Blaulichtparty der Einheit Menzelen
Die Einheit Menzelen lädt zur vierten Blaulichtparty am Samstag, den 19. August 2023 ins Gerätehaus an der Neuen Straße ein. Wir freuen uns auf euch….
Die Einheit Menzelen lädt zur vierten Blaulichtparty am Samstag, den 19. August 2023 ins Gerätehaus an der Neuen Straße ein. Wir freuen uns auf euch….
Beim regelmäßigen Ausflug machten sich 13 Kameraden der Ehrenabteilung auf den Weg nach Wesel, um die Kreisleitstelle zu besichtigen. In der Leitstelle laufen unter anderem die Anrufe der Notrufnummer 112 sowie der Krankentransportnummer 19222 für das gesamte Kreisgebiet auf. Nach der Notrufannahme fragen die Disponenten nach einem festgelegten Schema die Schadensinformationen ab, woraufhin der Einsatzleitrechner die entsprechenden Alarmstichworte und die zu entsendenden Rettungsmittel vorschlägt. Während des Einsatzes steht die Kreisleitstelle den Feuerwehren beratend zur Seite, gleichzeitig werden Rück- und Abschlussmeldungen dokumentiert. Seit 2017 sind die erforderlichen Räume, Werkstätten und die Fahrzeughalle im Neubau an der Jülicher Straße untergebracht. Die Kreisleitstelle dient dem Landrat auch als Führungsmittel bei Großeinsatzlagen und Katastrophen.
Die Kameraden der Ehrenabteilung bedanken sich bei der Leitstelle Wesel, besonders bei Arno Hoffacker, für die Führung und erklärenden Worte.
Um die Bedeutung der Sirenen zu stärken, werden in NRW keine Sirenensignale mehr zur regelmäßigen Alarmierung der Feuerwehren eingesetzt. Grundlage hierfür ist ein Schreiben des Ministeriums des Innern des Landes Nordrhein-Westfalen. In diesem heißt es, dass das Sirenensignal das Alleinstellungsmerkmal als Warnung vor Gefahren und Katastrophen sein muss und daher als Alarmierungsmittel für die Feuerwehr nicht mehr benutzt werden soll. Im Kreis Wesel wird die Neuerung bereits zum 1. Juli 2023 eingeführt. Davon betroffen ist auch der Probealarm, der bisher immer am ersten Mittwoch des Monats in Alpen durchgeführt wurde. Weitere Informationen können der Pressemitteilung des Kreises Wesel entnommen werden.
Zusätzlich hat die Leitstelle in Wesel die kreiseinheitliche Alarm- und Ausrückeordnung, kurz AAO, aktualisiert. Bereits 2018 wurde ein Arbeitskreis gegründet, mit dem Ziel, die kreiseinheitliche Alarmierung der Feuerwehren in allen Bereichen des Kreises Wesel weiter zu optimieren. „Bei der ‚Qualifizierten Alarmierung‘ wird nur alarmiert, was auch tatsächlich zur Verfügung steht“, erläutert Markus Janßen, stellvertretender Kreisbrandmeister und Leiter des Arbeitskreises AAO. „Für die Datenversorgung im Einsatzleitrechner wird eine wahrscheinlich verfügbare Mannschaftsstärke im Einsatzleitrechner hinterlegt und danach der Kräfteansatz errechnet. Bei besonderen personellen Ausfällen oder Verhinderungen, z. B. bei bereits zeitgleich laufenden Einsätzen, wird diese Größe auf Hinweis der jeweiligen Feuerwehr durch die Leitstelle zeitlich befristet angepasst.“ Diese Umstellung auf die neue AAO wurde am 20. Juni durchgeführt und ist seitdem aktiv. Das Schlimmste, das im Rahmen der Umstellung passieren könnte, ist, dass im Einzelfall ein Fahrzeug zu viel alarmiert wird“, erläutert Kreisbrandmeister Udo Zurmühlen. Durch die Umstellung auf QUALM wird die Sicherheit aller Bewohnerinnen und Bewohner im Weseler Kreisgebiet erhöht. „Durch QUALM sind die Feuerwehren in der Lage, schneller mit dem richtigen Gerät und Personal am Schadensort zu sein“, so Zurmühlen. Auch hierzu können weitere Informationen der Pressemeldung des Kreises Wesel entnommen werden.
Mit dem Besuch der angehenden Grundschülerinnen und Grundschüler des katholischen Kindergartens Alpen, des Waldkindergartens Alpen sowie des katholischen Kindergartens Bönninghardt endete in diesen Tagen die diesjährige Reihe der Brandschutzerziehungen. Wie immer wurden ausreichend spannende und kreative Fragen aus den Reihen der jungen Besucher gestellt. Vermittelt wurden theoretische Punkte wie “Wer ist eigentlich die Feuerwehr Alpen?” oder “Wie kann ich eigentlich als sehr junger Mensch schon helfen und den Notruf wählen?”. Der etwa zweistündige Besuch der jeweiligen Vorschulkinder endete mit einem Rundgang durch das Gerätehaus der Einheit Alpen. Im Fokus der Kinder waren obligatorisch die persönliche Schutzausrüstung und natürlich die Fahrzeuge.
