Brennende Glühlampe in Industriebetrieb

Aufgrund einer telefonischen Meldung bei der Kreisleitstelle in Wesel, mit der Angabe „Hallenbrand“, wurde die gesamte Feuerwehr Alpen sowie der Rettungsdienst und die Polizei am Samstag um 14.30 Uhr zu einem Gewerbebetrieb auf der Weseler Straße gerufen.
Entgegen der Einsatzmeldung „Hallenbrand“ stellten die Wehrleute in einer Werkshalle nur eine brennende Glühlampe fest. Die betroffene Halle wurde durch die Einsatzkräfte geräumt. Des Weiteren ging ein Trupp unter schwerem Atemschutz zur Brandbekämpfung vor. Anschließend wurde die Lampe demontiert.

Die Löschgruppen aus Menzelen und Veen konnten schnell wieder einrücken. Für den Löschzug Alpen war der Einsatz nach etwa 45 Minuten auch beendet.

Rauchmelder rettet Leben: Dachstuhlbrand in Alpen

Mitten in der Nacht zum Freitag, den 6. Juni 2014, kam es um 2.30 Uhr zu einer Alarmierung für den Löschzug Alpen und der Polizei mit dem Einsatzstichwort „Garagenbrand“.
Vor Ort schlugen Flammen bereits aus dem Haus und dem Dachstuhl. Somit wurden zur Unterstützung die Löschgruppen aus Menzelen und Veen sowie der Rettungsdienst aus Rheinberg und Xanten alarmiert. Da das Doppelhaus in einer Sackgasse am Ende der Straße lag und der Zugriff von der Vorderseite aus recht schwierig war, wurde eine weitere Drehleiter vom Löschzug Xanten Mitte angefordert. Dadurch konnte die Einsatzstelle in zwei Abschnitte eingeteilt werden, indem dann vom Nachbargrundstück aus ein zweiter Löschangriff über die andere Seite erfolgte. Das Feuer griff zu Beginn auch auf die andere Doppelhaushälfte über, wurde dann aber schnell abgelöscht und eine weitere Ausbreitung vermieden.
Neben den zwei Wenderohren wurden auch mehrere Trupps unter schwerem Atemschutz mit C-Rohren zur Brandbekämpfung eingesetzt. Nachdem das Feuer unter Kontrolle war, gingen zwei Trupps mit der Wärmebildkamera in beide Gebäude vor, um noch vorhandene Glutnester ausfindig zu machen und abzulöschen.
Es wurde nur eine Person ambulant vor Ort durch den Rettungsdienst versorgt. Da in beiden Haushälften Rauchmelder installiert waren, wurden die drei Bewohner einer Doppelhaushälfte durch den Alarm geweckt und konnten das Gebäude umgehend verlassen. Die Bewohner der anderen Doppelhaushälfte befanden sich zu diesem Zeitpunkt im Urlaub.

Die Feuerwehr war insgesamt mit elf Fahrzeugen und etwa 50 Wehrleuten im Einsatz. Nach circa siebeneinhalb Stunden war der Einsatz auch für die letzten Einsatzkräfte beendet.

Eingeklemmte Person nach Verkehrsunfall zweier PKW

Auf der Bönninghardt kam es am Mittwochabend, den 28. Mai 2014, im Kreuzungsbereich Bönninghardter Straße Ecke Thorenstraße zu einem schweren Verkehrsunfall zwischen zwei Personenkraftwagen.
Neben dem Notarztwagen aus Xanten und der Polizei wurden auch der Löschzug Alpen sowie die Löschgruppe Veen um 17.24 Uhr mit dem Stichwort „Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person“ alarmiert.
Die Einsatzkräfte sichteten zwei verunfallte Pkw in einer Grünfläche neben der Bönninghardter Straße, in denen noch jeweils eine Person saß. Jedoch waren keine Personen direkt eingeklemmt. Da allerdings insgesamt fünf Personen bei dem Unfall beteiligt waren, wurden zwei weitere Rettungswagen aus Alpen und Rheinberg und ein Rettungshubschrauber aus Duisburg zur Unterstützung angefordert.
Neben der Versorgung der Verletzten sicherten die Wehrleute die Unfallstelle ab, klemmten die Fahrzeugbatterien ab und fingen auslaufende Betriebsmittel auf. In Absprache mit den Notärzten wurden die beiden Personen patientenorientiert aus den Fahrzeugen gerettet. Eine von ihnen musste durch den Rettungshubschrauber Christoph 9 nach Duisburg in eine Spezialklinik geflogen werden. Durch den bodengebundenen Rettungsdienst wurden drei Personen in umliegende Krankenhäuser transportiert. Eine Person konnte nach Sichtung durch den Rettungsdienst eigenständig ein Krankenhaus aufsuchen.
Die Feuerwehr leistete noch weitere Reinigungsarbeiten auf der Fahrbahn und unterstützte die Polizei anschließend bei der weiteren Unfallaufnahme.

Nach etwa 150 Minuten war der Einsatz für die Wehrleute beendet.

