Gasaustritt nach Tiefbauarbeiten

Die Einheit Alpen wurde am Donnerstagabend zu einem Gasaustritt zur Straße „Am Marienstift“ alarmiert. Vor Ort wurde bei Tiefbauarbeiten eine Gasleitung beschädigt, wodurch das Gas ungehindert austreten konnte. Ein Trupp unter umluftunabhängigem Atemschutz kontrollierte den Bereich und stellte dabei mit Hilfe eines Gaswarnmessgerätes eine explosionsfähige Atmosphäre im Bereich der Baugrube fest. Daher wurden in Zusammenarbeit mit der Polizei unverzüglich rund 30 Anwohnerinnen und Anwohner aus den umliegenden Häusern evakuiert und im weiteren Einsatzverlauf durch die Einsatzeinheit Betreuungsgruppe des Deutschen Roten Kreuzes versorgt. Zusätzlich stellte das DRK Alpen zum Eigenschutz der Einsatzkräfte einen Rettungswagen.

Da aufgrund der baulichen Bedingungen ein Abschiebern der Gasleitung nicht ohne Weiteres möglich war, wurde die Einheit Veen zur Unterstützung bei der Betreuung und zum Ausleuchten der Einsatzstelle nachalarmiert.

Nach umfangreichen Tiefbauarbeiten konnte der Gasversorger gegen 22:30 Uhr einen weiteren Gasaustritt abstellen. Daraufhin kontrollierten drei Atemschutztrupps mittels Gaswarnmessgeräten die unmittelbare Umgebung sowie die direkt benachbarten Wohneinheiten und maßen diese zusammen mit dem Gasversorger frei. Eine Gaskonzentration konnte in keinem Fall festgestellt werden. Somit konnten alle Bewohner und Bewohnerinnen wieder zurückkehren.

Die Ulrichstraße war zwischen den Straßen „Die Huf“ und „Lauerbrück“ für die Einsatzdauer durch die Polizei bis circa 23 Uhr voll gesperrt.

Nach rund fünf Stunden konnten die Wehrleute den Einsatz beenden und ihre Einsatzbereitschaft wiederherstellen.

Die Freiwillige Feuerwehr Alpen bedankt sich ausdrücklich bei den eingesetzten Kräften des DRK, der Polizei, der Feuerwehr und dem Gasversorger für die außerordentlich gute Zusammenarbeit sowie für das Verständnis und die Hilfsbereitschaft der betroffenen Personen.

Überörtliche Hilfeleistung in Erftstadt

Am 18. Juli wurde die Bezirksbereitschaft 1 des Landes Nordrhein-Westfalen erneut zur überörtlichen Hilfe alarmiert. Auch hier waren die Starkregenereignisse durch das Tiefdruckgebiet Bernd Grund für die Alarmierung.

Im Rahmen der Bezirksbereitschaft 1 machten sich drei Kameraden der Einheit Menzelen zusammen mit weiteren Kräften der Kreise Wesel und Kleve sowie der Stadt Duisburg auf den Weg nach Erftstadt.

Vor Ort überprüften die Einsatzkräfte zahlreiche Häuser auf mögliche Zugänge, kontrollierten die Gebäude und befreiten diese bei Bedarf mittels Tauchpumpen von Wasser.

Die drei Kameraden waren in der Nacht zum 19. Juli wohlbehalten wieder zurück in Menzelen.

Überörtliche Hilfeleistung in Wuppertal

Am 17. Juli wurde die Bezirksbereitschaft 1 des Landes Nordrhein-Westfalen erneut zur überörtlichen Hilfe alarmiert. Grund für die Alarmierung waren die Starkregenereignisse durch das Tiefdruckgebiet Bernd. Dieses Mal galt es, in der Stadt Wuppertal vorhandene Kräfte abzulösen und bei der Bewältigung der noch offenen Einsatzstellen zu unterstützen.

Die Rückkehr der Kameradinnen und Kameraden ist für den späten Abend geplant.

Überörtliche Hilfeleistung: Tiere in Not

Die Einheit Menzelen unterstützte die Freiwillige Feuerwehr Xanten mit ihrem Mehrzweckboot beim Rheinhochwasser in Wardt. Vor Ort befand sich eine Gruppe von Rindern und Kälbern im Hochwasser. Mit zwei Booten, Geduld und guter Zusammenarbeit konnten die Tiere sicher aus dem Gefahrenbereich gebracht werden.

Weitere Informationen der Freiwilligen Feuerwehr Xanten zu diesem Einsatz sind hier zu finden.

Überörtliche Hilfeleistung nach Unwetter

Am 14. Juli wurde die Bezirksbereitschaft 1 des Landes Nordrhein-Westfalen zur überörtlichen Hilfe in den Kreis Mettmann alarmiert. Grund für die Alarmierung waren die Starkregenereignisse durch das Tiefdruckgebiet Bernd. Die Bezirksbereitschaft 1 wird aus Einsatzkräften sowie Fahrzeugen und Gerätschaften der Feuerwehren aus den Kreisen Wesel und Kleve sowie der Stadt Duisburg gebildet. Drei Kameraden der Einheit Menzelen fuhren mit dem Mehrzweckfahrzeug zunächst zum ersten Sammelpunkt an der Hauptfeuer- und Rettungswache Moers. Gemeinsam mit weiteren Einheiten ging es dann über Duisburg in den Kreis Mettmann. Dort arbeiteten die Kameraden aus Menzelen gemeinsam mit weiteren Einsatzkräften mehrere Einsatzstellen ab. Dabei wurden diverse Keller leergepumpt.

