Brand einer Absauganlage

Am Mittwochabend kam es zu einem Brand in einer Absauganlage eines Schweißereibetriebs auf der Weseler Straße. Die Feuerwehr Alpen wurde um 17:45 Uhr von der Kreisleitstelle in Wesel mit dem Stichwort Elektrobrand alarmiert. Ein Trupp ging unter schwerem Atemschutz zur Brandbekämpfung vor. Zuvor wurde der Betrieb stromlos geschaltet. Ein weiterer Trupp erkundete mittels Wärmebildkamera den Brandherd und umliegende Bereiche. Zusätzlich wurden innenliegende Rohre über einen dritten Trupp und das Dach über die Drehleiter kontrolliert. Nach dem der Brand gelöscht war, wurde die Einsatzstelle an den Betreiber übergeben.

Nach rund 80 Minuten war der Einsatz für die Feuerwehr Alpen beendet.

Einsatz

Verkehrsunfall, eingeklemmte Person

Am späten Freitagabend wurde der Löschzug Alpen, die Löschgruppen Menzelen und Veen, sowie der Rettungsdienst, ein Notarzt und die Polizei zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmten Personen auf die A57 in Fahrtrichtung Nijmegen alarmiert.

Vor Ort fanden die Einsatzkräfte zwei verunfallte Fahrzeuge vor. Die Einsatzstelle erstrickte sich auf etwa 150 Meter. Entgegen der Einsatzmeldung waren jedoch keine Personen mehr in den Fahrzeugen eingeklemmt. Somit beschränkten sich die Aufgaben der Feuerwehr auf das Abklemmen der Fahrzeugbatterien und das Betreuen der verletzten Personen.

Nach etwa zwei Stunden konnten die Einsatzkräfte der Feuerwehr Alpen zu ihren Standorten zurückkehren.

Überörtliche Hilfeleistung für die FF Issum

Am Freitagabend wurde die Feuerwehr Alpen zu einer überörtlichen Hilfeleistung für die Feuerwehr Issum alarmiert.

Auf der Weseler Straße im Bereich der Bundesautobahn 57 hatte am späten Nachmittag ein Sattelzug seine Ladung, 24t Apfeltrester verloren. Diese wurde bereits durch die Einsatzkräfte der Feuerwehr Issum beseitigt. Durch die Verunreinigung hat sich jedoch eine Schmierschicht auf der Straße gebildet, diese stellte eine erhebliche Gefahr für den Verkehr dar.

Die Weseler Straße musste vorübergehend von und in Richtung Alpen gesperrt werden.

Die Einsatzkräfte der Feuerwehr Alpen sicherten im Bereich der Unfallstelle über eine Strecke von ca. 250 Metern die Straße bis zum Eintreffen der Straßenmeisterei. Der Verkehr konnte währenddessen in Fahrtrichtung Alpen wieder frei gegeben werden.

Der Einsatz war für die Feuerwehr Alpen nach etwa zwei Stunden beendet.
Die Reinigungsarbeiten dauern an.

Einsatz

Explosion in Industriebetrieb (Übung)

Zu Übungszwecken fand am Mittag des 15. Oktobers die jährliche Alarmübung der Feuerwehr Alpen statt, über die die Feuerwehrleute zuvor nicht informiert wurden um so eine echte Einsatzsituation zu simulieren.

Mit dem Einsatzstichwort „Gasgeruch/Gasaustritt“ wurden der Löschzug Alpen, die Löschgruppe Menzelen sowie die Löschgruppe Veen zu einem Metallverarbeitenden Betrieb auf der Weseler Straße alarmiert.

Bereits auf der Anfahrt konnte man eine starke Rauchentwicklung erkennen. Vor Ort wurden die Einsatzkräfte mit Explosionen begrüßt, welche durch einen professionellen Pyrotechniker erzeugt wurden. In der stark verrauchten Halle des Betriebs wurden insgesamt zehn Personen, welche aus Mitgliedern der Verletztendarstellungsgruppe des DRKs bestanden, vermisst. Auf Grund der Anzahl an vermutlich verletzten Personen wurde ein “Massenanfall an Verletzten” (MANV) ausgelöst und zusätzlich die Sanitätskomponente des DRKs Alpen nachalarmiert. Mehrere Trupps gingen unter Atemschutz zur Menschenrettung in die Halle vor. Sie konnten alle vermissten Personen retten und sie an das DRK zur Versorgung übergeben.

