Sturmtief Ylenia sorgt für Einsätze der Freiwilligen Feuerwehr Alpen

Auch in der Gemeinde Alpen sorgte Sturmtief Ylenia am heutigen Donnerstag für einen unruhigen Start in den Tag. Insgesamt sieben Mal rückte die Freiwillige Feuerwehr Alpen aus.

Bereits um 04:58 Uhr wurde die Einheit Alpen zum ersten Mal alarmiert. Bis in die Mittagsstunden folgten dann weitere vier Einsätze. Auch die Einheiten Veen und Menzelen wurden jeweils einmal in dieser Zeit alarmiert. Zu den Einsatzorten gehörten die Burgstraße, Dickstraße, Issumer Weg, Lindenallee und die Gester Straße. An keinem der Einsatzorte kam es zu Personenschäden. Die Aufgaben der Feuerwehr beschränkten sich auf die Absicherung der Einsatzstellen und die Beseitigung der Gefahren durch vom Sturm umgestürzte Bäume.

Insgesamt waren heute Vormittag etwa 35 Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr Alpen im Einsatz.
Die Feuerwehr Alpen möchte sich an dieser Stelle für das umsichtige Verhalten der Bürgerinnen und Bürger bei dieser Wetterlage und den Einsätzen bedanken und weißt gleichzeitig darauf hin, auch in den kommenden Tagen verstärkt auf die Unwetterwarnungen des Deutschen Wetterdienstes zu achten.

Gemeinsame Pressemitteilung | Impfen, statt schimpfen: Einsatzkräfte in Nordrhein-Westfalen

Die im Katastrophenschutz tätigen Organisationen in Nordrhein-Westfalen unterstützen die Impfkampagne und appellieren an alle Menschen, sich impfen zu lassen. „Die Impfung ist der einzige Weg aus der Pandemie. Unsere zahlreichen ehrenamtlichen Einsatzkräfte im Katastrophenschutz sind zum größten Teil geimpft und sprechen sich für eine Impfung aus“, betonen die sieben Organisationen in Nordrhein-Westfalen in einer gemeinsamen Stellungnahme.

Als wichtige Säule der Sicherheitsarchitektur und der kritischen Infrastruktur übernehmen die Frauen und Männer der Feuerwehren, der Hilfsorganisationen ASB, Malteser, Johanniter und DRK sowie des Technischen Hilfswerkes und der DLRG Verantwortung für sich und für andere. Über 140.000 ehrenamtliche Kräfte sind in diesen Hilfsorganisationen aktiv und bilden damit eine tragende Säule für die funktionierende Gefahrenabwehr in Nordrhein-Westfalen. Sie alle gehen mit gutem Beispiel voran und zeigen eine sehr hohe Impfbereitschaft, um ihre Aufgaben zum Schutz der Bürgerinnen und Bürger wahrnehmen zu können.

Jede Impfung hilft, die Pandemie in den Griff zu bekommen. Einer für alle, alle für einen – Solidarität spielt in der Pandemie-Bekämpfung eine entscheidende Rolle. Je mehr Menschen geimpft sind, desto häufiger trifft das Virus auf Menschen, die ein deutlich geringeres Risiko tragen, sich anzustecken und umso schlechter kann es sich ausbreiten. Die hohe Infektiosität der derzeit dominierenden Omikron-Variante sollte für alle Unentschlossenen Anlass genug dazu sein, sich impfen zu lassen. Gemeinsam appellieren die Organisationen im Katastrophenschutz NRW daher: Lassen Sie sich impfen und übernehmen auch Sie Verantwortung für sich und Ihre Mitmenschen.

Übungsdienst der Jugendfeuerwehr Alpen startet wieder

Ab Donnerstag, dem 3. Februar 2022, startet wieder der Übungsdienst der Jugendfeuerwehr Alpen. Er findet jeden zweiten Donnerstag von 18 bis 20 Uhr im Feuerwehrgerätehaus in Alpen statt. Auf dem Übungsplan stehen neben informativen theoretischen Übungsstunden und unterschiedlichsten Spielen zum Teambuilding auch spannende Praxisübungen. Mit unserem Übungsdienst wollen wir euch die vielfältige Welt der Feuerwehr Schritt für Schritt näher bringen.
Alle Termine finden unter den derzeit geltenden Corona-Schutzmaßnahmen statt.
Schaut gerne vorbei!

