Fortbildung der Drehleitermaschinisten

Am Wochenende führte die Freiwillige Feuerwehr Alpen eine Fortbildung der Drehleitermaschinisten durch. Die Drehleiter ist eines der komplexesten Fahrzeuge und stellt somit hohe Anforderungen an die Bediener. Um tiefergehende Inhalte zu schulen und Vorwissen zu festigen, sind regelmäßige Fortbildungen sehr wichtig.

Am Freitagabend stand zunächst Theorieunterricht für die zehn Kameraden auf dem Plan. Hierbei wurden diverse Abmaße der Drehleiter und Grenzen des Arbeitsbereiches erläutert. Ein wichtiger Bestandteil ist die HAUS-Regel, mit dieser kann man den Aufstellplatz der Drehleiter hinsichtlich Hindernisse, erforderliche Abstände und richtigen Untergrund auswählen.

Nach dem theroretischen Teil begann die Praxis. Durch die Abstützung des Fahrzeugs besteht die Möglichkeit, verschiedene Szenarien darzustellen. Die maximale Schräglage der Drehleiter liegt bei 13 Grad.

Samstag mussten die Kameraden ihr neugewonnenes Wissen dann an verschiedenen Objekten in Alpen anwenden. Ziel dabei war es, möglichst nah am jeweiligen Objekt zu stehen, um möglichst viel Reserve zu haben. Dies ermöglicht beispielsweise im Einsatzfall weitere Personen im Drehleiterkorb aufzunehmen. Ein nicht alltägliches Szenario war das Fahren im Unterflurbereich, sprich unter der normalen Straßenoberfläche. Durch maximale Schräglage und Knickgelenk am letzten Leiterteil können hierbei neun Meter negative Rettungshöhe erreicht werden. Dank solcher Lehrgänge und Fortbildungen ist ein professioneller und sicherer Umgang mit den Gerätschaften gewährleistet.

Brand einer landwirtschaftlichen Halle

Am Samstag wurden um 11.01 Uhr alle drei Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr Alpen zu einem Scheunenbrand auf der Dickstraße im Ortsteil Veen alarmiert. In einer Halle, in der Maschinen und etwa eintausend Strohballen gelagert wurden, ist aus bisher ungeklärter Ursache ein Feuer ausgebrochen.
Über mehrere C-Rohre wurde der Brand bekämpft. Durch eine Riegelstellung konnte ein Übergreifen auf weitere Gebäude verhindert werden. Im Verlauf des Einsatzes wurde das Stroh aus der Halle gefahren und auf einer angrenzenden Wiese abgelöscht.
Bei dem Einsatz waren rund 100 Feuerwehrleute im Einsatz. Unterstützt wurde die Freiwillige Feuerwehr Alpen durch Einheiten der Feuerwehren Moers, Rheinberg, Wesel und Xanten. Des Weiteren wurde das Technische Hilfswerk aus Moers am späten Nachmittag zum Ausleuchten mit einem Lichtmastanhänger angefordert. Das Deutsche Rote Kreuz aus Alpen sorgte mit einem Rettungswagen für den Eigenschutz der eingesetzten Kräfte und übernahm zusammen mit dem DRK aus Moers die Einsatzstellenversorgung. Somit konnten sich die Einsatzkräfte zwischendurch mal mit Getränken und Mahlzeiten stärken.
Der Einsatz konnte gegen 6.30 Uhr morgens beendet werden.

225 Jahre Ehrenamt: Löschzug Alpen feiert die Jubiläen von fünf Kameraden

Am 9. September 2017 feierte der Löschzug Alpen die Jubiläen von fünf Kameraden im Gerätehaus am Willy-Brandt-Platz.
Frank Coenen, Michael Härter und Reiner Schwers wurden für je 35 Jahre aktive Arbeit in der Feuerwehr geehrt. Die Jubilare Hans-Heinrich Leygraf und Paul Ridder konnten an diesem Tag auf je 60 Jahre Feuerwehrdienst zurückblicken.

Der Gemeindebrandinspektor Michael Hartjes begrüßte die Jubilare und ihre Frauen sowie die Ortsvorsteherin Karin von der Horst, Ludger Funke als Leiter des Ordnungsamts Alpen und stellvertretend für den Bürgermeister, den stellvertretenden Kreisbrandmeister Christoph Rudolf und die Mitglieder des Löschzugs Alpen und der Ehrenabteilung. Im Anschluss richteten die geladenen Gäste noch ein paar Worte an die Jubilare und die anwesenden Feuerwehrleute: Ludger Funke bedankte sich bei allen Mitgliedern der Feuerwehr und besonders bei den Jubilaren für ihre Arbeit in der Freiwilligen Feuerwehr Alpen und zeigte die große Bedeutung dieses Engagements für die Gemeinde auf. Ortsvorsteherin Karin von der Horst dankte für die Einladung. Sie lobte das Engagement der Mitglieder und wünschte allen Kameradinnen und Kameraden weiterhin eine gute Zukunft in der Feuerwehr. Diesen Worten und Glückwünschen schloss sich der stellvertretende Kreisbrandmeister Christoph Rudolf an.