In den späten Abendstunden waren die Kameraden wieder zurück in Menzelen.

Überörtliche Hilfeleistung nach Unwetter

Am 30. Juni wurde die Bezirksbereitschaft 1 des Landes Nordrhein-Westfalen zur überörtlichen Hilfe nach Krefeld alarmiert. Grund für die Alarmierung war ein Starkregen in der vorangegangenen Nacht. Die Bezirksbereitschaft 1 wird aus Einsatzkräften sowie Fahrzeugen und Gerätschaften der Feuerwehren aus den Kreisen Wesel und Kleve sowie der Stadt Duisburg gebildet. Vier Kameraden der Einheit Menzelen fuhren mit dem Mehrzweckfahrzeug zunächst zum ersten Sammelpunkt an der Hauptfeuer- und Rettungswache Moers. Gemeinsam mit weiteren Einheiten ging es dann über Duisburg nach Krefeld. Dort arbeiteten die Kameraden aus Menzelen gemeinsam mit Einsatzkräften aus Rheinberg und Goch mehrere Einsatzstellen ab. Dabei wurden einige Keller und ein Aufzugschacht leergepumpt. Gegen Mitternacht waren die Kameraden wieder zurück in Menzelen.

Dachstuhlbrand

Die Drehleiter der Einheit Alpen wurde am Donnerstagabend zur Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehr Sonsbeck mit dem Alarmstichwort „Dachstuhlbrand“ auf den Kaempgenweg alarmiert.

Einsatzbericht der Feuerwehr Sonsbeck: Link Presseportal

Verkehrsunfall am Sonntagmittag

Auf der Sonsbecker Straße war es zu einem Unfall mit einem Pkw gekommen. Daraufhin wurden um 12.02 Uhr die Einheiten aus Alpen und Veen alarmiert.
Die Einsatzstelle wurde gegen den fließen den Verkehr abgesperrt und der Brandschutz sichergestellt. Eine verletzte Person wurde durch den Rettungsdienst betreut. Entgegen der Erstmeldung war diese nicht mehr eingeklemmt. An dem verunfallten Fahrzeug wurde die Batterie abgeklemmt, auslaufende Betriebsmittel abgestreut und das Bindemittel einer fachgerechten Entsorgung zugeführt.

Aufgrund einer weiteren Unfallmeldung im Kreuzungsbereich Weseler Straße / Hammerbruch alarmierte die Kreisleitstelle die Einheiten aus Labbeck und Sonsbeck. Es stellte sich jedoch heraus, dass es sich hierbei um die Einsatzstelle Sonsbecker Straße handelte. Somit konnte die Feuerwehr Sonsbeck den Einsatz abbrechen.

Brennendes Elektrofahrzeug hält Feuerwehr in Atem

Freitagmorgen wurde die Einheit Alpen um 07:20 Uhr mit dem Stichwort „Pkw-Brand, Elektrofahrzeug“ zum Parkplatz des Rathauses alarmiert. Bei Eintreffen stellten die Einsatzkräfte eine leichte Rauchentwicklung im Bereich des Fahrzeugbodens fest, in dem sich das Batteriepaket befindet. Ein Trupp unter umluftunabhängigem Atemschutz kühlte die Batterie mittels S-Rohr. Die Wärmeentwicklung wurde während des gesamten Einsatzverlaufs mittels Wärmebildkamera kontrolliert. Parallel wurde mithilfe des fahrzeugseitig verbauten Trennschalters das Hochvoltsystem deaktiviert.

Im Einsatzverlauf kam es immer wieder zu explosionsartigen Reaktionen der Batterie, die eine Vergrößerung des Gefahrenbereichs notwendig machten. Infolgedessen wurde der benachbarte Discounter inklusive Parkplatz von der Polizei geräumt, die Einsatzstelle weiträumig abgesperrt und Häuser im direkten Umkreis kontrolliert. Zur Sicherheit wurden die Anwohner gebeten, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Zur Unterstützung wurde die Einheit Menzelen zur Einsatzstelle gefordert.

Zum Abtransport des Fahrzeuges wurde die Feuerwehr Duisburg hinzugezogen. Mittels Kran wurde der Pkw in den speziellen Abrollbehälter verladen und an einen abgesperrten Platz des Gemeindebauhofes verbracht. Anschließend wurde der Container mit Wasser geflutet, sodass das Fahrzeug mindestens 72 Stunden weiter gekühlt werden kann. Eine Brandwache wird in regelmäßigen Abständen durchgeführt.

Für die Dauer von rund einer Stunde wurde die Rathausstraße voll gesperrt. Die Feuerwehr Alpen war mit rund 25 Wehrleuten im Einsatz. Nach Wiederherstellung der Gerätschaften konnte der Einsatz nach rund sechs Stunden beendet werden.

Wir bedanken uns bei der Feuerwehr Duisburg für die durchweg reibungslose Zusammenarbeit.

Feuer, Person in Gefahr

Bereits auf der Anfahrt erfolgte die Rückmeldung der Feuerwehr Sonsbeck, dass keine weiteren Kräfte erforderlich seien. Daraufhin brachen die Alpener Wehrleute den Einsatz ab.