Ausgelöste Brandmeldeanlage

In einem Industriebetrieb hatte ein Melder der Brandmeldeanlage ausgelöst, wodurch alle drei Einheiten der Feuerwehr Alpen alarmiert wurde. Ein Trupp kontrollierte den Bereich mittels Wärmebildkamera. Hierbei gab es keine Feststellung.

Flächenbrand bei Erntearbeiten

Bei Erntearbeiten entzündete sich Vegetation auf einem Feld. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte brannte eine Fläche von 2.400 Quadratmetern. Mit sogenannten D-Rohren wurde die Brandbekämpfung mit mehreren Trupps durchgeführt. Parallel dazu führten die Landwirte in Abstimmung mit der Einsatzleitung entsprechende Arbeiten weiter aus, so dass eine Riegelstellung zum weiteren Feld entstand. Mittels einer Wärmebildkamera wurden zwei Traktoren sowie ein Mähdrescher eingehend überprüft. Hierbei gab es keinerlei Feststellung, sodass die Fahrzeuge weiter im Einsatz bleiben konnten.

Die Feuerwehr Alpen setzte ihre Drohne ein und hatte so jederzeit die Einsatzstelle und die entsprechende Brandbekämpfung im Blick. Die Bilder konnten während des Einsatzes an die auf dem Feld befindlichen Führungskräfte gesendet werden, um somit alle Maßnahmen zielgerichtet fortführen zu können.

Zur Unterstützung der Wasserversorgung auf dem Feld wurde ein Tanklöschfahrzeug nachalarmiert. Die Freiwillige Feuerwehr Xanten unterstützte mit ihrem TLF 4000 bei den abschließenden Löscharbeiten.

Abschließend wurde die betroffene Fläche von den Landwirten gegrubbert.

Die Brandbekämpfung fand bei über 40 Grad Außentemperatur statt. Am Feuer waren die Temperaturen noch höher.  Für alle eingesetzten Kräfte wurden ausreichend Getränke zugeführt. Trotz der enormen körperlichen Belastung konnten alle Einsatzkräfte aus Alpen, Menzelen, Veen und Xanten gesund den Einsatz beenden.

Wir möchten uns bei den Landwirten für ihre vorbildliche Unterstützung im Einsatzverlauf sowie bei der Freiwilligen Feuerwehr Xanten für die tolle Zusammenarbeit bedanken.

Gemeldeter Verkehrsunfall

Über eine sogenannten e-call wurde die Kreisleitstelle kontaktiert. Ein e-call wird von Pkw automatisch ausgelöst, wenn das Fahrzeug beispielsweise Erschütterungen, wie zum Beispiel einem Aufprall,  registriert. Da ein Verkehrsunfall nicht ausgeschlossen werden konnte, wurden alle drei Einheiten der Feuerwehr Alpen alarmiert. Vor Ort konnte allerdings kein Unfallfahrzeug vorgefunden werden. Mittels einer Drohne kontrollierten die Einsatzkräfte die an die Fahrbahn angrenzenden Felder und Vegetationen. Auch hier konnte keine Feststellung erfolgen. Anschließend konnten die Einsatzkräfte wieder an ihre Standorte zurückkehren.

Gemeldeter Gasaustritt

Vor Ort kam es bei Bauarbeiten zu einer beschädigten Stromleitung. Eine Gasleitung wurde entgegen der Erstmeldung nicht beschädigt. Zeitweise kam es zu einer erheblichen Rauchentwicklung. In der Folge wurde die Lindenallee im betroffenen Bereich voll gesperrt. Der zuständige Energieversorger schaltete die Leitung stromlos. Die Einsatzstelle wurde nach etwa einer Dreiviertelstunde an den Energieversorger übergeben. Im Einsatz waren alle drei Einheiten der Feuerwehr Alpen.

