Drei Einsatzstellen auf der Autobahn 57

Vor Ort war es zu einem Auffahrunfall zwischen zwei Pkw gekommen. Die Einsatzstelle wurde gegen den fließenden Verkehr abgesperrt und der Brandschutz sichergestellt. Neun verletzte Personen wurden durch die Feuerwehr sowie den Rettungsdienst versorgt und Krankenhäusern zugeführt. An den verunfallten Fahrzeugen wurden die Batterien abgeklemmt, auslaufende Betriebsmittel abgestreut und das Bindemittel einer fachgerechten Entsorgung zugeführt. Bei einem der verunfallten Fahrzeuge handelte es sich um einen Hybrid-Wagen, dessen Hochvoltbatterie augenscheinlich nicht beschädigt war. Zur Sicherheit wurde das Fahrzeug intensiv beobachtet und abschließend durch den Abschleppdienst in einer speziellen Decke abtransportiert.

Auf der Anfahrt meldete die Einheit Menzelen einen weiteren Auffahrunfall am Stauende. Eine verletzte Person wurde bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes durch die Feuerwehr betreut und anschließend einem Krankenhaus zugeführt. Alle weiteren Personen blieben unverletzt, unter ihnen ein dreijähriges Kind. Die Unfallstelle wurde gegen den fließenden Verkehr abgesichert, auslaufende Betriebsmittel abgestreut und bei einem Fahrzeug die Batterie abgeklemmt.

Nachdem die Einsatzstelle an die Polizei übergeben wurde, traf die Einheit Menzelen etwa 400 Meter weiter auf einen Pkw, der auf dem Standstreifen stand. Es liefen nach technischen Problemen am Motor ebenfalls Betriebsmittel aus. Die Betriebsmittel wurden abgestreut und die Einsatzstelle an die Polizei übergeben.

 

Jugendfeuerwehr Alpen und Einheit Menzelen bei bestem Wetter aktiv

Am Samstag, den 13. Mai waren die Jugendfeuerwehr Alpen und die Einheit Menzelen in Sachen Öffentlichkeitsarbeit unterwegs.

Auf der Bönninghardt wurde der 50. Geburtstag des Waldspielplatzes gefeiert, in Menzelen – West das Kinderschützenfest. Die großen und kleinen Besucher durften sich die Fahrzeuge und Ausrüstung ansehen und konnten die anwesenden Mitglieder der Jugendfeuerwehr sowie den Kameradinnen und Kameraden der Einsatzabteilung Fragen stellen.

Hoher Beliebtheit erfreuten sich an beiden Orten die Wasserspiele. Hier konnten die Kinder ihr Können für der Brandbekämpfung spielerisch testen.

Wir haben uns sehr über das gezeigte Interesse an unserer ehrenamtlichen Arbeit gefreut.

30 frisch ausgebildete Einsatzkräfte für die Feuerwehren Alpen, Sonsbeck und Xanten

Am Samstag, dem 13.05.2023, fand für 30 neue Einsatzkräfte der Feuerwehr Alpen, der Feuerwehr Sonsbeck und der Feuerwehr Xanten der Truppmann-Lehrgang seinen erfolgreichen Abschluss.

Unter den kritischen Blicken der Leiter der Feuerwehren der drei Kommunen sowie der nun als Prüfer tätigen Ausbilder mussten die neuen Einsatzkräfte ihr erworbenes einsatztaktisches Wissen und feuerwehrtechnisches Können in zwei realitätsnahen Einsatzübungen unter Beweis stellen:
Bei einem Verkehrsunfall wurden die Versorgung und Rettung einer eingeklemmten Person aus einem verunfallten PKW simuliert. Im Rahmen eines Brandeinsatzes musste eine vermisste Person aus einem vernebelten Produktionsbetrieb gerettet werden. Das Prüfungsgelände wurde in diesem Jahr dankenswerterweise von der Firma Terhoeven GmbH & Co. KG in Sonsbeck-Hamb zur Verfügung gestellt.

Nachdem am vorhergehenden Mittwoch die theoretische Prüfung abgelegt worden war, konnten die Feuerwehrmänner und -frauen am Samstag in insgesamt vier Gruppen jeweils beide Übungslagen erfolgreich bewältigen und die Prüfer von ihren erlernten Fähigkeiten überzeugen.

