Neue Drehleiter für die Feuerwehr Alpen

Die Freiwillige Feuerwehr Alpen wird Anfang 2017 eine neue Drehleiter, DLA(K) 23/12, in Betrieb nehmen. Diese wird die bisherige Drehleiter mit Korb, DLK 18/12, ersetzen, die technisch nicht mehr alle Anforderungen erfüllt.
Die Bezeichnung DLA(K) 23/12 steht für vollautomatische Drehleiter mit Gelenkarm und einer Nennrettungshöhe von 23 Metern bei einer Nennausladung von 12 Metern. Voll ausgefahren liegt die Arbeitshöhe vertikal bei 32 Metern. Bei dem Fahrgestell handelt es sich um einen Mercedes Benz Atego 1630 mit 299 PS und Platz für drei Wehrleute. Das zulässige Gesamtgewicht beträgt 16 Tonnen.

Ein besonderes Merkmal stellt die Beweglichkeit des letzten der insgesamt fünf Segmente des Leitersatzes dar.
Dieses lässt sich abwinkeln, um etwa Dachgauben, Balkone, Dachfenster oder die Rückseite von Gebäuden zu erreichen. Darüber hinaus lassen sich Lasten bis zu vier Tonnen, was beispielsweise einem Personenkraftwagen entspricht, anheben.
Der Korb kann direkt vor dem Fahrzeugführerhaus abgelegt werden, was ein leichteres Ein- und Aussteigen bei engen Platzverhältnissen ermöglicht. Außerdem ist er für bis zu fünf Personen bzw. 500 Kilogramm zugelassen.
Die Drehleitermaschinisten werden bei der Bedienung durch den aktuellsten Stand der Technik unterstützt – dazu zählen unter anderem ein elektronischer und fernsteuerbarer Wasserwerfer, eine Videokamera mit Bildübertragung vom Korb zum Hauptbedienstand, unten am Fahrzeug, eine spezielle Krankentrage, um Personen mit einem Gewicht von bis zu 300 Kilogramm zu retten und mehrere Hochleistungs-LED-Scheinwerfer, um Einsatzstellen schnell und effektiv auszuleuchten.

Sechs Mitglieder des Löschzugs Alpen sowie der Leiter der Freiwilligen Feuerwehr Alpen, Michael Hartjes, holten das Fahrzeug beim Aufbauhersteller in Karlsruhe ab. In insgesamt vier Tagen wurde, neben der technischen Abnahme, eine intensive Einweisung und Schulung der Kameraden vor Ort durchgeführt. Aktuell werden alle Drehleiter-Maschinisten der Freiweilligen Feuerwehr Alpen durch diese Kameraden geschult und in die Bedienung des neuen Fahrzeugs eingewiesen. Da dies einige Wochen in Anspruch nehmen wird, ist die Inbetriebnahme für Anfang 2017 geplant.

Jahreshauptversammlung der Löschgruppe Veen

Die Löschgruppe Veen führte am 9. Dezember 2016 ihre Jahreshauptversammlung für das Berichtsjahr 2016 im Feuerwehrgerätehaus am Halfmannsweg durch. Neben den aktiven Kameraden aus der Löschgruppe begrüßte der Löschgruppenführer Christof Kühnen auch Marco Giesen, stellvertretender Leiter der Feuerwehr Alpen.

Die Wehrleute blickten auf ein Jahr mit insgesamt 38 Einsätzen zurück. Diese unterteilten sich in 21 Brandeinsätze, 13 technische Hilfeleistungen und vier sonstige Einsätze. Achtmal unterstützte die Löschgruppe Veen die Nachbarwehren, hier vor allem in Xanten-Birten.
Insgesamt leisteten die Kameradinnen und Kameraden im vergangenen Jahr etwa 2.100 Stunden bei Einsätzen, Übungen und Lehrgängen.
Auch im Jahr 2016 wurde die Brandschutzerziehung für den Kindergarten und eine Räumungsübung für die Grundschule mit großer Begeisterung durchgeführt. Ebenso wirkte die Feuerwehr auch wieder beim Veener Martinsumzug mit. Ein Höhepunkt stellten die Ferienspiele am 30. Juli 2016 dar. Mehr als 200 Kinder konnten bei tollem Wetter an elf Stationen spielerisch mehr über die Feuerwehr erfahren.