Zimmerbrand in Menzelen

Vor Ort war es in einem Einfamilienhaus zu einem Zimmerbrand im ersten Obergeschoss gekommen. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte hatten bereits alle Bewohner das Haus verlassen, sodass niemand zu Schaden kam. Ein Trupp unter umluftunabhängigem Atemschutz ging zur Brandbekämpfung in das Gebäude vor. Das Feuer wurde mittels eines C-Rohres gelöscht. Mit einer Wärmebildkamera wurden die angrenzenden Bereiche zum Dach und den naheliegenden Räumen überprüft. Hierbei konnten abschließend keine weiteren Glutnester gefunden werden. Das Wohngebäude wurde durch den Energieversorger stromlos geschaltet und ist zunächst nicht bewohnbar. Die Bewohner konnten bei Nachbarn unterkommen. Nach etwa zwei Stunden die Einsatzstelle an die Polizei übergeben werden.

Verkehrsunfall mit zwei Hochvoltfahrzeugen

Auf der Thorenstraße war es im Kreuzungsbereich mit der Bönninghardter Straße zu einem Unfall zwischen zwei Pkw gekommen. Gegen 15:59 Uhr wurden daraufhin zunächst alle drei Einheiten der Feuerwehr Alpen mit der Meldung einer eingeklemmten Person alarmiert.

Die Einsatzstelle wurde gegen den fließenden Verkehr abgesperrt und der Brandschutz sichergestellt. Zwei verletzte Personen wurden durch die Feuerwehr sowie den Rettungsdienst versorgt. Entgegen der Erstmeldung waren diese jedoch nicht mehr in ihren Fahrzeugen eingeklemmt, woraufhin die Einheit Menzelen ihre Anfahrt abbrechen konnte.
Die beiden verunfallten Hochvoltfahrzeuge wurden von der Feuerwehr stromlos geschaltet, auslaufende Betriebsmittel abgestreut und das Bindemittel einer fachgerechten Entsorgung zugeführt.

Brandmeldeanlage ausgelöst

Ein technischer Defekt hat einen Melder der Brandmeldeanlage ausgelöst, wodurch alle Einheiten der Feuerwehr Alpen alarmiert wurden. Ein Trupp kontrollierte den Bereich mittels Wärmebildkamera. Hierbei gab es keine Feststellung.

Zusammenstoß zwischen Zug und Pkw

Vor Ort war es an einem Bahnübergang zu einem Zusammenstoß zwischen einer Regionalbahn und einem Pkw gekommen. Der Zug, der auf dem Weg nach Xanten war, erfasste den Pkw und schleifte ihn ca. 120 Meter mit. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte befand sich der Pkw Fahrer bereits außerhalb seines Fahrzeuges, mit welchem er alleine unterwegs war. Die Einsatzkräfte versorgten die schwer verletzte Person bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes und Notarztes. Mit einem Rettungshubschrauber wurde die Person abschließend in eine Spezialklinik geflogen.

Insgesamt befanden sich 35 Fahrgäste im Zug, die durch Rettungsdienst und Feuerwehr betreut wurden. Zwei Personen wurden im Zug verletzt und durch den Rettungsdienst versorgt. Eine Person davon wurde in ein örtliches Krankenhaus gebracht. Der Lokführer und die zwei Zugbegleiterinnen bleiben unverletzt. Die Einsatzkräfte begleiteten die Fahrgäste samt Gepäck in einen von der Rhein-Ruhr-Bahn bereitgestellten Bus.

Alarmiert waren alle drei Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr Alpen. Insgesamt 54 ehrenamtliche Einsatzkräfte waren am frühen Abend in Menzelen im Einsatz.

Die Einsatzstelle konnte abschließend an die Polizei übergeben werden.

Person eingeklemmt

Auf der Lintforter Straße kam es zu einem Verkehrsunfall, bei dem sich ein Auto überschlagen hat. Entgegen erster Meldungen waren glücklicherweise keine Personen im Fahrzeug eingeklemmt. Eine Person war jedoch im Fahrzeug eingeschlossen und konnte dieses nicht selbstständig verlassen. Die Feuerwehr entfernte daraufhin die Frontscheibe des Autos, sodass der Rettungsdienst die Person aus dem Fahrzeug befreien konnte. Die Einsatzstelle wurde weiterhin gegen den fließenden Verkehr abgesichert und der Brandschutz sichergestellt. Die Person wurde nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst einem örtlichen Krankenhaus zugeführt.