Verkehrsunfall, auslaufende Betriebsmittel

Am Sonntagabend, 18. Mai 2014, kam es auf der Bönninghardt im Kreuzungsbereich Winnenthaler Straße Ecke Dickstraße zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Personenkraftwagen. Somit wurden der Rettungsdienst und die Polizei zur Einsatzstelle gerufen. Vor Ort wurden insgesamt drei verletzte Personen vorgefunden, welche durch den Rettungsdienst behandelt wurden.
Die Löschgruppe Veen bekam um 19.21 Uhr einen Alarm mit dem Stichwort „Ölspur nach Verkehrsunfall“. Daraufhin rückten das Tanklöschfahrzeug 4000, das Mehrzweckfahrzeug und der Kommandowagen aus. Durch die Feuerwehr wurden dann die Fahrzeugbatterien abgeklemmt und auslaufende Betriebsmittel auf einer Fläche von circa fünf Quadratmetern abgestreut und aufgenommen. Da zur Alarmierungzeit der Gerätewagen vom Löschzug Alpen besetzt war, konnte dieser zur Unterstützung Warnschilder für die Ölspur zur Einsatzstelle bringen. Zwei verletzte Personen sind durch den anwesenden Rettungsdienst in ein örtliches Krankenhaus gekommen.

Nach etwa 55 Minuten war der Einsatz für die Feuerwehr beendet.

Verkehrsunfall zwischen PKW und LKW

Am frühen Samstagmorgen wurde der Kreisleitstelle in Wesel ein Verkehrsunfall zwischen einem Personenkraftwagen und einem Lastkraftwagen in Veen auf der Veener Straße gemeldet. Daraufhin wurden der Löschzug Alpen, die Löschgruppe Veen, ein Rettungswagen des Deutschen Roten Kreuz aus Alpen sowie die Polizei alarmiert.
Vor Ort wurden ein Pkw in einer Wiese und ein Lkw auf den Grünstreifen verunfallt vorgefunden. Durch die Feuerwehr musste die Einsatzstelle abgesichert und für den Verkehr gesperrt werden. Des Weiteren wurden auslaufende Betriebsmittel aufgefangen der verletzte Personenkraftwagenfahrer vom Rettungsdienst versorgt. Der Lkw musste durch den Rüstwagen der Feuerwehr auf den Asphalt gezogen werden, um ihn auf Defekte an der Ölwanne zu kontrollieren.

Nach etwa 140 Minuten konnten die Wehrleute wieder einrücken.

Garagenbrand in Drüpt

In Alpen kam es am späten Freitagabend, den 28. März 2014, zu einem Brand in einem Gartenhaus auf der Drüpter Straße. Um 23.09 Uhr wurde deshalb der Löschzug Alpen und die Polizei alarmiert.
Vor Ort stellten die Einsatzkräfte eine starke Rauchentwicklung aus dem Gartenhaus fest. Zwei Trupps unter umluftunabhängigen Atemschutzgeräten löschten das Feuer und brachten vorhandene Gasflaschen ins Freie. Währenddessen wurde das Wohngebäude zur Sicherheit geräumt. Anschließend wurde ein Teil der Decken- und Wandverkleidung entfernt, um an die Glutnester zu gelangen. Die Wehrleute kontrollierten die Bereiche mit der Wärmebildkamera. Mithilfe eines Hochdrucklüfters wurden die betroffenen Bereiche quergelüftet.

Nach circa zwei Stunden war der Einsatz für die Feuerwehr beendet.

Auslaufende Betriebsmittel nach Verkehrsunfall

Auf der Bundesautobahn 57 kam es am Dienstagvormittag, den 11. März 2014, zwischen den Anschlussstellen Alpen und Sonsbeck in Fahrtrichtung Niederlande zu einem Verkehrsunfall. Dort verunglückte auf Höhe der Bönninghardt ein Personenkraftwagen mit Anhängergespann und aufgeladenem Traktor. Der Hänger stellte sich dabei quer zur Fahrbahn und der Traktor fiel bei dem Unfall kopfüber auf die rechte Fahrbahn.

Daraufhin wurde um 10.01 Uhr neben der Polizei und dem Rettungsdienst auch der Löschzug Alpen alarmiert. Die Einsatzstelle wurde zunächst großräumig abgesperrt, da am Pkw ein Autogastank (LPG-Tank) vorhanden war. Durch einen Trupp unter schwerem Atemschutz wurde ein undichter Flüssiggastank vorgefunden, welcher sich jedoch schon entleert hatte. Die Fahrzeuge wurden stromlos geschaltet und die ausgelaufenen Betriebsmittel abgestreut. Fahrer und Beifahrer des Pkw wurden vor Ort ambulant durch den anwesenden Rettungsdienst behandelt.

Nachdem die Einsatzstelle an die Polizei übergeben wurde, konnte der Löschzug Alpen wieder einrücken. Somit war der Einsatz für die Feuerwehr nach etwa 90 Minuten beendet.