Im Personalbereich gab es in diesem Jahr mit Philipp Holland, Fabian Lamers und Lucas van Bebber drei Zugänge aus der Jugendfeuerwehr. Außerdem traten Philipp Stümpel und, als erste Feuerwehrfrau in Veen, Sarah Brahm neu ein. Die Löschgruppe Veen umfasst damit insgesamt 27 aktive und zwei Mitglieder der Alters- und Ehrenabteilung.

Neben den regelmäßigen Übungsabenden, den Sonderübungen zum Atemschutz und der Teilnahme an verschiedenen Veranstaltungen besuchten die Mitglieder auch diverse Lehrgänge und Seminare, um sich für den Dienst bei der Feuerwehr aus- und fortzubilden.
Als Anerkennung hierfür sprach Marco Giesen folgende Beförderungen aus:
Philipp Holland, Marek Janßen, Fabian Lamers und Lucas van Bebber wurden zum Feuerwehrmann, Jan Troscheit zum Oberfeuerwehrmann, Tobias Janßen zum Unterbrandmeister sowie Martin Landscheidt und Michael Mende zum Oberbrandmeister befördert.

Zum Abschluss erhielt Hauptfeuerwehrmann Stephan Weyers in Anerkennung seiner 35-jährigen Pflichterfüllung im Dienste der Feuerwehr, das Feuerwehr-Ehrenzeichen in Gold.

Nach dem Ende des offiziellen Teils klang der Abend in einem gemütlichen Beisammensein aus.

Folgenschwerer Verkehrsunfall zwischen mehreren Fahrzeugen

Am Mittwochmorgen um 8:50 Uhr wurde die Feuerwehr Alpen zu einem LKW-Unfall auf die BAB 57, in Fahrtrichtung Nimwegen alarmiert.
Bei einem in Richtung Krefeld fahrenden LKW der mit Sand beladen war, platzte während eines Überholvorgangs der Vorderreifen, wodurch er nach links durch die Mittelleitplanke in den Gegenverkehr geriet. Dort kollidierte er mit einem entgegenkommenden Gliederzug, der u.a. mit Spirituosen beladen war. Der Gliederzug kam hierdurch nach rechts von der Fahrbahn ab. Beide LKW sind durch den Unfall umgestürzt. Hierbei geriet die Ladung des LKW in Fahrtrichtung Nimwegen in Brand. Im weiteren Verlauf fuhr ein PKW in die Unfallstelle. Drei Personen wurden bei dem Unfall verletzt, einer davon schwer. Glücklicherweise wurde jedoch niemand in seinem Fahrzeug eingeklemmt.

Aufgrund der Schadensgröße und der Ausdehnung auf die Fahrspur in Richtung Krefeld wurde sofort die Feuerwehr Sonsbeck nachalarmiert und mit der Vollsperrung der Autobahn beauftragt.
Der schwerverletzte Patient wurde mit dem Rettungshubschrauber in die BGU nach Duisburg geflogen. Die beiden weiteren Personen wurden mit dem Rettungswagen in ein örtliches Krankenhaus gebracht.

Um die Wasserversorgung und die Versorgung mit Atemschutzgeräten, für den massiven Löschangriff sicherzustellen, wurde ebenfalls die Feuerwehr Moers zur Einsatzstelle gerufen. Durch die Vollsperrung der Autobahn, war zusätzlich für die Einsatzkräfte, ab der Anschlussstelle Alpen, ein Auffahren entgegen der Fahrtrichtung möglich, was eine enorme Zeitersparnis mit sich brachte.
Da die Ladung des LKW nur von oben zu löschen war, kam aus taktischen Gründen ebenfalls, die noch nicht in Dienst gestellte, neu beschaffte Drehleiter, des Löschzug Alpen zum Einsatz. Die Drehleiter wird in Kürze, das heißt, nachdem alle Drehleitermaschinisten eine umfassende Ausbildung auf das neue Gerät erhalten haben, in Dienst gestellt. Bis dahin ist weiterhin die in die Jahre gekommene und nicht mehr den Anforderungen entsprechende Drehleiter im Einsatz.
Durch das schnelle und massive aufbringen von Schaummittel, durch das Wenderohr der Drehleiter und den Wasserwerfer des Tanklöschfahrzeuges der Löschgruppe Veen, konnte das Feuer schnell unter Kontrolle gebracht werden.

