Erfolgreicher Abschluss des Truppmann-Lehrgangs

Mit dem erfolgreichen Abschluss des Grundlehrgangs „Truppmann“ haben insgesamt 29 Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren Alpen, Sonsbeck und Xanten den Grundstein für ihre weitere Laufbahn gelegt.

Nach rund einem Jahr und mehreren Unterbrechungen aufgrund der Entwicklungen in der Corona-Pandemie fand am 15. Mai 2021 die letzte Prüfung statt. Insgesamt absolvierten die Teilnehmenden unter Einhaltung entsprechender Hygiene- und Abstands-Regelungen rund 160 Unterrichtsstunden.

In einer schriftlichen Prüfung stellten sie einige Tage zuvor ihr theoretisches Wissen aus den Bereichen Brandbekämpfung, technische Hilfeleistung und Gerätekunde unter Beweis. Am Samstagmorgen war dann das praktische Wissen im Fokus: Aus dem Bereich der Brandbekämpfung waren mehrere Szenarien vorbereitet: Ob Menschenrettung vom Garagendach oder Brandbekämpfung mittels Löschschaum – alle Einsatzlagen wurden mit Erfolg abgearbeitet. Zusätzlich gab es verschiedene Unfallszenarien, die mit dem Wissen aus dem Bereich technische Hilfeleistung bewältigt werden mussten. Hierbei wurden unter anderem Hebekissen, hydraulische Rettungszylinder sowie Schere und Spreizer eingesetzt. Auch in diesem Fall wussten die Teilnehmer, was zu tun war und arbeiteten ihre Aufgaben ruhig und konzentriert ab.
So konnte die Lehrgangsleitung schließlich allen Teilnehmenden zur bestandenen Prüfung gratulieren. Jetzt kann das Erlernte in weiteren Lehrgängen und Übungen vertieft und erweitert werden.

Seit einigen Jahren werden die eigenen Wehrleute in einer interkommunalen Zusammenarbeit der Freiwilligen Feuerwehren aus Alpen, Sonsbeck und Xanten in den Grundtätigkeiten der Feuerwehr ausgebildet. Die Module 1 und 2 werden dabei in Xanten unterrichtet, die Module 3 und 4 in Sonsbeck und Alpen.

Ein Dank gilt allen, die zur erfolgreichen Durchführung des  Lehrgangs beigetragen haben. Alle Ausbilder stammen aus den eigenen Reihen.

Ölspur

Durch einen technischen Defekt an einem Fahrzeug sind Betriebsmittel ausgelaufen. Die Ölspur wurde von den Einsatzkräften abgestreut und das Bindemittel der fachgerechten Entsorgung zugeführt.

Baum auf Straße

Durch teils starke Sturmböen fiel ein Baum auf die Straße. Dieser wurde mittels einer Kettensäge zerkleinert und die Straße anschließend geräumt.

Drei Verletzte bei Verkehrsunfall

Im Kreuzungsbereich Unterheide / Dickstraße / Winnenthaler Straße kam es zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Pkw und einem Kleintransporter, bei dem drei Personen verletzt wurden.

Die Einsatzstelle wurde durch die Wehrleute gegen den fließenden Verkehr abgesichert und der Brandschutz sichergestellt.
Rettungsdienst und Feuerwehr betreuten die verletzten Personen medizinisch, eine von ihnen war noch im Fahrzeug eingeschlossen. Nach der Stabilisierung des Pkw entfernten die Einsatzkräfte die Frontscheibe und übergaben die Person an den Rettungsdienst.
Anschließend klemmten sie Fahrzeugbatterien ab. Die ausgelaufenen Betriebsmittel wurden abgestreut und einer fachgerechten Entsorgung zugeführt.

Kran in Stromleitung

Bei Verladearbeiten war der Kran eines Lkw in Kontakt mit einer Stromleitung gekommen. Die Wehrleute sicherten die Einsatzstelle ab und informierten den Energieversorger. Nach der Abschaltung des Stroms durch den Energieversorger konnte der Kran aus dem Gefahrenbereich entfernt werden. Abschließend wurde die Einsatzstelle an den Energieversorger und die Polizei übergeben.