Im Anschluss ehrte Michael Hartjes die fünf Jubilare: Gemeindebrandinspektor Frank Coenen bekam das Feuerwehr-Ehrenzeichen in Gold für seine 35-jährige Tätigkeit. Er ist seit 15 Jahren stellvertretender Leiter der Freiwilligen Feuerwehr Alpen und war zuvor Betreuer der Jugendfeuerwehr und Einheitsführer des Löschzugs Alpen. Hauptbrandmeister Michael Härter erhielt ebenfalls das Feuerwehr-Ehrenzeichen in Gold für seine 35-jährige Tätigkeit. Er ist verantwortlich für die Atemschutzwerkstatt der Freiwilligen Feuerwehr Alpen und bekleidet damit einen sehr wichtigen Posten in der Feuerwehr. Ebenfalls das Feuerwehr-Ehrenzeichen in Gold für seine 35-jährige Tätigkeit erhielt Hauptfeuerwehrmann Reiner Schwers. Seit vielen Jahren kümmert er sich um die Verpflegung der Kameradinnen und Kameraden bei Übungsdiensten und Einsätzen. Oberfeuerwehrmann Hans-Heinrich Leygraf erhielt die Ehrennadel in Gold für sein 60-jähriges Engagement. Er war jahrelang Sprecher der Ehrenabteilung und hat maßgeblich an der Kameradschaft mitgearbeitet. Oberfeuerwehrmann Paul Ridder bekam ebenfalls die Ehrennadel in Gold für seine 60-jährige Arbeit. Er war stets ein Organisationstalent und wird noch heute von seinen Kameraden aus der Ehrenabteilung als Starmaschinist bezeichnet, weil es seinerzeit keine Saugstelle gab, wo er kein Wasser bekam.

Brunnen- und Hydrantenkontrolle in Veen

Am Freitagabend, den 21. Juli 2017, und am Samstag, den 22. Juli 2017, führt die Löschgruppe Veen der Freiwilligen Feuerwehr Alpen eine jährliche Brunnen- und Hydrantenkontrolle durch.
Dadurch kann es in dem Ortsteil Veen zu Ablösungen im Wasserleitungssystem kommen, die zu leichten Trübungen des Trinkwassers führen können, aber nicht gesundheitsschädlich sind. Die Freiwillige Feuerwehr bittet um Verständnis. Die Überprüfungen dienen im Notfall auch den Bürgerinnen und Bürger damit eine schnelle und ausreichende Wasserversorgung gewährleistet ist.

Eingeklemmte Person nach Verkehrsunfall zweier LKW

Um 14.10 Uhr wurden am Donnerstagmittag der Löschzug Alpen und die Löschgruppe Menzelen sowie der Rettungsdienst und die Polizei zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person auf der B58 alarmiert.

Kurz vor dem Kreuzungsbereich ereignete sich in Fahrtrichtung Alpen ein Verkehrsunfall zwischen mehreren Fahrzeugen. Ein Kleintransporter, zwei Lkw und zwei Pkw waren in den Unfall verwickelt. Der Transporter überschlug sich und blieb abseits der Straße in einer Böschung auf dem Dach liegen. Der Fahrer wurde bei dem Unfall schwer verletzt und in seinem Fahrzeug eingeklemmt. Mit Hilfe von hydraulischem Rettungsgerät konnte er befreit und nach der medizinische Versorgung durch den Rettungsdienst und der Freiwilligen Feuerwehr mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik geflogen werden.

Die Fahrer der verunfallten Pkw und Lkw sowie zwei Kinder wurden zur weiteren Versorgung mit einem Rettungswagen in ein örtliches Krankenhaus gebracht.

Die Feuerwehr Alpen konnte nach rund zweieinhalb Stunden den Einsatz beenden.

Verkehrsunfall, eingeklemmte Person

Am Donnerstag wurden der Löschzug Alpen und die Löschgruppe Menzelen gegen 13.41 Uhr zur Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehr Issum zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person auf die B58 in Höhe der Auf- bzw. -Abfahrt der Bundesautobahn 57 alarmiert. Die Freiwillige Feuerwehr aus Issum sowie der Rettungsdienst und die Polizei waren bereits vor Ort.

Die eingeklemmte Person konnte mittels hydraulischem Rettungsgerät von der Feuerwehr aus dem Pkw befreit werden. Die Fahrer der beiden verunfallten Pkw wurden zur weiteren Versorgung mit Rettungswagen in ein örtliches Krankenhaus gebracht.

Die Freiwilligen Feuerwehr Alpen konnte nach circa 20 Minuten den Einsatz beenden.

