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Personensuche in Waldstück

Am späten Montagabend wurde die Feuerwehr Alpen zu einer bereits seit einigen Stunden andauernden Personensuche hinzu gezogen. Im Ortsteil Veen und Umgebung wurde seit den Mittagsstunden eine Frau mit ihrem Hund vermisst.

Da die Suche der Polizei, bei der auch Polizeihubschrauber und Handyortung zum Einsatz kamen, erfolglos blieb, wurde am Abend die Feuerwehr um Amtshilfe gebeten.

Mit Fahrzeugen und Fußmannschaften wurde die weiträumige Umgebung um Veen abgesucht. Im weiteren Verlauf wurde zudem die Feuerwehr Xanten hinzu gezogen, die auch die Umgebung Birten absuchte.

Nach mehreren Stunden wurde die Frau auf einem Feldweg in Birten aufgefunden. Da díe Fundstelle mit den Fahrzeugen des Rettungsdienstes (RTW und NEF) aufgrund von fehlender Befestigung nicht erreichbar war, wurde die Patientin in Begleitung des Notarztes im Komandowagen der Feuerwehr Alpen zum Krankenhaus befördert.

Der Einsatz für die etwa 130 Einsatzkräfte der Polizei und Feuerwehr war um ca. 1 Uhr beendet.

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Explosion in Industriebetrieb (Übung)

Am Samstagnachmittag lief in der Kreisleitstelle Wesel ein Alarm der automatischen Brandmeldeanlage eines Gewerbebetriebs auf der Weseler Straße ein. Darauf wurde gemäß der Alarm- und Ausrückeordnung der Löschzug Alpen über digitale Funkmeldeempfänger alarmiert.

Zu diesem Zeitpunkt wussten die Wehrleute nicht, dass es sich um eine Alarmübung handelt, die noch einige Arbeit für sie bereit hält.

Noch während der Anfahrt wurden weitere “Notrufe” abgesetzt, die von einer Explosion und vielen Verletzten berichteten. Daraufhin wurde der Alarm auf die Löschgruppen Menzelen und Veen sowie die Sanitätskomponente des DRK Alpen erweitert.

Vor Ort wurden die Wehrleute dann mit einer stark verrauchten Werkstatthalle konfrontiert, in der 10 Menschen vermisst wurden. Sofort gingen mehrere Trupps unter Atemschutz in die Halle vor und konnten mit der Menschenrettung und Brandbekämpfung beginnen. Parallel dazu richteten die Einsatzkräfte des DRK, die unter anderem mit Rettungswagen und einem Gerätewagen-Sanitätsdienst vor Ort waren, eine Verletztenablage ein, um die Erstversorgung der “Verletzten” (Mimen des Jugendrotkreuz) einzuleiten.

Nach etwa 90 Minuten war das “Feuer” gelöscht und alle “Verletzten” abtransportiert.

Als Fazit kann man sagen, dass eine solche Einsatzlage, wie sie glücklicherweise nur sehr selten vorkommt, eine große Herausforderung insbesondere für die Führungsorganisation und die Kommunikation darstellt. Insbesondere bauliche Hindernisse bei der Kommunikation über Funk und die pure Anzahl der Einsatzkräfte erfordern umfangreiche Maßnahmen.

Nach Abschluss der Arbeiten versammelten sich die Einsatzkräfte aller Organisationen im Gerätehaus Alpen zur Manöverkritik sowie zur Stärkung.

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