Am vergangenen Donnerstag konnte die Einheit 38 Vorschulkinder der beiden Menzelener Kindergärten aus “Ost” und “West” begrüßen. Die “quakenden Frösche” und “schlauen Füchse” bewiesen bereits beim theoretischen Teil der Brandschutzerziehung ausgezeichnete Kenntnisse zum Thema Feuerwehr. So konnten die Kinder beispielsweise wie selbstverständlich den Sinn und Zweck von Rauchwarnmeldern erklären. Auch wurden die Hinweise zum Absetzen eines Notrufes perfekt umgesetzt. Mit Hilfe einer Nebelmaschine wurde den Kindern sehr gut deutlich gemacht, wie sich der Rauch im Brandfall in einem Raum verhält. Abschließend zeigten und erklärten die anwesenden Kameradinnen und Kameraden die Fahrzeuge und die weiteren Einsatzmittel. Zum Schluss durften die angehenden Schulkinder ihr Können am Strahlrohr beweisen. Wir wünschen allen Kindern einen tollen Start in die Grundschule.
Zu Beginn dieser Woche konnten die vier vierten Grundschulklassen aus dem Gemeindegebiet im Gerätehaus an der von-Dornik-Straße in Alpen begrüßt werden. Eingeladen hatte die Freiwillige Feuerwehr Alpen aus einem besonderen Grund. Vier Jahre nach der klassischen Brandschutzerziehung am Ende der Kindergartenzeit hat sich viel im Leben der Kinder weiterentwickelt. Mit dem Schritt auf eine weiterführende Schule und der täglichen Nutzung eines Smartphones können die Kinder automatisch und eher zu Ersthelfern werden, bzw. anderen Menschen aktiv helfen. So wurden die Möglichkeiten der Hilfeleistung erläutert und den Kindern “Mut zum Hinsehen” gemacht. Fehlen durfte natürlich auch nicht der Blick hinter die Kulissen. Unter die Lupe genommen wurden unter anderem die persönliches Schutzausrüstung der Einsatzkräfte, die Fahrzeuge und die entsprechende Ausrüstung. Die Freiwillige Feuerwehr Alpen bedankt sich bei den interessierten jungen Besuchern aus Menzelen, Veen und Alpen und wünscht allen Kindern einen schönen Start auf der weiterführenden Schule.
Am Samstag, den 13. Mai waren die Jugendfeuerwehr Alpen und die Einheit Menzelen in Sachen Öffentlichkeitsarbeit unterwegs.
Auf der Bönninghardt wurde der 50. Geburtstag des Waldspielplatzes gefeiert, in Menzelen – West das Kinderschützenfest. Die großen und kleinen Besucher durften sich die Fahrzeuge und Ausrüstung ansehen und konnten die anwesenden Mitglieder der Jugendfeuerwehr sowie den Kameradinnen und Kameraden der Einsatzabteilung Fragen stellen.
Hoher Beliebtheit erfreuten sich an beiden Orten die Wasserspiele. Hier konnten die Kinder ihr Können für der Brandbekämpfung spielerisch testen.
Wir haben uns sehr über das gezeigte Interesse an unserer ehrenamtlichen Arbeit gefreut.
Am Samstag, dem 13.05.2023, fand für 30 neue Einsatzkräfte der Feuerwehr Alpen, der Feuerwehr Sonsbeck und der Feuerwehr Xanten der Truppmann-Lehrgang seinen erfolgreichen Abschluss.
Unter den kritischen Blicken der Leiter der Feuerwehren der drei Kommunen sowie der nun als Prüfer tätigen Ausbilder mussten die neuen Einsatzkräfte ihr erworbenes einsatztaktisches Wissen und feuerwehrtechnisches Können in zwei realitätsnahen Einsatzübungen unter Beweis stellen:
Bei einem Verkehrsunfall wurden die Versorgung und Rettung einer eingeklemmten Person aus einem verunfallten PKW simuliert. Im Rahmen eines Brandeinsatzes musste eine vermisste Person aus einem vernebelten Produktionsbetrieb gerettet werden. Das Prüfungsgelände wurde in diesem Jahr dankenswerterweise von der Firma Terhoeven GmbH & Co. KG in Sonsbeck-Hamb zur Verfügung gestellt.
Nachdem am vorhergehenden Mittwoch die theoretische Prüfung abgelegt worden war, konnten die Feuerwehrmänner und -frauen am Samstag in insgesamt vier Gruppen jeweils beide Übungslagen erfolgreich bewältigen und die Prüfer von ihren erlernten Fähigkeiten überzeugen.
Feuerwehr bedeutet stets Teamarbeit, in diesem Fall über die Grenzen der drei Kommunen hinweg: Bereits seit vielen Jahren wird der Truppmann-Lehrgang in bewährter interkommunaler Zusammenarbeit zwischen den Feuerwehren aus Alpen, Sonsbeck und Xanten durchgeführt, die auch die Ausbilderinnen und Ausbilder aus ihren eigenen Reihen stellen.
