Einsatz

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Unwetter, 41 Einsatzstellen

Nach einem kurzen aber heftigen Unwetter wurden die Einsatzkräfte der Feuerwehr Alpen am Montagmittag zu mehreren Sturmschäden im Gemeindegebiet gerufen.
Aufgrund eines Stromausfalls bis ca. 13:30 Uhr wurden die Feuerwehrgerätehäuser mit Notstrom versorgt, damit die Kommunikationseinrichtungen wie Funk, Telefon und Fax auch über einen längeren Zeitraum genutzt werden können. Nach den Erfahrungen der letzten Jahre wurden alle Feuerwehrgerätehäuser mit Einspeisemöglichkeit und einen Stromerzeuger ausgerüstet.

Aufgrund des heftigen Windes wurden im gesamten Gemeindegebiet Bäume entwurzelt, die zum Teil Straßen und Gleisanlagen blockierten. An einigen Stellen wurden Hochspannungsleitungen beschädigt und die Stromversorgung unterbrochen. An vielen Einsatzstellen musste die Feuerwehr somit eine Absicherung einrichten und bis zum Eintreffen des Energieversorgers abwarten, da von den zerstörten Hochspannungsleitungen eine erhebliche Gefahr ausgeht.

Darüber hinaus wurden zahlreiche Straßen frei geräumt und aus Sicherheitsgründen einige angeschlagene Bäume gefällt.

Bis 23:30 Uhr arbeiteten die Feuerwehrleute in Alpen insgesamt 41 Einsatzstellen ab. Die 65 Einsatzkräfte in Alpen, Menzelen und Veen konnten erst danach einen arbeitsreichen Tag beenden.

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25.000 qm Stoppelfeld in Brand

Am Mittwochnachmittag wurde der Löschzug Alpen zu einem Flächenbrand an der Bönninghardter Straße gerufen.

Noch während der Anfahrt der ersten Feuerwehrkräfte wurde durch die Leitstelle mitgeteilt, dass ein landwirtschaftlich genutztes Feld, auf einer Fläche von etwa 2000 m2 brenne und das Feuer auf ein Fahrzeug überzugreifen droht. Es gingen zahlreiche Notrufe ein. Aufgrund der Ausmaße entschied sich der Einsatzleiter die Alarmierung auf die Löschgruppen Menzelen und Veen zu erweitern.

Vor Ort wurde schnell klar, dass aufgrund von Wind und extrem trockener Vegetation eine Ausbreitung des Brandes im vollen Gange war. Darauf hin wurden weitere wasserführende Fahrzeuge der umliegenden Städte und Gemeinden angefordert.
Im Einsatz waren, neben allen drei Einheiten aus Alpen, die Feuerwehren aus Issum, Kamp-Lintfort, Sonsbeck und Rheinberg, die mit zahlreichen Fahrzeugen und Feuerwehrleuten zur überörtlichen Hilfe ausrückten.

Aufgrund der schnellen Ausbreitung drohte das Feuer auf angrenzende Gebäude am Mühlenweg überzugreifen. Dies konnte jedoch durch Riegelstellungen verhindert werden. Den Ganzen Einsatz über wurden die Löscharbeiten durch Landmaschinen unterstützt, die Schneisen herstellten und damit die Ausbreitung einschränkten.

Nach mehreren Stunden konnten die letzten Flammen abgelöscht und das Feld an den Eigentümer übergeben werden. Die ca. 100 Einsatzkräfte konnten nach und nach aus dem Einsatz heraus gelöst werden und wieder ihre Einsatzbereitschaft herstellen.

Um den Grundschutz in der Gemeinde sicher zu stellen, wurden bereits sehr früh Einsatzkräfte in Bereitstellung gebracht, die im Falle eines parallelen Ereignisses sofort einsetzbar gewesen wären.

Eine Fläche von mehr als 25.000 mwurde Opfer der Flammen.