Spatenstich: neues Gerätehaus für den Löschzug Alpen

Zu einem freudigen Ereignis konnten sich die Kameradinnen und Kameraden des Löschzugs Alpen, der Jugendfeuerwehr, der Alters- und Ehrenabteilung sowie Vertreter der Einheiten Menzelen und Veen an der Von-Dornik-Straße einfinden. Am neuen Standort des Feuerwehr Gerätehauses fand gemeinsam mit Bürgermeister Thomas Ahls, dem Rat und der Verwaltung der Gemeinde Alpen, dem Architektenbüro Kempen & Kleinheyer sowie den Fachplanern und dem Kreisbrandmeister Udo Zurmühlen der symbolische Spatenstich statt.

Der Löschzug Alpen und die Jugendfeuerwehr werden in das neue Gerätehaus einziehen. Darüber hinaus werden dort übergreifende Bereiche, wie zum Beispiel eine Atemschutzwerkstatt oder eine Funkwerkstatt, errichtet. Ein circa 15 Meter hoher Turm wird viele Übungsmöglichkeiten für die Vornahme von Leitern, Retten von Personen oder das Trainieren in oberen Stockwerken ermöglichen.
Das neue Gerätehaus soll im Herbst 2018 fertiggestellt werden.

Brennender PKW auf der A57

Am Mittwochnachmittag, den 24. Mai 2017, wurde der Löschzug Alpen zusammen mit der Polizei zu einem Pkw-Brand auf der Bundesautobahn 57 in Fahrtrichtung Krefeld alarmiert. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand der Motorraum eines Pkw in Vollbrand. Ein Trupp, unter schwerem Atemschutz, ging mit Hilfe eines Schnellangriffs zur Brandbekämpfung vor. Da das Feuer sich bereits auf den angrenzenden Böschungsbereich ausbreitete, wurde das TLF 4000 der Löschgruppe Veen mit einem 4.000 Liter Wassertank zur Unterstützung alarmiert. Nach circa zwei Stunden konnte die Feuerwehr den Einsatz beenden.

Schwerer Verkehrsunfall mit Sportwagen

Am Sonntagmorgen wurde der Löschzug Alpen, die Löschgruppe Menzelen sowie der Rettungsdienst und die Polizei zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person auf die Bundesautobahn 57 in Fahrtrichtung Krefeld alarmiert. Der Fahrer eines Sportwagens hat aus ungeklärter Ursache die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren. Der Sportwagen hat daraufhin die Mittelleitplanke durchbrochen und blieb auf der Gegenfahrbahn stehen. Der PKW geriet sofort in Brand. Noch vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte wurde die Person durch Ersthelfer aus dem Fahrzeug befreit. Unter den Ersthelfern waren eine Ärztin und zwei Feuerwehrmänner, die sofort medizinische Hilfe leisteten.
Beim Eintreffen der Feuerwehr stand das Fahrzeug bereits in Vollbrand. Aufgrund der breitflächigen Unfallstelle, musste die Autobahn in beide Richtungen gesperrt werden. Der Patient wurde nach der medizinische Versorgung durch den Rettungsdienst und der Feuerwehr mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik geflogen.
Die Feuerwehr sicherte die Unfallstelle ab und löschte den PKW mit zwei C-Rohren.
Die Autobahn musste für die Dauer der Unfallaufnahme bis circa ein Uhr gesperrt bleiben.

Neue Wärmebildkamera für die Löschgruppe Veen

Am Freitagabend, 3. Februar 2017, erhielt die Löschgruppe Veen, eine Einheit der Freiwilligen Feuerwehr Alpen, eine neue Wärmebildkamera (WBK).
Diese Anschaffung wurde durch eine Spende der Volksbank Niederrhein eG und Fördermittel der Gemeinde Alpen in Höhe von jeweils 2.500 Euro ermöglicht. Stefan Vester, Geschäftsstellenleiter der Volksbank in Alpen, und Dieter Hackstein vom Vorstand sowie Bürgermeister Thomas Ahls überreichten dem Löschgruppenführer Christof Kühnen die Wärmebildkamera Tic Mini 320 mit Laserpointer der Firma Leader am Veener Feuerwehr-Gerätehaus.

Mit der Wärmebildkamera wird den Feuerwehr-Kameraden und -Kameradinnen eine bessere Lokalisierung von Brandherden bei Einsätzen ermöglicht. Des Weiteren können die Wehrleute  unter anderem noch vorhandene Glutnester nach dem Löschen, vermisste Personen, Füllstände von Chemikalien und vorhandene Wärmesignaturen auf Autositzen von eventuell herausgeschleuderten Fahrzeuginsassen bei einem Verkehrsunfall erkennen.
Mitgeführt wird diese ab sofort im Tanklöschfahrzeug 4000.
Neben der Löschgruppe Veen verfügt im Gemeindegebiet Alpen noch der Löschzug Alpen über eine Wärmebildkamera.

Auf diesem Weg noch einmal ein herzliches Dankeschön an die Volksbank Niederrhein eG.