Hallenbrand auf Reiterhof

Am Dienstagmorgen wurde die Feuerwehr Alpen zusammen mit der Polizei um 09.28 Uhr zu einem Gehöftbrand auf der Wolfhagenstraße im Ortsteil Veen alarmiert. Hier sollten laut Alarmmeldung Strohballen in einer Halle des Reitstalls Albers-Dams brennen.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte brannte eine Bewegungshalle für Pferde mit Stroh- und Heuballen bereits in voller Ausdehnung und fünf abgestellte Pferdeanhänger standen ebenfalls in Flammen.
Daraufhin wurde durch die Kreisleitstelle ein zusätzlicher Sirenenalarm für die Feuerwehr in der Gemeinde Alpen ausgelöst und der Löschzug Xanten angefordert. Zur weiteren Unterstützung bekamen der Löschzug Sonsbeck, sowie Tanklöschfahrzeuge der Feuerwehren Rheinberg und Wesel eine Alarmierung. Der Rettungsdienst wurde zur Eigensicherung ebenfalls zur Einsatzstelle gerufen.

Im Einsatz waren sechs C-Rohre durch sechs Trupps unter schweren Atemschutz. Über die zwei Drehleitern aus Alpen und Xanten wurden zwei Wenderohre vorgenommen. Es gelang der Feuerwehr ein Übergreifen des Feuers auf angrenzende Hallenbereiche zu verhindern. Das Stroh und Heu wurde mittels Teleskoplader ins Freie gefahren. Dort konnten vorhandene Glutnester durch die Wehrleute abgelöscht werden.
Aufgrund der teilweise starken Rauchentwicklung im Ortskern Veen wurden die Anwohner über Lautsprecherdurchsagen der Polizei aufgefordert, ihre Fenster und Türen geschlossen zu halten. Die Veener Straße (K23) musste wegen der starken Rauchentwicklung ebenfalls gesperrt werden.
Bei dem Einsatz wurde ein Polizeibeamter durch den Rettungsdienst versorgt und mit Verdacht einer Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht.
Weitere Personen und Tiere wurden bei dem Brand nicht verletzt.

Die Nachlöscharbeiten dauerten noch bis in die Abendstunden an. Somit rückte die Löschgruppe Veen als letzte Einheit gegen circa 18 Uhr von der Einsatzstelle ab.

Überörtliche Hilfeleistung nach Flächenbrand

Am Donnerstagmittag kam es in Sonsbeck-Hamb auf einem Feld am Strohweg zu einem Bodenfeuer.
Daraufhin wurde die Feuerwehr Sonsbeck alarmiert. Vor Ort bestätigte sich ein Feldbrand auf einer Fläche von mehreren Hundert Quadratmetern. Dieser drohte auf ein angrenzendes Waldstück überzugreifen.

Daraufhin wurden zur überörtlichen Hilfe der Löschzug Alpen und die Löschgruppe Veen angefordert.
Das Feuer wurde mit sechs C-Rohren und mit Hilfe von Feuerpatschen unter Kontrolle gebracht. Durch einen Wasserwerfer vom Tanklöschfahrzeug 4000 der Löschgruppe Veen wurde das Feld massiv eingenässt und ein Übergreifen auf das angrenzende Waldstück verhindert.
Durch eine vorhandene Wassersaugstelle und einen Hydranten am Feldesrand konnte eine direkte Wasserversorgung gewährleistet werden. Nachdem das Feuer aus war, wurden umfangreiche Nachlöscharbeiten durchgeführt.

Nach circa 120 Minuten war der Einsatz für die Kameraden beendet.

Mehrere Verletzte nach Verkehrsunfall auf A57

Am Sonntagnachmittag, den 07.07.2013, kam es auf der Bundesautobahn 57 zwischen Alpen und Sonsbeck zu einem schweren Verkehrsunfall, bei dem 8 Personen zum Teil schwer verletzt wurden. Die Kreisleitstelle Wesel alarmierte neben dem Rettungsdienst und der Polizei um 13:12 Uhr den Löschzug Alpen, der mit 22 Einsatzkräften ausrückte.

Bei dem Unfall waren drei Fahrzeuge beteiligt und die Unfallstelle erstreckte sich über eine Länge von etwa 350 Metern. Unter den Verletzten waren eine schwangere Frau und zwei Kinder. Die Feuerwehr unterstütze den Rettungsdienst bei der Versorgung der Verletzten und sicherte die Unfallstelle ab. Eine Person wurde mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus nach Duisburg geflogen, die weiteren Verletzten wurden mit Rettungswagen den umliegenden Krankenhäusern zugeführt.

Die Unfallfahrzeugen wurden auf auslaufende Betriebsmittel kontrolliert und die Fahrzeugbatterien abgeklemmt.

Der Einsatz war für die Feuerwehr nach ca. 90 Minuten beendet.