Begonnen hatte der Lehrgang im Frühjahr und Herbst 2022, als bei der Feuerwehr Xanten die Module 1 und 2 (Einführung in den Feuerwehrdienst) ausgebildet wurden. Im Frühjahr 2023 ging es mit dem Modul 3 (Löscheinsatz) bei der Feuerwehr Sonsbeck weiter, im Anschluss erfolgte bei der Feuerwehr Alpen die Ausbildung im Modul 4 (Technische-Hilfeleistungs- Einsatz).
Insgesamt musste der Lehrgang auf diese Weise rund 160 Unterrichtsstunden in Bereichen wie Erste Hilfe, Gefahren der Einsatzstelle, Fahrzeug- und Gerätekunde, tragbare Leitern, Einsatzübungen u. v. m. erbringen.
Zum Abschluss der von allen 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer bestandenen Prüfung erfolgte am Feuerwehrhaus Hamb die Verabschiedung des Lehrgangs und die Übergabe der Urkunden durch die Lehrgangsleitung.
Mit dem abgeschlossenen Truppmann-Lehrgang steht den frisch ausgebildeten Truppmännern und -frauen nun der Weg zur weiteren Karriere in den freiwilligen Feuerwehren offen: Lehrgänge wie Sprechfunk, Atemschutz, Maschinist oder Truppführer werden sich in den nächsten Monaten und Jahren anschließen, um weitere Funktionen übernehmen zu können.
Wir wünschen den neuen Einsatzkräften viel Erfolg, aber auch viel Freude bei ihrer für die Allgemeinheit wichtigen Tätigkeit in den jeweiligen Einheiten.
Auch in diesem Jahr führte die Einheit Veen am 11. Mai wieder eine Brandschutzerziehung für den Abschlussjahrgang (Riesenclowns) des St. Nikolaus Kindergartens durch.
Zunächst wurden den Kindern mit einer Powerpointpräsentation und kurzen Videofilmen die unterschiedlichen Brandarten erläutert, durch die „fliegenden Teebeutel“ erklärt, was mit Rauch und Wärme geschieht und die Abläufe bei der Feuerwehr gezeigt. Dabei konnten die Kinder auch einmal die spezielle Schutzkleidung entdecken und testen wie schwer ein Atemschutzgerät ist, obwohl da doch „nur“ Luft drin ist.
Im praktischen Teil wurde dann geübt, wie man Kerzen richtig anzündet, was im Brandfall zu tun ist, wie man Notausgänge findet und wie man einen Notruf absetzt. So durften die Kinder die „112“ anrufen und ein Feuer melden. Nach kurzer Überwindung machten die Kinder schon sehr gute Notrufe, nannten ihre Adresse und beantworteten die weiteren Rückfragen meist problemlos.
Nach der Vorführung von Fahrzeugen und Geräten mit vielen, vielen Fragen, durften die Kinder zum Abschluss auch einmal den Schlauch in die Hand nehmen und mit Wasser spritzen. Höhepunkt war dann sicherlich die Rückfahrt mit einem Einsatzfahrzeug zurück zum Veener Kindergarten.
Es war ein wunderschöner Nachmittag, da waren sich alle Kinder einig und vielleicht wird später ja auch einmal eines der Kinder „Feuerwehrmann/frau“.
Am vergangenen Samstag, den 06. Mai machten sich rund 50 Mitglieder der Feuerwehren aus Alpen, Sonsbeck und Xanten um 06:30 Uhr mit mehreren Löschfahrzeugen auf den Weg zum Institut der Feuerwehr, kurz IdF, in Münster.
Am IdF befindet sich eine große Übungshalle in der eine Vielzahl verschiedener Einsätze realitätsnah nachgestellt und geübt werden können.
Vor Ort wurden die Kameradinnen und Kameraden von drei Ausbildern des IdF in Empfang genommen, bevor es direkt in die ersten Übungen ging. Sowohl Brandeinsätze, als auch die technische Hilfeleistung nach Verkehrsunfällen wurden auf dem Gelände in verschiedenen Szenarien abgearbeitet. Durch die Anlagen zur Vernebelung und Brandsimulation, sowie die verschiedenen Gebäudetypen am IdF, konnte dabei ein Realitätsgrad erreicht werden, wie es in der feuerwehrinternen Fortbildung nur selten möglich ist.
Nach jeder Übung gab es eine ausführliche Nachbesprechung, sodass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer viele neue Impulse in die jeweilige Einheit mitnehmen konnten.
Den Abschluss bildete eine große Übung, in der alle Einsatzkräfte aus allen drei Feuerwehren gemeinsam eingesetzt wurden. Hier zeigte sich, dass auch diese Zusammenarbeit funktioniert, wenn gleich sie in dieser Größenordnung im täglichen Einsatzgeschehen glücklicherweise nur sehr selten vorkommt.
Die Feuerwehren möchten sich an dieser Stelle auch noch einmal bei EDEKA Lurvink und der Bäckerei Büsch bedanken, die kostenlos die Verpflegung der Einsatzkräfte zur Verfügung stellten.
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