Den Übungsplan für das Jahr 2022 findet ihr zeitnah auf unserer Homepage.

Hydrantenkontrolle im Gemeindegebiet

Aktuell werden Hydranten im Gemeindegebiet durch die Einheit Menzelen und die Jugendfeuerwehr Alpen kontrolliert.
Die jährliche Überprüfung der Löschwasserentnahmestellen dient der Funktionsgewährleistung und somit der Sicherstellung einer ausreichenden Löschwasserversorgung im Brandfall. Sollten bei der Funktionskontrolle Mängel auffallen, können diese so zeitnah durch das kommunale Wasserwerk behoben werden.

Alleine in Menzelen werden 252 Hydranten durch die Kameradinnen und Kameraden überprüft. Da viele Unterflurhydranten im Bereich des Seitenstreifens oder der Fahrbahn liegen, kann es stellenweise zu kurzzeitigen Verkehrsbehinderungen kommen.

Die Freiwillige Feuerwehr Alpen bittet um Ihr Verständnis!

Brandschutzerziehung der Vorschulkinder in Menzelen

„Wasser marsch“ für die Vorschulkinder aus Menzelen

Da die Brandschutzerziehung im vergangenen Jahr aufgrund der Corona-Pandemie leider nicht stattfinden konnte, freuten wir uns umso mehr, dass wir die Brandschutzerziehung jetzt in kurzfristiger Absprache mit den beiden Menzelener Kindergärten organisieren konnten.

Somit begrüßte die Einheit Menzelen am vergangenen Donnerstag insgesamt 20 „Quakende Frösche“ und „Starke Drachen“ an seinem Gerätehaus. Bei hochsommerlichen Temperaturen wurden nach ein paar spannenden Hintergrundinformationen vor allem praktische Themen zusammen durchgespielt. So durften die Kinder zum Beispiel die „112“ anrufen und ein Feuer melden. Nach kurzer Überwindung machten die Kinder schon sehr gute Notrufe, die sechsjährige Maya meldete zum Beispiel ein Feuer auf dem Feld hinter dem heimischen Garten, nannte ihre Adresse und beantwortete die weitere Rückfragen problemlos. Im Anschluss wurden die Fahrzeuge und Einsatzmittel erkundet; bei der Vorführung von Schere und Spreizer war die Begeisterung groß.
Da die 30 Grad zu diesem Zeitpunkt schon überschritten waren durften die Kinder zum Abschluss auch einmal den Schlauch in die Hand nehmen und mit Wasser spritzen.
Dabei kühlte der ein oder andere Tropfen auch die anwesenden Feuerwehrmänner und Erzieherinnen.

Erfolgreicher Abschluss des Truppmann-Lehrgangs

Mit dem erfolgreichen Abschluss des Grundlehrgangs „Truppmann“ haben insgesamt 29 Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren Alpen, Sonsbeck und Xanten den Grundstein für ihre weitere Laufbahn gelegt.

Nach rund einem Jahr und mehreren Unterbrechungen aufgrund der Entwicklungen in der Corona-Pandemie fand am 15. Mai 2021 die letzte Prüfung statt. Insgesamt absolvierten die Teilnehmenden unter Einhaltung entsprechender Hygiene- und Abstands-Regelungen rund 160 Unterrichtsstunden.

In einer schriftlichen Prüfung stellten sie einige Tage zuvor ihr theoretisches Wissen aus den Bereichen Brandbekämpfung, technische Hilfeleistung und Gerätekunde unter Beweis. Am Samstagmorgen war dann das praktische Wissen im Fokus: Aus dem Bereich der Brandbekämpfung waren mehrere Szenarien vorbereitet: Ob Menschenrettung vom Garagendach oder Brandbekämpfung mittels Löschschaum – alle Einsatzlagen wurden mit Erfolg abgearbeitet. Zusätzlich gab es verschiedene Unfallszenarien, die mit dem Wissen aus dem Bereich technische Hilfeleistung bewältigt werden mussten. Hierbei wurden unter anderem Hebekissen, hydraulische Rettungszylinder sowie Schere und Spreizer eingesetzt. Auch in diesem Fall wussten die Teilnehmer, was zu tun war und arbeiteten ihre Aufgaben ruhig und konzentriert ab.
So konnte die Lehrgangsleitung schließlich allen Teilnehmenden zur bestandenen Prüfung gratulieren. Jetzt kann das Erlernte in weiteren Lehrgängen und Übungen vertieft und erweitert werden.