Überörtliche Hilfeleistung – Bezirksregierung Düsseldorf

Für den Fall einer Großschadenslage gibt es in Nordrhein-Westfalen fünf Bereitschaften der Bezirksregierung Düsseldorf. Diese fünf Bereitschaften werden aus Fahrzeugen und Personal der kommunalen Feuerwehren gebildet und im Einsatzfall ins Schadensgebiet entsandt.

Zu der Bereitschaft 1 der Abteilung Bezirksregierung Düsseldorf gehören die Feuerwehren der Stadt Duisburg und der Kreise Kleve und Wesel. Der Kreis Wesel stellt für diese Bereitschaft zwei Löschzüge, einen bestehend aus den rechtsrheinischen und einen aus den linksrheinischen Feuerwehren.  Der linksrheinische Löschzug setzt sich aus Einsatzkräften und Fahrzeugen der Feuerwehren Alpen, Kamp-Lintfort, Moers, Neukirchen-Vluyn, Rheinberg und Xanten zusammen.

Nach dem Großfeuer in Krefeld 2012 wurde für diese Bereitschaft nun eine erneute Alarmierung für die Hochwasserkatastrophe in Magdeburg ausgelöst.
Am späten Samstagabend des 8. Juni 2013 wurden die Wehrführer des Kreis Wesel, Kreis Kleve und der Stadt Duisburg um 21.25 Uhr alarmiert. Diese drei Gebiete bilden im Bedarfsfall den Verbund „Düsseldorf Bereitschaft 1“.

Unter anderem wurde auch der stellvertretende Leiter der Freiwilligen Feuerwehr Alpen, Marco Giesen, verständigt.
Er startete sofort eine Bereitschaftsabfrage bei den Feuerwehrkameraden und fand relativ schnell sechs weitere Kameraden vom Löschzug Alpen und der Löschgruppe Veen, die sich nach kurzer Rüstzeit mit den wichtigsten Sachen für ein paar Tage eindeckten. Diese machten sich dann zusammen mit ihm zum linksrheinischen Sammelpunkt für die Kräfte des Kreis Wesel, zur Feuerwache in Moers-Hülsdonk, auf.

Dort wurde der Zug durch weitere Einsatzmittel ergänzt und fuhr dann mit sieben Fahrzeugen und 40 Einsatzkräften zur Feuerwehrwache nach Duisburg-Mitte. Hier sammelte sich die gesamte Bereitschaft 1 der Abteilung Bezirksregierung Düsseldorf, bestehend aus 27 Fahrzeugen und 149 Einsatzkräften.
Nach der Datenerfassung und Einweisung der Zugführer setzte sich der gesamte Verband gegen 02:15 Uhr ins rund 400 Kilometer entfernte Magdeburg in Bewegung.

In Magdeburg steuerte man den bereits eingerichteten Bereitstellungsraum an. Ein Freibad diente als Unterkunft für die Feuerwehrkameraden.
Der erste Einsatzauftrag bestand darin, das Stromumspannwerk in Rothensee mit Sandsäcken zu sichern. Dies gelang den Helfern auch. Bei einem Ausfall des Umspannwerkes wäre es zu großräumigen Stromausfällen in ganz Magdeburg gekommen.
Des Weiteren gab es für die Helferinnen und Helfer noch einige andere Aufgaben zu bewältigen.
Wie alle Einsatzkräfte vor Ort wurde auch die Bereitschaft 1 mit offenen Armen von der Bevölkerung in Magdeburg aufgenommen. Immer wieder gab es Getränke, Kuchen, Brötchen und weiter Verpflegung von den Einheimischen als Dankeschön. Neben diesen Gesten konnte man auch diverse weitere Danksagungen wie etwa in Form von Plakaten oder Bildern wahrnehmen.

Am Dienstagmittag kam der Befehl zum Abmarsch für die Bereitschaft 1. Somit erreichten die Alpener Feuerwehrkräfte am frühen Mittwoch, 12. Juni gesund aber müde ihre Heimat.

Ein besonderer Dank gilt auch den Arbeitgebern, die ihre Bediensteten kurzfristig für diesen Einsatz freigestellt haben.

Verkehrsunfall zwischen drei verunfallten PKW

Am Samstagnachmittag wurde der Löschzug Alpen um 17.23 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf der Kreuzung Rathausstraße/B58 alarmiert. Beim Eintreffen der Feuerwehr wurden die Verletzten bereits vom Rettungsdienst versorgt.

Die Einsatzkräfte der Feuerwehr klemmten die Batterien der drei verunfallten Fahrzeuge ab und streuten die ausgelaufenen Betriebsmittel ab.

Drei verletzte Personen wurden mit dem Rettungswagen, eine weitere verletzte Person mit dem Rettungshubschrauber (Christoph 3 aus Köln) Krankenhäusern zugeführt.

Der Einsatz konnte nach etwa zwei Stunden beendet werden.

Ausgelöste Brandmeldeanlage Burg Winnenthal

Die automatische Brandmeldeanlage der Seniorenresidenz Burg Winnenthal in Xanten – Birten löste am Freitag den 26. April nachts gegen 0.30 einen Alarm aus. Die ersten Kräfte der Feuerwehr Xanten stellten ein Feuer in einem Zimmer im ersten Obergeschoss fest.