Während der Übung wurden das Vorgehen der Einsatzkräfte sowie die Taktik durch ein Team, welches aus erfahrenen Kammeraden bestand, beobachtet. Die daraus resultierten Kenntnisse werden jetzt ausgewertet und in künftigen Übungen einfließen.

Brennt Scheune in voller Ausdehnung

Am gestrigen Freitagabend um 19:43 Uhr wurde die Löschgruppe Menzelen sowie der Löschzug Alpen zu einem Scheunenbrand auf die Alte Straße in Menzelen alarmiert.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand eine Scheune bereits im Vollbrand, so dass auch die Löschgruppe Veen hinzugerufen wurde. Da die brennende Scheune unmittelbar an eine weitere Scheune und an das Wohnhaus angrenzte, wurde sofort eine Riegelstellung an der Objektgrenze vorgenommen. Im Inneren der Scheune brannten ca. 25 Rundballen und die dort gelagerten landwirtschaftlichen Geräte. Diese wurden nach einem maßiven Löschangriff von außen, mit Hilfe eines Teleskopladers eines ortsansässigen Unternehmers aus der Scheune gebracht und dort weiter abgelöscht.

Für den Zeitraum der Löscharbeiten musste die B57 zwischen der Kreuzung Grünthal und Schulstraße vollständig gesperrt werden.

Der Einsatz dauerte bis in die frühen Morgenstunden an.

Einsatz

Wohnhaus brennt in voller Ausdehnung

Die Löschgruppe Menzelen sowie der Löschzug Alpen wurden am 09.02.2011 um 12:11 Uhr zu einem
Zimmerbrand auf die Straße Bernshuck in Menzelen – Ost alarmiert.

Aufgrund weiterer Anrufe der Anwohner und einer starken Rauchentwicklung, wurde schon auf der Anfahrt vom Leiter der Feuerwehr Alpen ein Alarm für die gesamte Feuerwehr Alpen ausgelöst. Im weiteren Verlauf des Einsatzes wurden zudem der Löschzug Xanten und die Löschgruppe Birten hinzu gerufen.

Da zu Beginn des Einsatzes davon ausgegangen werden musste, dass sich noch Personen und Tiere in dem
Gebäude befinden, wurden sofort 2 Trupps unter schwerem Atemschutz zur Menschenrettung ins Gebäude geschickt.
Nach kurzer Zeit stellte sich glücklicherweise heraus, dass die Familie nicht im Gebäude war.
Aufgrund der schnellen Brandausbreitung war ein Löschangriff im Gebäudeinneren nicht mehr möglich.
Die Löscharbeiten wurden daher von außen durch 4 Strahlrohre sowie 2 Wenderohre über die Drehleitern der Feuerwehr Alpen
und Xanten durchgeführt. Hinsichtlich der Größe des Einsatzes und des erhöhten Bedarfs an Atemschutzgeräten wurde später der Einsatzleitwagen 2 des Kreis Wesel sowie der Atemschutzcontainer der Feuerwehr Moers zur Einsatzstelle gerufen.
Während der Einsatzdauer musste die Neuestraße sowie die Straße Bernshuck gesperrt werden. Im Einsatz waren ca. 60 Feuerwehrleute sowie Einsatzkräfte des DRK Alpen und der Polizei. Dieser Einsatz war für die Feuerwehr gegen 20 Uhr beendet.
Trotz des raschen Eingreifens der Feuerwehr brannte das Gebäude bis auf die Grundmauern nieder. Die Straße Bernshuck bleibt bis auf weiteres im Bereich des Brandortes gesperrt. Die Ermittlungen der Polizei zur Brandursache werden noch einige Zeit in Anspruch nehmen.

In der frühen Phase des Einsatzes wurden die Löscharbeiten durch Passanten behindert, die sich in die Arbeit der eingesetzten Trupps einmischten und Feuerwehrgerätschaften einsetzen wollten. Auch auf mehrfache Anweisung des Gruppenführers, dies zu unterlassen, wurde nicht reagiert. Erst durch einen Platzverweis konnte dieses Verhalten unterbunden werden.