Fritteusenbrand Wochenmarkt

Vor Ort brannte die Fritteuse in einem der Verkaufswagen des Wochenmarktes. Ein Trupp ging unter umluftunabhängigem Atemschutz zur Brandbekämpfung mittels Fettbrandlöscher vor. Im weiteren Einsatzverlauf kühlten die Wehrleute mittels Schnellangriffs die betroffenen Fahrzeugbereiche und beobachteten mit Hilfe der Wärmebildkamera die Temperaturentwicklung. Der Einsatz war nach rund einer Stunde beendet und die Einsatzstelle konnte an die Polizei übergeben werden.

Wasserschaden

Vor Ort stand ein Keller circa 80 Zentimeter hoch unter Wasser. Das Wasser wurde mittels Tauchpumpe entfernt.

BMA-Alarm

Ein technischer Defekt hat einen Melder der Brandmeldeanlage ausgelöst, wodurch die Einheit Alpen alarmiert wurde. Ein Trupp kontrollierte den Bereich mittels Wärmebildkamera. Hierbei gab es keine Feststellung.

Plakataktion zur Stärkung des Ehrenamtes im Katastrophenschutz

Das Ministerium des Innern hat gemeinsam mit den Organisationen im Katastrophenschutz und den Kommunalen Spitzenverbänden zum ersten Mal eine landesweite Plakataktion zur Stärkung des Ehrenamtes im Katastrophenschutz NRW entwickelt.

Wollt auch ihr euch ehrenamtlich im Katastrophenschutz engagieren? Dann meldet euch einfach bei uns, die Ansprechpartner findet ihr unter Kontakt.

#EngagiertFürNRW

Brennendes Elektrofahrzeug hält Feuerwehr in Atem

Freitagmorgen wurde die Einheit Alpen um 07:20 Uhr mit dem Stichwort „Pkw-Brand, Elektrofahrzeug“ zum Parkplatz des Rathauses alarmiert. Bei Eintreffen stellten die Einsatzkräfte eine leichte Rauchentwicklung im Bereich des Fahrzeugbodens fest, in dem sich das Batteriepaket befindet. Ein Trupp unter umluftunabhängigem Atemschutz kühlte die Batterie mittels S-Rohr. Die Wärmeentwicklung wurde während des gesamten Einsatzverlaufs mittels Wärmebildkamera kontrolliert. Parallel wurde mithilfe des fahrzeugseitig verbauten Trennschalters das Hochvoltsystem deaktiviert.

Im Einsatzverlauf kam es immer wieder zu explosionsartigen Reaktionen der Batterie, die eine Vergrößerung des Gefahrenbereichs notwendig machten. Infolgedessen wurde der benachbarte Discounter inklusive Parkplatz von der Polizei geräumt, die Einsatzstelle weiträumig abgesperrt und Häuser im direkten Umkreis kontrolliert. Zur Sicherheit wurden die Anwohner gebeten, Fenster und Türen geschlossen zu halten. Zur Unterstützung wurde die Einheit Menzelen zur Einsatzstelle gefordert.

Zum Abtransport des Fahrzeuges wurde die Feuerwehr Duisburg hinzugezogen. Mittels Kran wurde der Pkw in den speziellen Abrollbehälter verladen und an einen abgesperrten Platz des Gemeindebauhofes verbracht. Anschließend wurde der Container mit Wasser geflutet, sodass das Fahrzeug mindestens 72 Stunden weiter gekühlt werden kann. Eine Brandwache wird in regelmäßigen Abständen durchgeführt.

Für die Dauer von rund einer Stunde wurde die Rathausstraße voll gesperrt. Die Feuerwehr Alpen war mit rund 25 Wehrleuten im Einsatz. Nach Wiederherstellung der Gerätschaften konnte der Einsatz nach rund sechs Stunden beendet werden.

Wir bedanken uns bei der Feuerwehr Duisburg für die durchweg reibungslose Zusammenarbeit.