Gewerbe-/Industriebrand

In der Nacht von Donnerstag auf Freitag kam es zu einem Brandereignis in einem Gewerbebetrieb am Baerlagweg in Kamp-Lintfort. Im Verlauf des Einsatzes wurden alle drei Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr Alpen zur überörtlichen Hilfeleistung angefordert, um bei der Abarbeitung zu unterstützen.

Die Löschgruppen Veen wurde am 27.09.2019 bereits um 01.54 Uhr angefordert. Das Tanklöschfahrzeug mit einem 4.000 Liter Wassertank wurde dazu eingesetzt, mit anderen Fahrzeugen gemeinsam einen Pendelverkehr einzurichten. Dies ist notwendig, wenn die lokale Wasserversorgung nicht ausreichend ist, um die Brandbekämpfung durchführen zu können.
Am Samstagmorgen, 28.09.2019 wurde von circa 02.00 Uhr bis 10.00 Uhr die Fernmeldebetriebsstelle des Einsatzleitwagens 2 des Kreis Wesel durch zwei Mitglieder des Löschzugs Alpen besetzt. Am Samstagnachmittag wurde die Löschgruppe Menzelen alarmiert. Die Wehrleute übernahmen einen Abschnitt der Brandbekämpfung und wurden in der Nacht zu Sonntag nach rund acht Stunden von anderen Einheiten aus dem Kreisgebiet abgelöst.
Samstagabend wurde zusätzlich die Drehleiter des Löschzugs Alpen angefordert, um die Menzelener Kollegen bei der Brandbekämpfung zu unterstützen. Im Einsatzverlauf musste die Dachhaut der Lagerhalle geöffnet werden, um verbleibende Glutnester lokalisieren zu können. Nach Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft war der Einsatz gegen 04.00 Uhr für die Alpener Feuerwehrleute beendet.

Gewerbebrand, KFZ-Betrieb in Vollbrand, eine vermisste Person

Am 1. Januar 2018 wurden alle drei Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr Alpen – Alpen, Menzelen und Veen – um 23.22 Uhr zu einem Gewerbebrand an der Unterheide in Veen alarmiert – Einsatzstichwort war KFZ-Betrieb in Vollbrand, eine vermisste Person.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand die Werkstatt bereits im Vollbrand. Das Feuer drohte auf das angrenzende Wohnhaus überzugreifen. Die Feuerwehr versuchte dies mittels Riegelstellung über die Drehleiter und zwei C-Rohre im Außenangriff zu verhindern. Zur Unterstützung wurden Einheiten der Feuerwehren Moers, Rheinberg, Sonsbeck, Wesel und Xanten alarmiert. In der Zwischenzeit stellte sich heraus, dass sich keine Personen mehr im Gebäude befanden.

Der Dachstuhl der Werkstatt stürzte ein, die Giebelwände blieben stehen. Im Einsatzverlauf wurde die Riegelstellung über die Drehleiter sowie vier Trupps im Außenangriff sichergestellt. Gleichzeitig war ein Trupp unter schwerem Atemschutz zur Brandbekämpfung im Wohnhaus. Aufgrund einer schwierigen Löschwasser-Situation an der Einsatzstelle wurde die Wasserversorgung durch überörtlichen Feuerwehreinheiten mit großen Tankfahrzeugen und Schlauchwagen sichergestellt. Nach und nach konnten diese wieder einrücken.

Da die Giebelwand einsturzgefährdet war, wurde diese – nach Rücksprache mit Polizei und Ordnungsamt – mit Hilfe eines Radladers eingerissen.
Gegen 7 Uhr konnten auch die Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr Alpen wieder zu den Gerätehäusern zurückkehren. Ein Fahrzeug blieb vorerst zur Brandwache vor Ort.
Insgesamt waren rund 80 Kameradinnen und Kameraden im Einsatz.

Die Freiwillige Feuerwehr Alpen bedankt sich bei der Tiefbau Janßen GmbH für die Unterstützung.

Einsatz

Brennende Glühlampe in Industriebetrieb

Aufgrund einer telefonischen Meldung bei der Kreisleitstelle in Wesel, mit der Angabe „Hallenbrand“, wurde die gesamte Feuerwehr Alpen sowie der Rettungsdienst und die Polizei am Samstag um 14.30 Uhr zu einem Gewerbebetrieb auf der Weseler Straße gerufen.
Entgegen der Einsatzmeldung „Hallenbrand“ stellten die Wehrleute in einer Werkshalle nur eine brennende Glühlampe fest. Die betroffene Halle wurde durch die Einsatzkräfte geräumt. Des Weiteren ging ein Trupp unter schwerem Atemschutz zur Brandbekämpfung vor. Anschließend wurde die Lampe demontiert.

Die Löschgruppen aus Menzelen und Veen konnten schnell wieder einrücken. Für den Löschzug Alpen war der Einsatz nach etwa 45 Minuten auch beendet.