Feuerwehr bedeutet stets Teamarbeit, in diesem Fall über die Grenzen der drei Kommunen hinweg: Bereits seit vielen Jahren wird der Truppmann-Lehrgang in bewährter interkommunaler Zusammenarbeit zwischen den Feuerwehren aus Alpen, Sonsbeck und Xanten durchgeführt, die auch die Ausbilderinnen und Ausbilder aus ihren eigenen Reihen stellen.

Begonnen hatte der Lehrgang im Frühjahr und Herbst 2022, als bei der Feuerwehr Xanten die Module 1 und 2 (Einführung in den Feuerwehrdienst) ausgebildet wurden. Im Frühjahr 2023 ging es mit dem Modul 3 (Löscheinsatz) bei der Feuerwehr Sonsbeck weiter, im Anschluss erfolgte bei der Feuerwehr Alpen die Ausbildung im Modul 4 (Technische-Hilfeleistungs- Einsatz).
Insgesamt musste der Lehrgang auf diese Weise rund 160 Unterrichtsstunden in Bereichen wie Erste Hilfe, Gefahren der Einsatzstelle, Fahrzeug- und Gerätekunde, tragbare Leitern, Einsatzübungen u. v. m. erbringen.

Zum Abschluss der von allen 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer bestandenen Prüfung erfolgte am Feuerwehrhaus Hamb die Verabschiedung des Lehrgangs und die Übergabe der Urkunden durch die Lehrgangsleitung.
Mit dem abgeschlossenen Truppmann-Lehrgang steht den frisch ausgebildeten Truppmännern und -frauen nun der Weg zur weiteren Karriere in den freiwilligen Feuerwehren offen: Lehrgänge wie Sprechfunk, Atemschutz, Maschinist oder Truppführer werden sich in den nächsten Monaten und Jahren anschließen, um weitere Funktionen übernehmen zu können.

Wir wünschen den neuen Einsatzkräften viel Erfolg, aber auch viel Freude bei ihrer für die Allgemeinheit wichtigen Tätigkeit in den jeweiligen Einheiten.

Brandschutzerziehung der Vorschulkinder in Veen

Auch in diesem Jahr führte die Einheit Veen am 11. Mai wieder eine Brandschutzerziehung für den Abschlussjahrgang (Riesenclowns) des St. Nikolaus Kindergartens durch.

Zunächst wurden den Kindern mit einer Powerpointpräsentation und kurzen Videofilmen die unterschiedlichen Brandarten erläutert, durch die „fliegenden Teebeutel“ erklärt, was mit Rauch und Wärme geschieht und die Abläufe bei der Feuerwehr gezeigt. Dabei konnten die Kinder auch einmal die spezielle Schutzkleidung entdecken und testen wie schwer ein Atemschutzgerät ist, obwohl da doch „nur“ Luft drin ist.

Im praktischen Teil wurde dann geübt, wie man Kerzen richtig anzündet, was im Brandfall zu tun ist, wie man Notausgänge findet und wie man einen Notruf absetzt. So durften die Kinder die „112“ anrufen und ein Feuer melden. Nach kurzer Überwindung machten die Kinder schon sehr gute Notrufe, nannten ihre Adresse und beantworteten die weiteren Rückfragen meist problemlos.

Nach der Vorführung von Fahrzeugen und Geräten mit vielen, vielen Fragen, durften die Kinder zum Abschluss auch einmal den Schlauch in die Hand nehmen und mit Wasser spritzen. Höhepunkt war dann sicherlich die Rückfahrt mit einem Einsatzfahrzeug zurück zum Veener Kindergarten.

Es war ein wunderschöner Nachmittag, da waren sich alle Kinder einig und vielleicht wird später ja auch einmal eines der Kinder „Feuerwehrmann/frau“.

Jugendfeuerwehr legte erfolgreich die Jugendflamme Stufe 1 ab

Insgesamt 25 Kinder und Jugendliche der Jugendfeuerwehr Alpen haben am 11. Mai 2023 erfolgreich die sogenannte Jugendflamme Stufe 1 absolviert. Hierbei handelt es sich weniger um einen Wettbewerb als vielmehr um die Möglichkeit, feuerwehrtechnisches und Allgemeinwissen an Kinder und Jugendliche zu vermitteln. Dieses Wissen wird grundsätzlich in den Übungsdiensten der Jugendfeuerwehr vermittelt. In den letzten Wochen lag allerdings der Fokus auf der Vorbereitung zur Jugendflamme.

