Pferd aus misslicher Lage befreit

Vor Ort hatte sich ein Pferd mit einem Bein im Tor des Weidezaunes verhakt. Die eingesetzten Kräfte beruhigten gemeinsam mit den Besitzern das betroffene Pferd und konnten es schließlich mittels Bolzenschneider, ruhigem Zusprechen und etwas Kraft aus seiner misslichen Lage befreien. Nach etwa 45 Minuten konnte die Einsatzstelle an einen Tierarzt und die Eigentümer übergeben werden, die sich anschließend um die Verletzungen des Pferdes kümmerten.

 

Brennender Unrat

Vor Ort brannte Unrat auf dem Schulhof. Ein Trupp unter umluftunabhängigem Atemschutz ging mittels Kleinlöschgerät zur Brandbekämpfung vor.

BMA-Alarm in der Sekundarschule

Bauarbeiten haben einen Melder der Brandmeldeanlage ausgelöst, wodurch die Feuerwehr Alpen alarmiert wurde. Drei Trupps kontrollierten den Bereich. Hierbei gab es keine Feststellung. Der Schulunterricht wurde abgebrochen, das Ordnungsamt unterstütze bei der Organisation der Bustransporte.

Gras-/Stroh-/Gestrüppbrand

Vor Ort brannte eine Wiese auf einer Fläche von etwa 80 Quadratmetern. Diese konnte bereits vor dem Eintreffen der Feuerwehr durch den Eigentümer gelöscht werden.
Somit beschränkten sich die Maßnahmen auf eine Kontrolle der Brandstelle.

Viertklässler der Grundschulen frischen ihre Brandschutzerziehung auf

Gemeinsam mit den Grundschulen in der Gemeinde Alpen hat die Freiwillige Feuerwehr Alpen nun begonnen, eine Brandschutzerziehung durchzuführen. Fast fünf Jahre liegen hinter dem letzten Termin, die die damaligen Vorschulkinder in den drei Einheiten vor Ort in Veen, Menzelen und Alpen absolviert hatten. Kurz vor dem Schritt in die weiterführenden Schulen trafen sich nun zunächst die beiden vierten Klassen von der Wilhelm-Koppers-Gemeinschaftsgrundschule aus Veen und Menzelen im Gerätehaus an der von-Dornik-Sraße in Alpen.

“Uns ist diese Auffrischung mit Blick auf die Möglichkeiten der Hilfeleistung auch in diesem Alter sehr wichtig”, so Michael Hartjes Leiter der Freiwilligen Feuerwehr in Alpen.
So stellten sich im ersten Anlauf vier Kameraden zur Verfügung und informierten über die wesentlichen Bestandteile des Notrufes, über die Struktur der Feuerwehr sowie die Technik, Fahrzeuge und Schutzausrüstung. Die Fragen wurden gezielter gestellt, als noch vor wenigen Jahren. Die “Faszination Feuerwehr” ist bei den Kindern nicht gewichen, im Gegenteil. Die ein oder andere Rückfrage zum Einstieg in die Jugendfeuerwehr wurde ebenfalls gestellt; und natürlich beantwortet.

Ausgelöste Brandmeldeanlage durch angebranntes Essen

Angebranntes Essen hat einen Melder der Brandmeldeanlage ausgelöst, wodurch die drei Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr Alpen alarmiert wurden. Ein Trupp kontrollierte den Bereich mit Hilfe einer Wärmebildkamera und lüftete quer. Eine leichtverletzte Person wurde durch den Rettungsdienst versorgt.

Gemeinsamer Übungsabend der Jugendfeuerwehr Alpen mit der Einheit Menzelen

Am frühen Abend des 01.06.2022 trafen sich am Gerätehaus der Einheit Menzelen die aktiven Kameradinnen und Kameraden sowie die Kinder und Jugendlichen der Alpener Jugendfeuerwehr. Nach zweijähriger Corona-Pause stand erstmals wieder der jährliche gemeinsame Übungsabend auf dem Programm. Am Menzelener Freizeitsee wurde das Rettungsboot der Einheit Menzelen zu Wasser gelassen. Die Kinder und Jugendlichen hatten so die Möglichkeit, eine Runde auf dem See zu drehen. Parallel dazu wurde die Wasserentnahme aus einem offenen Gewässer geübt. Hier konnten die Nachwuchskräfte ihr bereits theoretisch erworbenes Wissen praktisch umsetzen. Der Abend wurde dann gemeinsam am Gerätehaus in Menzelen mit Grillwürstchen und jeder Menge gute Laune beendet.

Seminar Anlagentechnik des IdF NRW zu Gast in Alpen

In dieser Woche richtet das Institut der Feuerwehr Nordrhein-Westfalen das Seminar Anlagentechnik am Standort der Freiwilligen Feuerwehr Alpen aus. An drei aufeinanderfolgenden Tagen werden je 16 Teilnehmer*innen aus dem gesamten Landesgebiet im Themenfeld der Brandmeldetechnik geschult. Dazu unterrichten mehrere Dozenten täglich rund acht Unterrichtseinheiten.

