Auslaufende Betriebsmittel nach Verkehrsunfall

Die Löschgruppe Veen wurde am Samstagmittag zu einem Einsatz mit auslaufenden Betriebsmitteln nach einem Verkehrsunfall auf die Sonsbecker Straße alarmiert.

Dort war ein Personenkraftwagen gegen einen Baum geprallt. Eine verletzte Person wurde bereits von dem Rettungsdienst versorgt. Die Straße war auf einer Länge von etwa 70 Metern und einer Breite von circa sechs Metern mit Betriebsmitteln verunreinigt. Eine komplette Sperrung der Straße durch die Einsatzkräfte war daher notwendig. Die Fahrzeugbatterie wurde abgeklemmt und auslaufende Betriebsstoffe aufgefangen. Im weiteren Verlauf wurde die Straße durch eine Fachfirma gereinigt.

Nach etwa 80 Minuten war der Einsatz für die Wehrleute beendet.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte musste man leider feststellen, dass keiner an der Unfallstelle angehalten hatte, um Erste Hilfe zu leisten. Dies sollte durch die eindeutige Lage des verunfallten Pkw auf der Straße jedoch ersichtlich gewesen sein.

Amtshilfe

Waldbrand in der Schützenschlucht

Am Montagnachmittag entdeckten aufmerksame Bürgerinnen und Bürger eine Rauchentwicklung im Bereich des Waldgebietes an der Straße Die Huf und setzten einen Notruf ab. Um 14.58 Uhr wurde durch die Leitstelle in Wesel ein Gesamtalarm für die Freiwillige Feuerwehr Alpen mit dem Stichwort Waldbrand ausgelöst.

Im Bereich des ehemaligen Spielplatzes an der Schützenschlucht brannten rund 200 Quadratmeter Laub und Unterholz. Da die nächstgelegene Wasserentnahmestelle rund 300 Meter entfernt war, wurden umgehend der Löschzug Sonsbeck sowie ein Wechselladerfahrzeug aus Kamp-Lintfort, das mit einem 10.000 Liter Wasser Abrollbehälter bestückt ist, zur Einsatzstelle geordert. Um in der engen Zu- und Abfahrt einen reibungslosen Pendelverkehr sicherstellen zu können, hat sich Einsatzleiter Michael Hartjes für eine Wasserentnahme am Feuerwehr-Gerätehaus am Willy-Brandt-Platz entschieden.
Das brennende Laub wurde abgelöscht und das Unterholz mittels Dunghaken durchforstet. Besondere Herausforderung war, dass die Glutnester mit dem bloßen Auge nicht erkennbar waren. Aus diesem Grund wurde der gesamte Bereich unter Zuhilfenahme der Wärmebildkamera kontrolliert und ausreichend gewässert.

Der Einsatz war für die circa 50 Kameradinnen und Kameraden nach rund drei Stunden beendet. Hiermit möchten wir uns für die schnelle und tatkräftige Unterstützung bei den Feuerwehren aus Kamp-Lintfort und Sonsbeck bedanken. Bei solch besonderen Lagen ist es überaus wichtig, wenn man sich auf einen reibungslosen Ablauf und die nachbarschaftliche Hilfe verlassen kann.

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