Ölspur
Die rund 20 Meter lange Ölspur wurde von den Einsatzkräften abgestreut und das Bindemittel der fachgerechten Entsorgung zugeführt.
Die rund 20 Meter lange Ölspur wurde von den Einsatzkräften abgestreut und das Bindemittel der fachgerechten Entsorgung zugeführt.
Durch den anhaltenden Schneefall drohten Schnee- und Eisplatten von einem Dach auf den darunter befindlichen Gehweg zu stürzen. Die Gefahr wurde mittels Drehleiter beseitigt.
Über die Drehleiter verschafften die Einsatzkräfte sich Zugang zur Wohneinheit und öffneten die Haustür für Rettungsdienst und Polizei von innen.
Die Einheit Veen wurde zur Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehr Xanten alarmiert. Noch auf der Anfahrt konnten die Wehrleute den Einsatz abbrechen.
Am 11. Februar jährt sich der Europäische Notruftag. Dieser soll die Notrufnummer 112 ins Gedächtnis rufen, denn nur rund die Hälfte der europäischen Bevölkerung weiß, mit welcher Telefonnummer sie in Notsituationen Hilfe bekommt.
Seit 2008 gilt die Notrufnummer 112 unter anderem in allen EU-Mitgliedsstaaten, in Russland und der Ukraine – aus dem Festnetz und dem Mobilfunknetz. Sie ist vorwahlfrei, kostenlos und verbindet den Anrufer mit der örtlich zuständigen Feuerwehr- und Rettungsdienstleitstelle. Da mehr als die Hälfte der Deutschen mindestens einmal jährlich in ein anderes EU-Land reist, kann das Wissen um die 112 gerade im innereuropäischen Reiseverkehr lebenswichtig werden.
Anlässlich des Europäischen Notruftages wird am Donnerstag erneut ein „Twitter-Gewitter“ durch die deutschen Berufsfeuerwehren gestartet. Auf Twitter werden sie über ihre Einsätze berichten. Zusätzlich sollen Informations- und Servicetweets rund um das Thema Notruf die Bekanntheit steigern.
Falls Sie Fragen zum richtigen Absetzen eines Notrufs haben sollten, finden Sie hierzu detaillierte Informationen in unserem Service-Bereich. Für Menschen mit Hör- oder Sprachbehinderung bietet die Kreisleitstelle Wesel ein Notruffax an.
Ein technischer Defekt hat einen Melder der Brandmeldeanlage ausgelöst, wodurch die Einheit Alpen alarmiert wurde. Ein Trupp kontrollierte den Bereich. Hierbei gab es keine Feststellung.
Vor Ort brannte ein Pkw im Bereich des Motorraums. Nach Absicherung der Einsatzstelle gegen den fließenden Verkehr wurde die Brandbekämpfung mittels S-Rohr durchgeführt. Ausgelaufene Betriebsmittel wurden abgestreut und das Bindemittel der fachgerechten Entsorgung zugeführt.
Das Jahr 2020 war weltweit von der Corona-Pandemie geprägt – Politik, Unternehmen und Menschen mussten schnell ihren Alltag an den Virus anpassen. „Natürlich mussten auch wir kurzfristig reagieren“, erklärt der Leiter der Freiwilligen Feuerwehr Alpen (FFA), Michael Hartjes. Im März wurde das vorhandene Hygienekonzept erweitert und an die gesetzlichen Vorgaben im Rahmen der Corona-Pandemie angepasst. Zu diesen Maßnahmen zählen unter anderem die Maskenpflicht in allen Gebäuden der FFA und während Einsätzen sowie erweiterte Regelungen zur Desinfektion von Fahrzeugen und Gerätschaften. „Unser wichtigstes Ziel ist die Gesundheit unserer Kameradinnen und Kameraden und damit verbunden die Sicherstellung unserer Einsatzbereitschaft“, betont Hartjes. Um dies zu gewährleisten wurden in der Zeit von März bis September und November bis Dezember sämtliche Übungen und Sondertermine der Freiwilligen Feuerwehr Alpen abgesagt. Auch ein Teil der Lehrgänge und Seminare wurde vorerst verschoben. Die Brunnen- und Hydrantenproben sowie die regelmäßigen Fahrzeug- und Geräteprüfungen fanden unter entsprechenden Abstands- und Hygienemaßnahmen in kleinen Gruppen statt. „Eine funktionierende Löschwasserversorgung sowie die Einsatzbereitschaft unserer Fahrzeuge und Geräte sind essentiell für den Schutz aller Bürgerinnen und Bürger und somit auch in einem Jahr wie diesem unerlässlich“, erläutert Michael Hartjes.
Auch wenn Corona das öffentliche Leben streckenweise nahezu stillgelegt hat, spiegelt sich dies nicht in den Einsatzzahlen der FFA wider: Mit insgesamt 105 Einsätzen, davon 52 Technische Hilfeleistungen und 51 Brandeinsätze, lag das Jahr 2020 nur knapp unter den Zahlen von 2019; hier waren es 117 Einsätze, davon 66 Technische Hilfeleistungen und 48 Brandeinsätze.
