Veener Kindergarten bei der Feuerwehr – Brandschutzerziehung für die Vorschulkinder

Auch in diesem Jahr führte die Löschgruppe Veen der Freiwilligen Feuerwehr Alpen wieder eine Brandschutzerziehung für den Abschlussjahrgang (Riesenclowns) des St. Nikolaus Kindergartens durch.

Zunächst wurden den Kindern mit einer Powerpointpräsentation und kurzen Videofilmen die unterschiedlichen Brandarten erläutert, durch die “fliegenden Teebeutel” erklärt, was mit Rauch und Wärme geschieht und die Abläufe bei der Feuerwehr gezeigt. Dabei konnten die Kinder auch einmal die spezielle Schutzkleidung anprobieren und testen wie schwer ein Atemschutzgerät ist, obwohl da doch “nur” Luft drin ist.

Im praktischen Teil wurde dann geübt, wie man Kerzen richtig anzündet, was im Brandfall zu tun ist, wie man Notausgänge findet und wie man einen Notruf absetzt. Bei der Vorführung der Fahrzeuge und Geräte hatten die Kinder dann so viele Fragen, dass für das Spritzen mit dem Strahlrohr gar keine Zeit mehr war. Höhepunkt war dann sicherlich die Rückfahrt mit den Einsatzfahrzeugen zurück zum Veener Kindergarten.

Es war ein wunderschöner Nachmittag, da waren sich alle Kinder einig und vielleicht wird später ja auch einmal eines der Kinder “Feuerwehrmann/frau”.

Auslaufende Betriebsmittel nach Verkehrsunfall

Die Löschgruppe Veen wurde am Samstagmittag zu einem Einsatz mit auslaufenden Betriebsmitteln nach einem Verkehrsunfall auf die Sonsbecker Straße alarmiert.

Dort war ein Personenkraftwagen gegen einen Baum geprallt. Eine verletzte Person wurde bereits von dem Rettungsdienst versorgt. Die Straße war auf einer Länge von etwa 70 Metern und einer Breite von circa sechs Metern mit Betriebsmitteln verunreinigt. Eine komplette Sperrung der Straße durch die Einsatzkräfte war daher notwendig. Die Fahrzeugbatterie wurde abgeklemmt und auslaufende Betriebsstoffe aufgefangen. Im weiteren Verlauf wurde die Straße durch eine Fachfirma gereinigt.

Nach etwa 80 Minuten war der Einsatz für die Wehrleute beendet.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte musste man leider feststellen, dass keiner an der Unfallstelle angehalten hatte, um Erste Hilfe zu leisten. Dies sollte durch die eindeutige Lage des verunfallten Pkw auf der Straße jedoch ersichtlich gewesen sein.

Neues Mehrzweckfahrzeug für die Löschgruppe Menzelen

Über ein neues Mehrzweckfahrzeug freuen sich die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Alpen, Löschgruppe Menzelen. Mit Blaulicht und Martinshorn wurde das lang ersehnte Fahrzeug am 12. April gebührend in kleiner Runde empfangen.

Aufgebaut wurde das Mehrzweckfahrzeug auf einem Mercedes Benz Sprinter mit einer Motorleistung von 150 PS. Den feuerwehrtechnischen Ausbau übernahm die Firma Hensel Fahrzeugbau GmbH aus der Nähe von Würzburg. Das mit acht Sitzplätzen ausgestattete Fahrzeug verfügt über einen klappbaren Tisch mit Funkgeräten und kann daher auch als zentraler Anlaufpunkt für die Atemschutzüberwachung oder Ähnliches genutzt werden. Die leistungsstarken LED-Blaulichter, die Heckwarneinrichtung sowie die Umfeldbeleuchtung tragen zur Sicherheit im Straßenverkehr bei. Hinter der am Heck befindlichen Warnmarkierung befindet sich ein übersichtlich gestalteter Ausbau, der neben der fest verlasteten Materialien zur Verkehrsabsicherung, modular notwendigen Einsatzmitteln bestückt werden kann. Hierzu zählt unter anderem, dass bei der Feuerwehr Kamp-Lintfort gelagerte Messequipment, welches bei Einsetzen des Kreiskonzeptes ABC-Messen, zum Einsatz kommt.

Das neue MZF löst das im Jahre 2003 in Dienst gestellte Mannschaftstransportfahrzeug (MTF) ab.