Das Seminar richtet sich an Führungskräfte im Einsatzdienst der Freiwilligen sowie Berufsfeuerwehren und Mitarbeiter*innen im Vorbeugenden Brandschutz. Ziel ist es, den Teilnehmenden Kenntnisse und Fertigkeiten zu vermitteln, um die von Gefahrenmeldeanlagen zur Verfügung gestellten Informationen im Einsatz qualifiziert bewerten und einsatztaktisch sinnvoll einsetzen zu können. Die Inhalte gliedern sich in einen theoretischen Teil, in dem der Aufbau und die Funktionsweise der Brandmeldeanlagen vorgestellt werden. Im Anschluss folgt der Praxisteil, wozu auf dem Gelände des Gerätehauses in Alpen der Demonstrationsauflieger “Vorbeugender Brandschutz” aufgebaut wurde. In diesem Sattelzug befinden sich alle Module der Anlagentechnik, die in einem Objekt vorhanden sein können. Eingehende Brandmeldealarme können realitätsnah simuliert und der Ablauf der Brandfallsteuerungen verdeutlicht werden. Dieser Teil bleibt den Einsatzkräften in der Regel verborgen, da diese sich zu dem Zeitpunkt meist auf dem Weg zur Feuerwache befinden. Durch dieses Hintergrundwissen können die Fertigkeiten in der Bedienung und Auswertung der Informationen vertieft werden.

Abgerundet wird das Schulungsprogramm durch die Verpflegung, die von der Gemeinde Alpen zur Verfügung gestellt wurde. Nicht zuletzt in den dadurch entstehenden Gesprächen, können die Erfahrungen der Kamerad*innen im Umgang mit Brandmelde-Einsätzen untereinander ausgetauscht werden. Auch mehrere Wehrleute der Freiwilligen Feuerwehr Alpen haben an diesen Seminartagen teilgenommen.

Brandschutzerziehung für die Vorschulkinder aus Veen

Erstmals nach zwei Corona-Jahren konnte die Einheit Veen am 12. Mai wieder eine Brandschutzerziehung für den Abschlussjahrgang (Riesenclowns) des St. Nikolaus Kindergartens durchführen.

Zunächst wurden den Kindern mit einer Powerpointpräsentation und kurzen Videofilmen die unterschiedlichen Brandarten erläutert, durch die „fliegenden Teebeutel“ erklärt, was mit Rauch und Wärme geschieht und die Abläufe bei der Feuerwehr gezeigt. Dabei konnten die Kinder auch einmal die spezielle Schutzkleidung anprobieren und testen wie schwer ein Atemschutzgerät ist, obwohl da doch „nur“ Luft drin ist.

Im praktischen Teil wurde dann geübt, wie man Kerzen richtig anzündet, was im Brandfall zu tun ist, wie man Notausgänge findet und wie man einen Notruf absetzt. So durften die Kinder die „112“ anrufen und ein Feuer melden. Nach kurzer Überwindung machten die Kinder schon sehr gute Notrufe, nannten ihre Adresse und beantworteten die weiteren Rückfragen problemlos.

Nach der Vorführung von Fahrzeugen und Geräten mit vielen, vielen Fragen, durften die Kinder zum Abschluss auch einmal den Schlauch in die Hand nehmen und mit Wasser spritzen. Höhepunkt war dann sicherlich die Rückfahrt mit den Einsatzfahrzeugen zurück zum Veener Kindergarten.

Es war ein wunderschöner Nachmittag, da waren sich alle Kinder einig und vielleicht wird später ja auch einmal eines der Kinder „Feuerwehrmann/frau“.

Brandschutzerziehung der Vorschulkinder aus Menzelen

Die Vorschulkinder der beiden Kindergärten St. Michael und St. Josef waren am 19. Mai zu Besuch bei der Einheit Menzelen der Freiwilligen Feuerwehr Alpen. Gespannt und aufgeregt betraten die “quakenden Frösche” und die “schnellen Delfine” das Gerätehaus an der Neuen Straße. Viele Fragen wurden gestellt – alle konnten die Kameraden um Einheitsführer Christian Görtz beantworten. Geübt wurde das Absetzen eines Notrufes und das konkrete Verhalten in Gefahrensituationen. Erneut zeigte sich ein Trend der vergangenen Jahre. “Die Kinder wissen alle etwas mit einem Rauchwarnmelder anzufangen und warum dieser zu Hause so wichtig ist”, so Christian Görtz. “Die präventive Arbeit in diesem Bereich trägt also nachhaltig Früchte.” Die Schutzausrüstung der Feuerwehr, die Ausstattung für die verschiedenen Einsätze und nicht zuletzt die Fahrzeuge werden den kleinen Nachwuchshelfern sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben.