Fund einer Fünf-Zentner-Bombe auf der Bönninghardt

Am Mittag des 4. Juli 2019 wurde der Löschzug Alpen um 13.48 Uhr zu einem Kampfmittelfund am Flughafenweg auf der Bönninghardt alarmiert. Außerdem wurde die Freiwillige Feuerwehr Issum, der Kreisbrandmeister der Feuerwehren des Kreises Wesel, die Polizei, das Ordnungsamt und der Kampfmittelräumdienst zur Einsatzstelle alarmiert.

Bei der Bombe handelte es sich um eine Fünf-Zentner-Bombe mit Aufschlagzünder, die bei Bauarbeiten in Duisburg unentdeckt zusammen mit Erde auf einen Lkw geladen und erst beim Entladen vom Fahrer entdeckt wurde. Die Häuser im Umkreis von 250 Metern wurden geräumt. Alle Bewohner im Umkreis von 500 Meter wurden durch die Feuerwehren informiert und darum gebeten die Fenster und Türen geschlossen zu halten und sich bei der Entschärfung in der Bomben-abgewandten Seite des Gebäudes aufzuhalten. Für die Zeit der Entschärfung wurde außerdem die Autobahn 57 zwischen Rheinberg und Sonsbeck sowie die B58 im betroffenen Gebiet gesperrt. Gegen viertel nach vier konnte der Kampfmittelräumdienst Entwarnung geben.

Insgesamt waren 31 Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren Alpen und Issum bis 17.15 Uhr im Einsatz.

Fund einer Panzergranate

Der Löschzug Alpen und die Löschgruppe Veen wurden am Donnerstagmorgen um 9.14 Uhr mit dem Alarmstichwort „Bombenfund“ durch die Kreisleitstelle Wesel zur Rheinberger Straße alarmiert.
Durch einen anonymen Anrufer bei der Polizei wurde der Fund einer Panzergranate aus dem Zweiten Weltkrieg gemeldet. Der Kampfmittelräumdienst wurde informiert und umgehend zur Einsatzstelle entsendet. Da eine Entschärfung sowie der Abtransport des rund 25 Pfund schweren Sprengsatzes nicht möglich waren, entschied sich der Kampfmittelräumdienst zu einer Sprengung vor Ort. Auf Grund der anhaltenden Trockenheit lies das Ordnungsamt die Feuerwehr alarmieren, um den Bereich um die Sprengung ausreichend zu bewässern. Mit zwei Fahrzeugen wurden rund 6.000 Liter Wasser über den Dachmonitor abgegeben. Nach erfolgreicher Sprengung wurde der Bereich mittels Wärmebildkamera kontrolliert und erneut mit Wasser benetzt.
Nach rund 2,5 Stunden konnten die rund zehn Wehrleute den Einsatz beenden.

Einsatz