Flächenbrand nach Mäharbeiten

Am Samstagmittag kam es um 12.55 Uhr in Veen auf dem Bergweg zu einem Flächenbrand. Durch die Leitstelle in Wesel wurden die Einheiten aus Alpen und Veen zur Einsatzstelle entsandt. Bereits auf der Anfahrt konnte eine starke Rauchentwicklung durch den Einsatzleiter festgestellt werden, sodass eine Nachalarmierung der Einheiten Menzelen und des Löschzuges Sonsbeck erfolgte.

Beim Eintreffen stand ein Getreidefeld auf einer Fläche von etwa 1.500 Quadratmetern in Flammen. Um eine weitere Ausbreitung zu verhindern, wurde zunächst eine Riegelstellung aufgebaut. Das Feuer konnte dann mit insgesamt 6 C-Rohren und weiteren Kleinlöschgeräten bekämpft werden.

Für die Wehrleute war der Einsatz nach circa zwei Stunden beendet.

Gasgeruch im Altenheim

Am Sonntagabend wurde der Löschzug Alpen um 21.41 Uhr gemäß Alarm- und Ausrückeordnung zu einem Gasgeruch in einem Altenheim alarmiert. Bereits auf der Anfahrt lies der Einsatzleiter einen Gesamtalarm für die Freiwillige Feuerwehr Alpen auslösen, da die Lage vor Ort noch unklar war.

Nach ersten Erkundungen bestätigte sich die Wahrnehmung im Keller sowie dem ersten und zweiten Obergeschoss. Zur Erkundung wurden fünf Trupps unter umluftunabhängigem Atemschutz mit Gasmessgerät und Wärmebildkamera eingesetzt. Um eine Räumung des Bereiches mit insgesamt 92 Personen vorzubereiten, wurde neben dem Löschzug Sonsbeck auch die Drehleiter aus Xanten sowie ein Rettungswagen für den Eigenschutz nachalarmiert. Im Falle einer Räumung wäre ein MANV (Massenanfall von Verletzten) ausgelöst werden, um weitere Rettungsmittel zur Einsatzstelle zu ordern.

Im Bereich eines Blockheizkraftwerks konnte ein Defekt festgestellt werden, der den Gasgeruch ausgelöst hatte. Die betroffenen Bereiche wurden durch den Gasversorger freigemessen, sodass eine Räumung nicht notwendig war. Der Einsatz war für die 70 Kameraden nach rund zwei Stunden beendet.

Waldbrand in der Schützenschlucht

Am Montagnachmittag entdeckten aufmerksame Bürgerinnen und Bürger eine Rauchentwicklung im Bereich des Waldgebietes an der Straße Die Huf und setzten einen Notruf ab. Um 14.58 Uhr wurde durch die Leitstelle in Wesel ein Gesamtalarm für die Freiwillige Feuerwehr Alpen mit dem Stichwort Waldbrand ausgelöst.

Im Bereich des ehemaligen Spielplatzes an der Schützenschlucht brannten rund 200 Quadratmeter Laub und Unterholz. Da die nächstgelegene Wasserentnahmestelle rund 300 Meter entfernt war, wurden umgehend der Löschzug Sonsbeck sowie ein Wechselladerfahrzeug aus Kamp-Lintfort, das mit einem 10.000 Liter Wasser Abrollbehälter bestückt ist, zur Einsatzstelle geordert. Um in der engen Zu- und Abfahrt einen reibungslosen Pendelverkehr sicherstellen zu können, hat sich Einsatzleiter Michael Hartjes für eine Wasserentnahme am Feuerwehr-Gerätehaus am Willy-Brandt-Platz entschieden.
Das brennende Laub wurde abgelöscht und das Unterholz mittels Dunghaken durchforstet. Besondere Herausforderung war, dass die Glutnester mit dem bloßen Auge nicht erkennbar waren. Aus diesem Grund wurde der gesamte Bereich unter Zuhilfenahme der Wärmebildkamera kontrolliert und ausreichend gewässert.

Der Einsatz war für die circa 50 Kameradinnen und Kameraden nach rund drei Stunden beendet. Hiermit möchten wir uns für die schnelle und tatkräftige Unterstützung bei den Feuerwehren aus Kamp-Lintfort und Sonsbeck bedanken. Bei solch besonderen Lagen ist es überaus wichtig, wenn man sich auf einen reibungslosen Ablauf und die nachbarschaftliche Hilfe verlassen kann.

Werkstattbrand auf landwirtschaftlichen Anwesen

Am Freitagnachmittag löste die Kreisleitstelle Wesel einen Vollalarm mit dem Alarmstichwort „Bauernhof-/Scheunenbrand“ für die Freiwillige Feuerwehr Alpen aus. Bereits auf der Anfahrt konnte eine Rauchentwicklung festgestellt werden.

Aus bislang unbekannter Ursache kam es zu einem Brand im Bereich einer Werkstatt. Ein Trupp unter umluftunabhängigem Atemschutz löschte die offenen Flammen unter Zuhilfenahme eines C-Rohrs ab. Zeitgleich beging ein weiterer Trupp unter Atemschutz den Dachboden und kontrollierte den dortigen Dachstuhl. Nach umfangreicher Kühlung wurden alle betroffenen Bereiche mit der Wärmebildkamera abschließend kontrolliert.

Die Wehrleute aus Alpen, Menzelen und Veen konnten nach rund 1,5 Stunden an ihre Standorte zurückkehren.

BMA-Alarm

Elektroanlagenbrand in Industriebetrieb

Am Dienstagmorgen wurde der Löschzug Alpen um 07.28 Uhr zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage in einem Industriebetrieb auf der Bruckstraße alarmiert. Vor Ort meldete der Betreiber eine Rauchentwicklung im Bereich einer elektrischen Anlage. Auf Grund dieser Meldung wurde das Einsatzstichwort auf „Elektroanlagenbrand“ erhöht und ein Gesamtalarm für die Freiwillige Feuerwehr Alpen ausgelöst.

Der betroffene Bereich wurde von einem Trupp unter umluftunabhängigem Atemschutz mit einem Kleinlöschgerät begangen. Mittels Wärmebildkamera konnte nach Öffnen eines Elektroschrankes ein durchgeschmortes Kabel im Bereich eines Kondensators als Ursache für die Rauchentwicklung ausgemacht werden.

Nachdem der Bereich quergelüftet und die Brandmeldeanlage zurückgestellt war, konnte die Freiwillige Feuerwehr Alpen den Einsatz nach rund 90 Minuten beenden.

BMA-Alarm

BMA-Alarm