Im Verlauf des Einsatzes waren ca. 70 Einsatzkräfte im Einsatz. Die Autobahn in Fahrtrichtung Nimwegen musste für die Räumungsarbeiten noch bis in die späten Abendstunden gesperrt bleiben.

Gasaustritt am verkaufsoffenen Sonntag in Alpen

Am 9. Oktober 2016, dem verkaufsoffenen Sonntag in Alpen, wurde die Freiwillige Feuerwehr Alpen um 16.24 Uhr zur Burgstraße, Kreuzung Bruckstraße alarmiert. Mehrere Personen nahmen dort Gasgeruch war und alarmierten die Feuerwehr. Nach dem Eintreffen räumten die Einsatzkräfte umgehend die Straße und die Verkaufsstände. Die Bewohner der angrenzenden Gebäude wurden mit Unterstützung der Polizei evakuiert. Die Feuerwehr führte gemeinsam mit dem Gasversorger regelmäßig Messungen durch. Anhand dieser konnten die Einsatzkräfte eine in der Straße verlaufende, defekte Gasleitung als Ursache identifizieren. Daraufhin wurde die Leitung durch den Gasversorger abgesperrt. Noch während des Einsatzes wurde die Straße zur weiteren Untersuchung und Reparatur aufgebrochen. Während des gesamten Einsatzes stellte die Feuerwehr den Brandschutz sicher.
Gegen 18.30 Uhr konnten die Bewohner zurück in ihre Wohnungen. Die Kameradinnen und Kameraden beendeten nach dreieinhalb Stunden den Einsatz.

Mehrere Böschungsbrände auf der A57

Am 24. September 2016 wurde die Freiwillige Feuerwehr Alpen zu einem Böschungsbrand auf der Bundesautobahn 57 (Fahrtrichtung Niederlande) alarmiert. Zwischen den Anschlussstellen Alpen und Sonsbeck fanden die Einsatzkräfte mehrere Flächenbrände auf dem Seitenstreifen vor, die mittels Schnellangriff gelöscht wurden. Zur Unterstützung wurden Tankfahrzeuge der Feuerwehren Moers und Rheinberg alarmiert. Diese sowie die Tankfahrzeuge der Löschgruppe Menzelen und Veen versorgten die Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeuge des Löschzugs Alpen, um so eine ununterbrochene Wasserversorgung sicherzustellen.

24-Stunden Übung der Jugendfeuerwehr Alpen

Am 24. September führte die Jugendfeuerwehr Alpen, kurz JFA, eine 24-Stunden Übung durch. Auf der Übung stellten die Betreuer für die Jugendlichen einen Tag der Berufsfeuerwehr nach. Ihnen wurde ein umfangreiches Spektrum an Einsätzen geboten. Darüber hinaus gehörten natürlich auch Arbeitsdienste und Theorieunterricht zum Ablauf.

Um acht Uhr am Samstagmorgen begann der Dienst der Jugendlichen. Zuerst wurden die Schlafstätten eingerichtet, alle Fahrzeuge kontrolliert und übernommen.

Bereits gegen neun Uhr erreichte die Alarmierung „Verkehrsunfall eine eingeklemmte Person, Fahrzeug brennt“ die Zentrale. Zu diesem Einsatz rückten die Jugendlichen mit vier Feuerwehrautos aus. Vor Ort fanden sie einen verunfallten PKW mit einer eingeklemmten Person. Außerdem brannte der Motorraum des Pkw. Die Jugendlichen schafften eine Versorgungsöffnung durch die ein Trupp die verunfallte Person betreute.
Gleichzeitig befreite ein weiterer Trupp die verunfallte Person mit Hilfe von hydraulischem Schere und Spreizer. Ein weiterer Trupp löschte den Brand im Motorraum mit einem C-Rohr. Nachdem der Fahrer befreit wurde, wurde er an den Rettungsdienst übergeben. Damit war der Einsatz beendet und die Jugendlichen konnten nach Aufräumarbeiten wieder ins Gerätehaus Alpen zurückkehren.
Es folgten viele weitere Einsätze, wie eine vermisste Person, ein Mülltonnenbrand, eine Ölspur und ein Containerbrand.

