Waldbrand in der Schützenschlucht

Am Montagnachmittag entdeckten aufmerksame Bürgerinnen und Bürger eine Rauchentwicklung im Bereich des Waldgebietes an der Straße Die Huf und setzten einen Notruf ab. Um 14.58 Uhr wurde durch die Leitstelle in Wesel ein Gesamtalarm für die Freiwillige Feuerwehr Alpen mit dem Stichwort Waldbrand ausgelöst.

Im Bereich des ehemaligen Spielplatzes an der Schützenschlucht brannten rund 200 Quadratmeter Laub und Unterholz. Da die nächstgelegene Wasserentnahmestelle rund 300 Meter entfernt war, wurden umgehend der Löschzug Sonsbeck sowie ein Wechselladerfahrzeug aus Kamp-Lintfort, das mit einem 10.000 Liter Wasser Abrollbehälter bestückt ist, zur Einsatzstelle geordert. Um in der engen Zu- und Abfahrt einen reibungslosen Pendelverkehr sicherstellen zu können, hat sich Einsatzleiter Michael Hartjes für eine Wasserentnahme am Feuerwehr-Gerätehaus am Willy-Brandt-Platz entschieden.
Das brennende Laub wurde abgelöscht und das Unterholz mittels Dunghaken durchforstet. Besondere Herausforderung war, dass die Glutnester mit dem bloßen Auge nicht erkennbar waren. Aus diesem Grund wurde der gesamte Bereich unter Zuhilfenahme der Wärmebildkamera kontrolliert und ausreichend gewässert.

Der Einsatz war für die circa 50 Kameradinnen und Kameraden nach rund drei Stunden beendet. Hiermit möchten wir uns für die schnelle und tatkräftige Unterstützung bei den Feuerwehren aus Kamp-Lintfort und Sonsbeck bedanken. Bei solch besonderen Lagen ist es überaus wichtig, wenn man sich auf einen reibungslosen Ablauf und die nachbarschaftliche Hilfe verlassen kann.

Dachstuhlbrand

Tier in Not

Überörtliche Hilfeleistung: Dachstuhlbrand in Xanten

Am gestrigen Abend, den 23. August 2018 kam es in Xanten-Birten zu einem Wohnhausbrand. Die Löschgruppe Veen wurde um 19:24 Uhr mit dem Stichwort „Feuer, Person in Gefahr“ alarmiert. Beim Eintreffen stand der Dachstuhl des Einfamilienhauses bereits in Vollbrand. In enger Zusammenarbeit mit dem Löschzug Xanten-Mitte, der Löschgruppe Birten sowie der Löschgruppe Lüttingen, wurde nach einer möglichen vermissten Person gesucht und eine Brandbekämpfung durchgeführt. Im weiteren Verlauf wurde auch die Drehleiter des Löschzuges Alpen zur Unterstützung angefordert, um zusammen mit der Drehleiter der Feuerwehr Xanten Dachpfannen zu entfernen und noch vorhandene Glutnester ausfindig zu machen.

Der Einsatz war für die Alpener Wehrleute nach dreieinhalb Stunden beendet.

Person eingeklemmt

Einen einsatzreichen Start in die neue Woche erlebten die Wehrleute der Freiwilligen Feuerwehr Alpen – gleich drei Mal rief die Kreisleitstelle Wesel die Feuerwehr zum Einsatz.

Die erste Alarmierung erfolgte um 13.24 Uhr für den Löschzug Alpen sowie die Löschgruppe Menzelen. Gemeldet war ein Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person auf der Bundesautobahn 57 in Höhe der Anschlussstelle Sonsbeck. Bereits bei der Erkundung konnte Entwarnung gegeben werden, bei dem Auffahrunfall zwischen einem PKW und einem Wohnmobil wurde keine Person in ihrem Fahrzeug eingeklemmt. Nach erfolgter Verkehrsabsicherung wurden die Fahrzeugbatterien abgeklemmt und zwei verletzte Personen in Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst versorgt.

Um 15.11 Uhr wurde der Löschzug Alpen erneut auf die Autobahn alarmiert. Im Rückstau, der sich auf Grund des vorherigen Unfalls gebildet hatte, kam es in einem Fahrzeug zu einem internistischen Notfall. Auf Grund der Baustelle wird der Löschzug Alpen parallel zum Rettungsdienst alarmiert, um eine Erkundung vorzunehmen und unterstützend tätig werden zu können.

Nahezu zeitgleich, um 15.13 Uhr, erfolgte eine erneute Alarmierung für den Löschzug Alpen. Auf der Bönninghardt hatte sich ein Nutzfeuer auf Grund der immer noch vorherrschenden Trockenheit ausgebreitet. Aufmerksame Passanten wählten auf Grund der Rauchentwicklung daraufhin den Notruf. Der Flächenbrand wurde mit zwei C-Rohren abgelöscht und die umliegenden Büsche gekühlt.

Waldbrand