Ölspur bei Karnevalsumzug in Veen

Am Rosenmontag, den 3. März 2014, wurden die Löschgruppen Veen und Menzelen um 14.04 Uhr zu einer Ölspur auf der Veener Straße alarmiert.
Vor Ort waren bereits schon das Ordnungsamt der Gemeinde Alpen und die Polizei, welche eine Ölspur im Dorfkern ausfindig machten. Ein Trecker des Karnevalsumzugs hatte dort eine etwa 1,5 Kilometer lange Ölspur hinterlassen. Betroffen waren die Kirchstraße, An der Ley und die Dorfstraße. Zur weiteren Unterstützung wurde der Löschzug Alpen sowie die Kehrmaschine vom Bauhof angefordert.
Die Wehrleute sicherten die Einsatzstelle ab und streuten das ausgetretene Öl mit Bindemittel ab. Durch die Kehrmaschine wurde dieses aufgenommen und anschließend fachgerecht entsorgt. Abschließend wurde die Einsatzstelle an die anwesende Polizei übergeben.

Nach circa 90 Minuten war der Einsatz für die Feuerwehr beendet.

Jahreshauptversammlung 2014 des Löschzugs Alpen

Die diesjährige Jahreshauptversammlung des Löschzugs Alpen fand am Samstagabend, 18. Januar 2014, im Feuerwehrgerätehaus am Willy-Brandt-Platz statt.

Neben den Kameradinnen und Kameraden aus dem aktiven Löschzug und der Ehrenabteilung begrüßte Löschzugführer Markus Kloostermann, den Ehrenwehrführer Erwin Brüning sowie den Leiter der Feuerwehr Alpen, Michael Hartjes, und seine Stellvertreter, Frank Coenen und Marco Giesen.

Der Löschzug Alpen blickt auf ein Jahr mit 39 Brandeinsätzen und 40 technischen Hilfeleistungen zurück, die insgesamt rund 1.535 Einsatzstunden ergaben. Zusätzlich nahmen Übungen, Wartungen und Fortbildungen etwa 1.740 Stunden in Anspruch.

Im Personalbereich gab es in diesem Jahr mit Jens Jährling und Ralf Schmitz zwei Zugänge. Karl-Heinz Engels wurde nach seiner über 40 jährigen Dienstzeit in die Alters- und Ehrenabteilung verabschiedet.
Die Kameradinnen und Kameraden besuchten, neben den regelmäßigen Übungsabenden, den Sonderübungen zum Atemschutz und der Teilnahme an verschiedenen Veranstaltungen, auch im vergangenen Jahr zahlreiche Lehrgänge und Seminare, um sich für den Dienst bei der Feuerwehr fortzubilden. Als Anerkennung hierfür sprach Michael Hartjes folgende Beförderungen aus:

Name Beförderung zum
Lars Reinken Hauptfeuerwehrmann
Marc Steeger Unterbrandmeister
Dirk Susen Unterbrandmeister
Marc Vinschen Unterbrandmeister

Mehrere Einsatzstellen nach schwerem Unwetter

Am 3. Januar 2014 zog eine starke Gewitterfront über die Gemeinde Alpen. Um 18.51 Uhr wurde der Löschzug Alpen mit dem Stichwort “Baum auf Dach” zur Haagstraße alarmiert.

Kurze Zeit später wurde die Löschgruppe Veen um 19.00 Uhr zur Weseler Straße alarmiert. Dort waren etwa 125 Quadratmeter eines Hallendachs abgedeckt und die Halle stand dadurch dann auch zum Teil unter Wasser.

Gegen 19.10 Uhr wurde die Löschgruppe Menzelen zu einem umgestürzten Baum auf dem Flughafenweg alarmiert.

Auf der Xantener Straße B57 in Höhe der Kreuzung Drüpter Straße wurde durch den Sturm ein Hausdach zerstört. Ein vorbeifahrender LKW geriet durch eine starke Böe in den Vorgarten dieses Hauses und zerstörte dabei eine Mauer und riss neben Schildern auch eine Stromleitung um. Der Anhänger des Lastkraftwagen blieb dann auf der Seite liegen. Durch Einsatzkräfte aus Alpen und Veen wurde dieser Bereich gesichert und in Absprache mit dem RWE dann stromlos geschaltet. Danach wurde ein glimmender Strommast abgelöscht und das zerstörte Hausdach notdürftig repariert. Zur Bergung des LKW kam ein Spezialunternehmen zum Einsatz.

Da es verschiedene Einsatzstellen gab, bei der ein Einsatz einer Drehleiter erforderlich war, musste als Unterstützung eine weitere Drehleiter hinzugezogen werden. Um 21.19 Uhr wurde dann die Drehleiter der Feuerwehr Rheinberg zur überörtlichen Hilfeleistung durch die Feuerwehr Alpen angefordert.

An diesem Abend wickelte die Feuerwehr Alpen insgesamt sieben Einsätze ab.

Um 01.00 Uhr konnten alle Einsatzkräfte einsatzbereit zu ihren Standorten zurückkehren.