Daraufhin wurde die Löschgruppe Veen und die Drehleiter des Löschzugs Alpen zur Unterstützung alarmiert. Da der betroffene Gebäudetrakt evakuiert wurde und mehrere verletzte Personen versorgt werden mussten, waren neben den örtlichen Rettungsdiensten, der Polizei sowie der Schnellen Einsatzgruppe (SEG) des Deutschen Roten Kreuzes aus Alpen und Rheinberg auch ein leitender Notarzt (LNA) und ein organisatorischer Leiter Rettungsdienst (OrgL) im Einsatz.

Insgesamt waren somit ca. 120 Einsatzkräfte vor Ort tätig.

Brennt Reetdach in voller Ausdehnung

Am Dienstagmittag wurde die Freiwillige Feuerwehr Alpen, die Polizei und der Rettungsdienst aus Alpen um 16.42 Uhr mit dem Einsatzstichwort „Dachbrand“ zur Rathausstraße alarmiert.  Beim Eintreffen der Einsatzkräfte brannte das Reetdach-Haus bereits in voller Ausdehnung.
Da alle Bewohner das Haus unverletzt verlassen konnten, konnte die Feuerwehr direkt mit den Löscharbeiten beginnen.

Drei Trupps, unter schwerem Atemschutz, löschten das Haus von außen. Ein Löschgruppenfahrzeug und ein Schlauchwagen der Freiwilligen Feuerwehr Sonsbeck sowie die Drehleiter der Freiwilligen Feuerwehr Xanten wurden zur Unterstützung über die Kreisleitstelle in Wesel nachalarmiert.

Die Löscharbeiten dauern zur Stunde noch an. Insgesamt waren bisher zwölf Trupps im Löscheinsatz. Aufgrund der Vielzahl von benötigten Pressluftatmer  wurde der Atemschutzcontainer der Berufsfeuerwehr Moers nachalarmiert. Etwa 100 Einsatzkräfte sind auf der Rathausstraße jetzt noch im Einsatz.

Der Versorgungszug des Deutschen Roten Kreuzes aus Wesel hat die Verpflegung der Kameradinnen und Kameraden vor Ort übernommen.

1. Nachtrag:

Bis spät in die Nacht waren die Einsatzkräfte im Einsatz. Gegen 00.10 Uhr konnten die letzten Einsatzkräfte den Einsatz beenden.

2. Nachtrag:

Um 09.08 Uhr wurde die Feuerwehr Alpen erneut zu Nachlöscharbeiten zur Einsatzstelle alarmiert. Erneut entfachte Glutnester wurden durch drei Trupps unter umluftunabhänigen Atemschutzgeräten im Innenangriff sowie über das Wenderohr der Drehleiter gelöscht. Nach ca. drei Stunden war der Folgeeinsatz für die Feuerwehr beendet.

3. Nachtrag

Am 03.04. um 15.50 Uhr wurde der Löschzug Alpen noch einmal zur Einsatzstelle gerufen. Aus dem Objekt stieg wieder Rauch auf. Das Glutnest konnte schnell von außen mit der Schnellangriffseinrichtung mit Schaummittelzugabe gelöscht werden. Nach etwa einer Stunde konnten die Einsatzkräfte wieder abrücken.

Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person

Am Sonntagabend um 20.59 Uhr wurde der Löschzug Alpen und die Löschgruppe Menzelen zu einem Einsatz auf die B58 gerufen. In Höhe der Einmündung Riller Weg hat sich zuvor ein Verkehrsunfall ereignet bei dem zwei Personen verletzt und eine dieser Personen zudem in ihrem Fahrzeug eingeklemmt wurde.

Die Feuerwehr sicherte die Unfallstelle ab und versorgte bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes die verletzten Personen. Unter Zuhilfenahme von hydraulischem Schneid- und Spreizgerät wurde die eingeklemmte Person aus ihrem Fahrzeug gerettet.

Nach der Rettung unterstütze die Feuerwehr durch Ausleuchten der Einsatzstelle die Polizei bei der Unfallaufnahme. Die Einsatzstelle konnte um etwa 24 Uhr an die Polizei übergeben werden. Für die Dauer des Einsatzes musste die B58 in beide Richtungen gesperrt werden.

Brennender Transporter auf der Bönninghardt

Ein Schwelbrand im Motorraum eines Kleinbusses war am Dienstagmittag Grund für eine Alarmierung des Löschzuges Alpen und der Löschgruppe Veen.

Beim Eintreffen der Feuerwehr waren keine Personen mehr im Fahrzeug.
Das Feuer konnte mit der Schnellangriffseinrichtung unter Zugabe von Schaum schnell gelöscht werden. Die Einsatzstelle wurde im Anschluss an die Polizei übergeben.

Der Einsatz war nach ca. einer Stunde beendet.