Ausstattung für die verschiedenen Einsätze und nicht zuletzt die Fahrzeuge werden den kleinen Nachwuchshelfern sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben.

Jahreshauptversammlung der Einheit Veen mit neuem Stellvertreter

Die Einheit Veen führte am 20. Mai 2022 erstmals nach zwei Jahren coronabedingten Ausfällen wieder ihre Jahreshauptversammlung im Feuerwehrgerätehaus am Halfmannsweg in Veen durch. Neben den aktiven Kameraden und einem Mitglied der Alters- und Ehrenabteilung begrüßte Einheitsführer Martin Landscheidt auch Michael Hartjes, Leiter der Feuerwehr Alpen, sowie Ludger Funke als Leiter des Ordnungsamtes Alpen.

Die Wehrleute blickten auf zwei von der Corona-Pandemie geprägte Jahre zurück. Nicht nur im öffentlichen und privaten Bereich gab es Einschränkungen, sondern auch im Feuerwehrdienst, um die Einsatzbereitschaft der Feuerwehr sicherzustellen. Gemäß der Coronaschutzverordnung und dem Hygienekonzept mussten Übungen und sonstige Termine entweder komplett abgesagt werden oder konnten den Sommer über nur in festen Kleingruppen erfolgen. Sämtliche Einsätze wurden unter entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen abgearbeitet. Einige Male unterstützte die Einheit Veen die Nachbarwehren, hier vor allem in Xanten. Derzeit umfasst die Einheit insgesamt 25 aktive und drei Mitglieder in der Alters- und Ehrenabteilung. Auch wenn aufgrund der Corona-Pandemie eine Reihe von Lehrgängen und Seminaren abgesagt wurden, besuchten die Mitglieder soweit möglich die stattfindenden Termine, um sich für den Dienst bei der Feuerwehr aus- und fortzubilden.

Als Anerkennung hierfür sprach Michael Hartjes folgende Beförderungen aus: Fabian Lamers und Jan Troscheidt wurden zu Unterbrandmeistern ernannt.

Hauptbrandmeister Christoph Schmitz legte nach 13 erfolgreichen Jahren sein Amt als stellvertretender Einheitsführer nieder. Aus diesem Grunde wurde der Oberbrandmeister Daniel Baltes nun zu seinem Nachfolger ernannt. Zusammen mit dem Brandoberinspektor Henrik van Beek unterstützt er damit den Veener Einheitsführer Brandinspektor Martin Landscheidt.
Nach dem Ende des offiziellen Teils klang der Abend in einem gemütlichen Beisammensein aus.

Mehr Sicherheit bei Übungen und im Einsatz: Einsatzfahrzeuge wurden mit Abbiegeassistenten nachgerüstet

Wenn die Einsatzkräfte zu einem Notfall gerufen werden, zählt oft jede Sekunde. Im Straßenverkehr werden die Maschinisten mit möglichen Gefahrensituationen konfrontiert, bevor der eigentliche Einsatzort überhaupt erreicht wurde. Um in solchen Situationen, aber auch für normale Fahrten im Straßenverkehr, für mehr Sicherheit zu sorgen, wurden nun alle Großfahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehr Alpen mit Abbiegeassistenten nachgerüstet.

Insgesamt wurden sieben Fahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehr Alpen mit dem Abbiegeassistenten ausgestattet. Dabei handelt es sich um kamera- und sensorgestützte Assistenzsysteme, die Personen und Gegenstände im toten Winkel auf der Beifahrerseite detektieren können. Dabei wird das Kamerabild dauerhaft auf einem Display angezeigt; im Falle einer Gefahrensituation wird der Fahrer zudem optisch und akustisch gewarnt.

Rund 80 Prozent der Investitionskosten wurden im Rahmen einer Förderung des Bundesamtes für Güterverkehr bezuschusst. Bei Neuanschaffungen werden die Fahrzeuge künftig direkt mit dieser Sicherheitstechnik ausgestattet.

Michael Hartjes, Leiter der Freiwilligen Feuerwehr Alpen, ist froh über die Aufrüstung der Fahrzeuge. „Bei Einsatzfahrten besteht ein bis zu achtfach erhöhtes Risiko für einen Verkehrsunfall mit Schwerverletzten. Unsere Fahrzeuge bieten nun den höchstmöglichen Schutz, um auch in Stresssituationen jegliche Gefahren so gering wie möglich halten zu können.“