Überörtliche Hilfe: Krankenhausbrand (Übung)

Im Rahmen einer großangelegten (den Einsatzkräften nicht angekündigten) Übung wurde ein Brandeinsatz am Krankenhaus Xanten simuliert.

Alarmiert waren neben zahlreichen Kräften aus Xanten, dem Rettungsdienst sowie Einsatzkräften der Hilfsorganisationen (darunter auch das DRK aus Alpen) auch die Drehleiter des LZ Alpen, die mit zwei Einsatzkräften ausrückte.

Vor Ort wurde der Besatzung der Auftrag erteilt, zusammen mit einem Fahrzeug des LZ Nord (Xanten) den Grundschutz für die Stadt sicher zu stellen. Dies ist nötig, weil auch im Verlauf einer solchen Übung ein echter Alarm nicht auszuschließen ist.

Bereits nach etwa 60 Minuten konnte die Alpener Drehleiter aus dem Einsatz herausgelöst werden.

25.000 qm Stoppelfeld in Brand

Am Mittwochnachmittag wurde der Löschzug Alpen zu einem Flächenbrand an der Bönninghardter Straße gerufen.

Noch während der Anfahrt der ersten Feuerwehrkräfte wurde durch die Leitstelle mitgeteilt, dass ein landwirtschaftlich genutztes Feld, auf einer Fläche von etwa 2000 m2 brenne und das Feuer auf ein Fahrzeug überzugreifen droht. Es gingen zahlreiche Notrufe ein. Aufgrund der Ausmaße entschied sich der Einsatzleiter die Alarmierung auf die Löschgruppen Menzelen und Veen zu erweitern.

Vor Ort wurde schnell klar, dass aufgrund von Wind und extrem trockener Vegetation eine Ausbreitung des Brandes im vollen Gange war. Darauf hin wurden weitere wasserführende Fahrzeuge der umliegenden Städte und Gemeinden angefordert.
Im Einsatz waren, neben allen drei Einheiten aus Alpen, die Feuerwehren aus Issum, Kamp-Lintfort, Sonsbeck und Rheinberg, die mit zahlreichen Fahrzeugen und Feuerwehrleuten zur überörtlichen Hilfe ausrückten.

Aufgrund der schnellen Ausbreitung drohte das Feuer auf angrenzende Gebäude am Mühlenweg überzugreifen. Dies konnte jedoch durch Riegelstellungen verhindert werden. Den Ganzen Einsatz über wurden die Löscharbeiten durch Landmaschinen unterstützt, die Schneisen herstellten und damit die Ausbreitung einschränkten.

Nach mehreren Stunden konnten die letzten Flammen abgelöscht und das Feld an den Eigentümer übergeben werden. Die ca. 100 Einsatzkräfte konnten nach und nach aus dem Einsatz heraus gelöst werden und wieder ihre Einsatzbereitschaft herstellen.

Um den Grundschutz in der Gemeinde sicher zu stellen, wurden bereits sehr früh Einsatzkräfte in Bereitstellung gebracht, die im Falle eines parallelen Ereignisses sofort einsetzbar gewesen wären.

Eine Fläche von mehr als 25.000 mwurde Opfer der Flammen.