BMA-Alarm

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Kaminbrand entwickelt sich zum Zimmerbrand

In der Nacht von Freitag auf Samstag wurde der Löschzug Alpen um 00.50 Uhr zu einem Kaminbrand auf die Bönninghardt alarmiert.

Beim Eintreffen war bereits eine starke Rauchentwicklung im Außenbereich zu erkennen, woraufhin ein Vollalarm für die Freiwillige Feuerwehr Alpen durch den Einsatzleiter veranlasst wurde.
Beim Vorgehen stellte der Angriffstrupp fest, dass das Feuer bereits auf ein Zimmer übergegriffen hatte. Zwei Trupps unter umluftunabhängigem Atemschutz haben das Brandgut abgelöscht und anschließend ins Freie gebracht.
Abschließend wurde das Haus mittels Wärmebildkamera von innen sowie von außen durch die Drehleiter kontrolliert.

Die Wehrleute konnten nach circa zwei Stunden den Einsatz beenden.

Sturmschaden, mehrere Einsatzstellen

Am 18. Januar 2018 zog die starke Unwetterfront Friederike über die Gemeinde Alpen. Um 10.10 Uhr wurde die Löschgruppe Menzelen mit dem Stichwort „Baum auf Straße“ zur Jägerruh alarmiert.

Kurze Zeit später wurde die Löschgruppe Veen um 10.17 Uhr zur Thorenstraße alarmiert. Dort war ein Baum auf eine Stromleitung gefallen. Zur Unterstützung wurde der Löschzug Alpen nachalarmiert. In den folgenden Stunden rückte die Freiwillige Feuerwehr Alpen zu insgesamt 39 Einsätzen aus. Während der gesamten Zeit wurden die Gerätehäuser besetzt und die Einsätze im Gemeindegebiet vom Gerätehaus Alpen aus koordiniert. Zu den Alarmstichworten zählten unter anderem Baum auf Pkw und Baum auf Haus sowie mehrmals Baum auf Straße und Baum in Stromleitung. In allen Fällen beseitigten die Einsatzkräfte die Hindernisse mittels Kettensäge. Umgefallene Bäume auf Privatgrundstücken gehören nicht zu den Aufgaben der Feuerwehr. In diesen Fällen bitten wir Sie entsprechende Dienstleister zu kontaktieren.

Gegen 18.20 Uhr konnten alle Einsatzkräfte einsatzbereit zu ihren Gerätehäusern zurückkehren. Insgesamt waren rund 55 Kameradinnen und Kameraden im Einsatz.

Gewerbebrand, KFZ-Betrieb in Vollbrand, eine vermisste Person

Am 1. Januar 2018 wurden alle drei Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr Alpen – Alpen, Menzelen und Veen – um 23.22 Uhr zu einem Gewerbebrand an der Unterheide in Veen alarmiert – Einsatzstichwort war KFZ-Betrieb in Vollbrand, eine vermisste Person.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand die Werkstatt bereits im Vollbrand. Das Feuer drohte auf das angrenzende Wohnhaus überzugreifen. Die Feuerwehr versuchte dies mittels Riegelstellung über die Drehleiter und zwei C-Rohre im Außenangriff zu verhindern. Zur Unterstützung wurden Einheiten der Feuerwehren Moers, Rheinberg, Sonsbeck, Wesel und Xanten alarmiert. In der Zwischenzeit stellte sich heraus, dass sich keine Personen mehr im Gebäude befanden.

Der Dachstuhl der Werkstatt stürzte ein, die Giebelwände blieben stehen. Im Einsatzverlauf wurde die Riegelstellung über die Drehleiter sowie vier Trupps im Außenangriff sichergestellt. Gleichzeitig war ein Trupp unter schwerem Atemschutz zur Brandbekämpfung im Wohnhaus. Aufgrund einer schwierigen Löschwasser-Situation an der Einsatzstelle wurde die Wasserversorgung durch überörtlichen Feuerwehreinheiten mit großen Tankfahrzeugen und Schlauchwagen sichergestellt. Nach und nach konnten diese wieder einrücken.

Da die Giebelwand einsturzgefährdet war, wurde diese – nach Rücksprache mit Polizei und Ordnungsamt – mit Hilfe eines Radladers eingerissen.
Gegen 7 Uhr konnten auch die Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr Alpen wieder zu den Gerätehäusern zurückkehren. Ein Fahrzeug blieb vorerst zur Brandwache vor Ort.
Insgesamt waren rund 80 Kameradinnen und Kameraden im Einsatz.

Die Freiwillige Feuerwehr Alpen bedankt sich bei der Tiefbau Janßen GmbH für die Unterstützung.

Brand einer landwirtschaftlichen Halle

Am Samstag wurden um 11.01 Uhr alle drei Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr Alpen zu einem Scheunenbrand auf der Dickstraße im Ortsteil Veen alarmiert. In einer Halle, in der Maschinen und etwa eintausend Strohballen gelagert wurden, ist aus bisher ungeklärter Ursache ein Feuer ausgebrochen.
Über mehrere C-Rohre wurde der Brand bekämpft. Durch eine Riegelstellung konnte ein Übergreifen auf weitere Gebäude verhindert werden. Im Verlauf des Einsatzes wurde das Stroh aus der Halle gefahren und auf einer angrenzenden Wiese abgelöscht.
Bei dem Einsatz waren rund 100 Feuerwehrleute im Einsatz. Unterstützt wurde die Freiwillige Feuerwehr Alpen durch Einheiten der Feuerwehren Moers, Rheinberg, Wesel und Xanten. Des Weiteren wurde das Technische Hilfswerk aus Moers am späten Nachmittag zum Ausleuchten mit einem Lichtmastanhänger angefordert. Das Deutsche Rote Kreuz aus Alpen sorgte mit einem Rettungswagen für den Eigenschutz der eingesetzten Kräfte und übernahm zusammen mit dem DRK aus Moers die Einsatzstellenversorgung. Somit konnten sich die Einsatzkräfte zwischendurch mal mit Getränken und Mahlzeiten stärken.
Der Einsatz konnte gegen 6.30 Uhr morgens beendet werden.

Einsatz