Am Ende der 24-Stunden Übung gab es ein gemeinsames Frühstück. Abschließend wurden die Fahrzeuge überprüft und wieder an die Betreuer übergeben. Am Sonntagmorgen fand um neun Uhr der Dienstwechsel statt und der Berufsfeuerwehrtag war somit beendet.

Jugendfeuerwehr Alpen: neun Tage Spaß an der Ostsee

Die Jugendfeuerwehr Alpen fuhr mit elf Jugendlichen und sechs Betreuern zu einer neuntägigen Ferienfreizeit nach Grömitz. Nach einigen Vorbereitungen und dem Packen der Sachen konnte es dann am Samstag, den 6. August 2016, losgehen. Ungefähr sechs Stunden Fahrt lagen vor den Teilnehmern, die durch Spaß und Stau gezeichnet waren.

Nach der Ankunft bezogen alle Teilnehmer direkt die Zelte des Jugendcamps Grömitz. Nachdem die Sachen aus den Autos ausgeräumt und in die Zelte gebracht waren, ging es ans Meer. Auch trotz frühlingshafter Temperaturen ließen die Jugendlichen es sich nicht nehmen direkt ins Meer zu rennen. Bei einer Stadtralley, verschiedenen Spielen während der Strandolympiade, einer Hamburg-Tour mit Hafenrundfahrt und Besuch des Miniaturwunderlandes, vielen Achterbahnfahrten im Hansa-Park, der Besichtigung eines Seenotkreuzers sowie einem Nachmittag im Klettergarten und auf dem Minigolf-Platz hatten die Teilnehmer viel Spaß und ließen sich die Stimmung durch das getrübte Wetter nicht verderben.

An den Abenden spielten alle in geselliger Runde Karten, machten Späße miteinander, besuchten eine Laser- und Lichter-Show und schauten sich die Karl-May-Spiele “Der Schatz des Silbersees” in Bad Segeberg an.

Nach neun Tagen hieß es schon wieder ‘auf geht’s zurück in die Heimat’. Die Jugendlichen hatten viel Spaß und wären gerne noch ein paar Tage länger geblieben.

Brennender PKW auf der A57

Ein Fahrzeugbrand auf der Bundesautobahn 57 in Fahrtrichtung Krefeld sorgte am Dienstagmittag, den 23. August 2016, für eine Alarmierung des Löschzugs Alpen und der Autobahnpolizei.
Vor Ort stand ein auf dem Seitenstreifen abgestellter Personenkraftwagen in Vollbrand. Das Feuer griff zudem bereits auf die angrenzende Böschung über. Zur weiteren Unterstützung wurde daher die Löschgruppe Veen angefordert.
Die Autobahn wurde voll gesperrt. Zwei Trupps unter schwerem Atemschutz nahmen mit jeweils zwei C-Rohren die Brandbekämpfung vor. Dabei galt es zunächst den Böschungsbrand einzudämmen, um ein weiteres Ausbreiten zu verhindern.
Aufgrund des sommerlichen Wetters wässerte die Löschgruppe Veen mit einem Monitor vom Fahrzeugdach aus den begrünten Fahrbahnrand zusätzlich mit Wasser, um ein erneutes Aufflammen zu verhindern.

Nachdem die Feuerwehr wieder in ihren Gerätehäusern war und die volle Einsatzbereitschaft hergestellt hatte, konnten die Wehrleute nach etwa zwei Stunden den Einsatz beenden.

Jugendfeuerwehr-Kreiszeltlager 2016

Das jährliche Zeltlager der Jugendfeuerwehren des Kreises Wesel fand in diesem Jahr vom 18. bis zum 21. August 2016 in Kamp-Lintfort statt. Rund 340 Teilnehmerinnen und Teilnehmer nahmen daran teil.