Seit einigen Jahren werden die eigenen Wehrleute in einer interkommunalen Zusammenarbeit der Freiwilligen Feuerwehren aus Alpen, Sonsbeck und Xanten in den Grundtätigkeiten der Feuerwehr ausgebildet. Die Module 1 und 2 werden dabei in Xanten unterrichtet, die Module 3 und 4 in Sonsbeck und Alpen.

Ein Dank gilt allen, die zur erfolgreichen Durchführung des  Lehrgangs beigetragen haben. Alle Ausbilder stammen aus den eigenen Reihen.

Plakataktion zur Stärkung des Ehrenamtes im Katastrophenschutz

Das Ministerium des Innern hat gemeinsam mit den Organisationen im Katastrophenschutz und den Kommunalen Spitzenverbänden zum ersten Mal eine landesweite Plakataktion zur Stärkung des Ehrenamtes im Katastrophenschutz NRW entwickelt.

Wollt auch ihr euch ehrenamtlich im Katastrophenschutz engagieren? Dann meldet euch einfach bei uns, die Ansprechpartner findet ihr unter Kontakt.

#EngagiertFürNRW

Unwetterwarnung: Kreis Wesel beteiligt sich nicht am landesweiten Probealarm

Entgegen der Information aus unserem letzten Beitrag, wird der Kreis Wesel sich aufgrund der aktuellen Wetterwarnung des Deutschen Wetterdienstes morgen nicht am landesweiten Probealarm beteiligen.

Landesweiter Warntag am 11. März

Am 11. März findet der nächste landesweite Warntag statt, der 2018 erstmals getestet wurde. Dabei werden in ganz Nordrhein-Westfalen zeitgleich um 11:00 Uhr die örtlichen Warnkonzepte getestet. Hierzu zählen unter anderem die Sirenen. Darüber hinaus wird über die Warn-App „NINA“ (Notfall-Informations- und Nachrichten-App vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe) eine landesweite Probewarnmeldung versendet. Zusätzlich wird es Lautsprecherdurchsagen aus Warnfahrzeugen geben.

Die vergangenen Warntage haben gezeigt, wie wichtig das Thema ist. Aufgrund des großen Erfolges wird der Warntag ab sofort nicht nur in Nordrhein-Westfalen, sondern jährlich bundesweit durchgeführt – immer am zweiten Donnerstag im März und September. Die Wichtigkeit und Aktualität des Themas Warnung zeigt sich auch durch die Entwicklungen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus in diesem Jahr.

Europäischer Notruftag am 11. Februar

Am 11. Februar jährt sich der Europäische Notruftag. Dieser soll die Notrufnummer 112 ins Gedächtnis rufen, denn nur rund die Hälfte der europäischen Bevölkerung weiß, mit welcher Telefonnummer sie in Notsituationen Hilfe bekommt.

Seit 2008 gilt die Notrufnummer 112 unter anderem in allen EU-Mitgliedsstaaten, in Russland und der Ukraine – aus dem Festnetz und dem Mobilfunknetz. Sie ist vorwahlfrei, kostenlos und verbindet den Anrufer mit der örtlich zuständigen Feuerwehr- und Rettungsdienstleitstelle. Da mehr als die Hälfte der Deutschen mindestens einmal jährlich in ein anderes EU-Land reist, kann das Wissen um die 112 gerade im innereuropäischen Reiseverkehr lebenswichtig werden.

Anlässlich des Europäischen Notruftages wird am Donnerstag erneut ein „Twitter-Gewitter“ durch die deutschen Berufsfeuerwehren gestartet. Auf Twitter werden sie über ihre Einsätze berichten. Zusätzlich sollen Informations- und Servicetweets rund um das Thema Notruf die Bekanntheit steigern.

Falls Sie Fragen zum richtigen Absetzen eines Notrufs haben sollten, finden Sie hierzu detaillierte Informationen in unserem Service-Bereich. Für Menschen mit Hör- oder Sprachbehinderung bietet die Kreisleitstelle Wesel ein Notruffax an.