Gemeinsamer Übungsabend der Jugendfeuerwehr und des Löschzugs Alpen

Am Dienstagabend lud der Löschzug Alpen die Mitglieder der Jugendfeuerwehr zu einem gemeinsamen Übungsdienst ein. Marc Vinschen, Jugendfeuerwehrbetreuer und Andreas Schwenzfeier, stellvertretender Einheitsführer hatten den Abend zuvor geplant.

Es wurde eng im Schulungsraum, rund 20 Wehrleute und 15 jugendliche Mädchen und Jungen fanden sich um 18.00 Uhr im Gerätehaus am Willy-Brandt-Platz ein. Nach einer kurzen Begrüßungsrunde wurden die Funktionen auf den Einsatzfahrzeugen mit je einem aktiven Feuerwehr- und einem Jugendfeuerwehrmitglied besetzt. Fünf Fahrzeuge des Löschzugs Alpen machten sich auf dem Weg zur Senkundarschule an der Fürst-Bentheim-Straße.

Vor Ort mimte Andreas Schwenzfeier einen Mitarbeiter eines Handwerksbetriebes. Im Zuge von Dacharbeiten entzündete sich der Dachstuhl der Sekundarschule, ein Mitarbeiter ist rund 4 Meter tief auf das Vordach des Gebäudes gestürzt und klagte über starke Rückenschmerzen. Marco Giesen, Einheitsführer des Löschzugs Alpen und Einsatzleiter dieses Übungsszenarios entschied sich dafür, umgehend die Menschenrettung mittels Drehleiter und Krankentragelagerung einzuleiten. Zeitgleich wurde über die zwei Hilfeleistungslöschfahrzeuge (HLF) ein Löschangriff aufgebaut. Nach erfolgreicher Menschenrettung und Übergabe des Patienten an den Rettungsdienst, wurde über das elektronisch fernbedienbare Wenderohr ebenfalls die Brandbekämpfung über die Drehleiter eingeleitet.

Der gemeinsame Übungsdienst findet je Einheit ein Mal im Jahr statt. Der reguläre Übungsdienst des Löschzugs Alpen ist zweiwöchig, Dienstagsabend von 18.00 bis 20.00 Uhr. Die Jugendfeuerwehr trifft sich ebenfalls zweiwöchig am Donnerstagabend von 18.00 bis 20.00 Uhr. Interessenten sind gern gesehen und können jederzeit spontan vorbeischauen.

Waldbrand in der Schützenschlucht

Am Montagnachmittag entdeckten aufmerksame Bürgerinnen und Bürger eine Rauchentwicklung im Bereich des Waldgebietes an der Straße Die Huf und setzten einen Notruf ab. Um 14.58 Uhr wurde durch die Leitstelle in Wesel ein Gesamtalarm für die Freiwillige Feuerwehr Alpen mit dem Stichwort Waldbrand ausgelöst.

Im Bereich des ehemaligen Spielplatzes an der Schützenschlucht brannten rund 200 Quadratmeter Laub und Unterholz. Da die nächstgelegene Wasserentnahmestelle rund 300 Meter entfernt war, wurden umgehend der Löschzug Sonsbeck sowie ein Wechselladerfahrzeug aus Kamp-Lintfort, das mit einem 10.000 Liter Wasser Abrollbehälter bestückt ist, zur Einsatzstelle geordert. Um in der engen Zu- und Abfahrt einen reibungslosen Pendelverkehr sicherstellen zu können, hat sich Einsatzleiter Michael Hartjes für eine Wasserentnahme am Feuerwehr-Gerätehaus am Willy-Brandt-Platz entschieden.
Das brennende Laub wurde abgelöscht und das Unterholz mittels Dunghaken durchforstet. Besondere Herausforderung war, dass die Glutnester mit dem bloßen Auge nicht erkennbar waren. Aus diesem Grund wurde der gesamte Bereich unter Zuhilfenahme der Wärmebildkamera kontrolliert und ausreichend gewässert.

Der Einsatz war für die circa 50 Kameradinnen und Kameraden nach rund drei Stunden beendet. Hiermit möchten wir uns für die schnelle und tatkräftige Unterstützung bei den Feuerwehren aus Kamp-Lintfort und Sonsbeck bedanken. Bei solch besonderen Lagen ist es überaus wichtig, wenn man sich auf einen reibungslosen Ablauf und die nachbarschaftliche Hilfe verlassen kann.