Am Mittwoch, den 17. August 2016, bauten die 13 Jugendfeuerwehren nachmittagsbereits ihre Zelte und Pavillons auf. Einen Tag später war es dann so weit: Die Teilnehmer reistensukzessivean und am Abend eröffnete der Kreisjugendfeuerwehrwart Rolf Bockstegers offiziell das 40. Kreiszeltlager.
Der Freitag begann einem Geocaching-Wettbewerb. Drei Aufgaben mussten auf einer vorgegebenen Route gemeistert werden – vom Folgen der Koordinaten, um versteckte Gegenstände zu finden bis hin zur Lösung schwieriger Fragen aus dem Bereich Erlebnispädagogik. Nach einer Stärkung beim Mittagessen ging es dann mit allen ins Freibad – bei strahlendem Sonnenschein und warmen Temperatur eine gelungene Abkühlung. Mit einer Lagerdisco endete der Tag stimmungsvoll.
Am Samstag forderten im näheren Stadtgebiet verteilten Lagerspiele sowohl Sportlichkeit, Allgemeinwissen, Geschicklichkeit sowie feuerwehrtechnisches Wissen und Fähigkeiten von den Jugendlichen.
Am Sonntag hieß es dann leider schon wieder Abschied nehmen. Bei der Abschlussrunde ließ man die letzten Tage Revue passieren und verteilte die Urkunden des Geocachings und der Lagerspiele. Die Jugendfeuerwehr Alpen belegt beim Geocaching Platz fünf und wurde zweiter bei den Lagerspielen.

Das Zeltlager der Jugendfeuerwehren des Kreises Wesel findet immer am letzten Wochenende der NRW-Sommerferien statt und soll sowohl die Gemeinschaft innerhalb der einzelnen Jugendfeuerwehren als auch zwischen den verschiedenen Gruppen stärken. Jedes Jahr ist das Zeltlager in einer anderen Kommune des Kreises Wesel. Ausrichter und Organisator ist die entsprechende Jugendfeuerwehr.

Neues Löschfahrzeug für den Löschzug Alpen

Aufgrund technischer und taktischer Erfordernisse, beschaffte die Gemeinde Alpen ein neues Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF) für den Löschzug Alpen. Am Dienstagabend, den 26. Juli 2016, wurde das Fahrzeug offiziell in Betrieb genommen. Das HLF ersetzt gleich zwei Fahrzeuge. Zum einen den in die Jahre gekommenen Rüstwagen und zum anderen das Löschgruppenfahrzeug (LF), dass die Löschgruppe Menzelen nun übernommen hat.

Anforderung war ein modernes Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug, dass die Einsatzbereiche Technische Hilfeleistung und Brandbekämpfung abdeckt, mit Fokus auf die Technische Hilfeleistung. Das neue HLF des Löschzugs Alpen erfüllt diese Anforderungen mit einer umfangreichen Ausstattung zur patientengerechten Rettung bei Verkehrsunfällen und zusätzlich einer integrierten Pumpe. Neben einer Lkw-Rettungsbühne, die den Feuerwehrleuten ein Arbeiten auf Höhe von Lkw-Führerhäusern ermöglicht, und einem leistungsstarken hydraulischen Rettungsgerät, mit dessen Hilfe die immer stabiler gebaute Karosserie von heutigen Fahrzeuge geöffnet werden kann, rundet eine Seilwinde mit einer Zugkraft von bis zu sieben Tonnen das Fahrzeugkonzept ab und ermöglicht der Feuerwehr Alpen eine technische Hilfeleistung auf Basis der neuesten Standards.

Wie schon beim 2007 angeschafften HLF, dessen Fokus auf der Brandbekämpfung liegt, wurde das Fahrzeug mit einer reflektierenden Konturmarkierung und einer leistungsstarken Heckwarneinrichtung ausgestattet, die die Sichtbarkeit und damit die Sicherheit der Mannschaft deutlich erhöht. Dies ist unverzichtbar, da sich sehr viele Einsatzstellen im öffentlichen Verkehrsraum befinden.