Das erworbene Wissen wurde schriftlich und praktisch durch das Betreuerteam geprüft. Hierzu zählten beispielsweise Abkürzungen im Feuerwehrwesen, Fahrzeug- und Gerätekunde sowie der Aufbau und die verschiedenen Formen der Feuerwehren in Deutschland.

Als Anerkennung erhielten die Kinder und Jugendlichen eine Urkunde und eine entsprechende Anstecknadel.

Abgerundet wurde der Prüfungsabend mit einer Runde Würstchen vom Grill.

Interkommunaler Trainingstag am Institut der Feuerwehr in Münster

Am vergangenen Samstag, den 06. Mai machten sich rund 50 Mitglieder der Feuerwehren aus Alpen, Sonsbeck und Xanten um 06:30 Uhr mit mehreren Löschfahrzeugen auf den Weg zum Institut der Feuerwehr, kurz IdF, in Münster.

Am IdF befindet sich eine große Übungshalle in der eine Vielzahl verschiedener Einsätze realitätsnah nachgestellt und geübt werden können.

Vor Ort wurden die Kameradinnen und Kameraden von drei Ausbildern des IdF in Empfang genommen, bevor es direkt in die ersten Übungen ging. Sowohl Brandeinsätze, als auch die technische Hilfeleistung nach Verkehrsunfällen wurden auf dem Gelände in verschiedenen Szenarien abgearbeitet. Durch die Anlagen zur Vernebelung und Brandsimulation, sowie die verschiedenen Gebäudetypen am IdF, konnte dabei ein Realitätsgrad erreicht werden, wie es in der feuerwehrinternen Fortbildung nur selten möglich ist.

Nach jeder Übung gab es eine ausführliche Nachbesprechung, sodass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer viele neue Impulse in die jeweilige Einheit mitnehmen konnten.

Den Abschluss bildete eine große Übung, in der alle Einsatzkräfte aus allen drei Feuerwehren gemeinsam eingesetzt wurden. Hier zeigte sich, dass auch diese Zusammenarbeit funktioniert, wenn gleich sie in dieser Größenordnung im täglichen Einsatzgeschehen glücklicherweise nur sehr selten vorkommt.

Die Feuerwehren möchten sich an dieser Stelle auch noch einmal bei EDEKA Lurvink und der Bäckerei Büsch bedanken, die kostenlos die Verpflegung der Einsatzkräfte zur Verfügung stellten.

Brennende Tanne durch Flämmarbeiten

Vor Ort war eine Tanne durch Flämmarbeiten in Brand geraten. Das Feuer wurde mittels S-Rohr abgelöscht und die Umgebung ausreichend gewässert. Die Dachhaut wurde über die Drehleiter stellenweise geöffnet und mit der Wärmebildkamera kontrolliert.

Person in Wohnung

Über ein Fenster verschafften die Einsatzkräfte sich Zugang zur Wohneinheit. Anschließend konnte die Person an den Rettungsdienst übergeben werden.

Trocknerbrand in einem Keller

Im Keller eines Einfamilienhauses war ein Trockner in Brand geraten. Erste Löschversuche der Eigentümer waren so erfolgreich, dass es gelang, noch vor dem Eintreffen der parallel alarmierten Feuerwehr den Trockner ins Freie zu tragen. Dort entzündete sich das Gerät allerdings wieder und stand beim Eintreffen der Feuerwehr in Vollbrand. Ein Trupp ging unter umluftunabhängigen Atemschutz mit einem S-Rohr zur Brandbekämpfung vor. Weiterhin wurde der Keller kontrolliert, hierbei gab es keine Feststellung. Abschließend wurden zwei Hochleistungslüfter eingesetzt um den Keller zu entrauchen.

Ladestation mit Tablets gerät in einer Grundschule in Brand

In der Veener Grundschule brannte eine Ladestation mit drei elektrischen Tablets. Diese wurden durch eine anwesende Person direkt in einem Mülleimer ins Freie verbracht. Ein Trupp ging vor Ort mittels Kleinlöschgerät zur Brandbekämpfung vor.