Auch bei der Mannschaftsstärke konnte die Freiwillige Feuerwehr Alpen besonders dank des Nachwuchses aus der eigenen Jugendfeuerwehr einen geringen Zuwachs von insgesamt 6 Männern und 2 Frauen in allen drei aktiven Einheiten – Alpen, Menzelen und Veen – verzeichnen. Die Jugendfeuerwehr hatte 2020 nur einen Neuzugang. „Corona trifft auch uns schwer“, sagt Hartjes und erklärt, „Aufgrund der aktuellen Situation und den abgesagten Übungsdiensten mussten wir leider ab März die Aufnahme von neuen Mitgliedern erstmal stoppen.“ In der Vergangenheit berichteten viele Medien bereits über den Nachwuchsmangel der Freiwilligen Feuerwehren in Deutschland. „Zurzeit sind wir in Alpen noch relativ gut aufgestellt, allerdings wollen wir dies auch in Zukunft sein, wenn die nächste Generation aus dem aktiven Dienst in unsere Alters- und Ehrenabteilung übergeht. Daher freuen wir uns über jedes neue Mitglied – sowohl in der Jugendfeuerwehr als auch bei den Aktiven – und sind darauf angewiesen!“
Zumindest auf dem Papier stehen für das Jahr 2021 wieder viele abwechslungsreiche Aktivitäten auf den Dienstplänen der drei aktiven Einheiten und der Jugendfeuerwehr. Wie das Jahr wirklich wird, kann zurzeit jedoch noch keiner sagen. „Aktuell sind nach wie vor alle Übungsdienste abgesagt“, sagt der Leiter der Feuerwehr Alpen, „allerdings wollen wir dies aus verschiedenen Gründen schnellstmöglich wieder ändern: Einerseits können wir so endlich wieder neue Mitglieder aufnehmen und andererseits ist das regelmäßige Üben wichtige Basis für unsere besondere Teamarbeit und die lebensrettenden Handgriffe“.
Ein paar Termine stehen allerdings fest: In 2021 wird die gesamte Wehr im Rahmen einer Anhörung über die Wiederwahl des Leiters der Feuerwehr Michael Hartjes und seinem Stellvertreter Frank Coenen entscheiden. Darüber hinaus wird der Brandschutzbedarfsplan fortgeschrieben; dieser definiert die strategische weitere Entwicklung des Brandschutzes und damit der Freiwilligen Feuerwehr der Kommune.
Die Einheit Veen wurde am Samstagabend um 22.46 Uhr zur Unterstützung zu einem Dachstuhlbrand in Xanten-Birten auf der Rheinberger Straße alarmiert. Die vorab alarmierten Einheiten aus Birten, Lüttingen und Xanten-Mitte fanden ein Einfamilienhaus mit einem in Vollbrand stehenden Dachstuhl vor.
Aufgrund der örtlichen Gegebenheiten wurden die Einheiten Veen und Sonsbeck nachgefordert. Die Einsatzkräfte verlegten mehrere hundert Meter Schlauchleitungen und richteten einen „Pendelverkehr“ ein, um so die Einsatzstelle mit ausreichend Wasser zu versorgen.
Der 7. Januar 2021 entwickelte sich bereits um 02:53 Uhr zu einem einsatzreichen Tag für die Freiwillige Feuerwehr Alpen: Zur Absicherung des Rettungsdienstes wurde die Einheit Alpen auf die Autobahn 57 alarmiert. Da sich die Einsatzstelle in der Abfahrt Alpen befand, war nach Rücksprache mit der Polizei kein Eingreifen seitens der Wehrleute erforderlich.
Zur Mittagszeit alarmierte die Leitstelle die Wehrleute erneut. Aufgrund einer gemeldeten Rauchentwicklung wurden die Einheit Alpen sowie die Freiwillige Feuerwehr Sonsbeck auf die Autobahn 57 alarmiert. Da es sich dabei um ein nicht angemeldetes Nutzfeuer handelte, war ein Eingreifen der Alpener Wehrleute nicht erforderlich. Die Feuerwehr Sonsbeck kontrollierte die Einsatzstelle.
Auf der Rückfahrt von Sonsbeck meldete die Leitstelle eine Ölspur im Bereich der Bundesstraße 58 in Höhe Grünthal. Ausgelaufene Betriebsmittel im Kreuzungsbereich wurden abgestreut und das Bindemittel der fachgerechten Entsorgung zugeführt.
Währenddessen ereignete sich ein Verkehrsunfall auf der Autobahn 57 in Fahrtrichtung Krefeld, sodass die Einheiten Alpen und Menzelen erneut alarmiert wurden. Vor Ort war es zu einer Kollision zwischen einem Pkw und einem Lkw gekommen. Der Pkw kam im angrenzenden Feld zum Stehen. Entgegen der ersten Meldung war keine Person im Fahrzeug eingeklemmt.
Die Einsatzstelle wurde gegen den fließenden Verkehr abgesichert und die Batterie des Pkw abgeklemmt. Bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes wurde eine verletzte Person medizinisch erstversorgt. Nach Reinigung des rechten Fahrstreifens konnte die Einsatzstelle an die Polizei übergeben werden.
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