BMA-Alarm

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24-Stunden Übung der Jugendfeuerwehr Alpen

Am Samstagmorgen, den 22. September, begann für 21 Mitglieder der Jugendfeuerwehr Alpen pünktlich um 08.00 Uhr der Dienstbeginn der 24-Stunden Übung . Zusammen mit zwei Mitgliedern des Jugendrotkreuz vom Ortsverein Alpen galt es innerhalb der 24 Stunden neben diversen Übungsszenarien auch den Dienstsport sowie Theorie- und Praxisunterrichte zu absolvieren. Organisiert wurde das Wochenende von insgesamt neun Betreuern, die durch Kameradinnen und Kameraden der einzelnen Einheiten unterstütz wurden.

An diesem Wochenende erlebten die Jugendlichen den Alltag einer Berufsfeuerwehr. Nach der Begrüßung und Einteilung in zwei Gruppen begann der Dienst mit der Fahrzeugübernahme. Hierbei werden alle Geräte auf deren Funktion geprüft und diverse Betriebsmittel nachgefüllt. Bereits um 09.40 Uhr erreichte die Leitstelle in Alpen, die durchgehend von zwei Jugendlichen besetzt wurde, der erste Notruf. Gemeldet wurde eine verletzte Person, die während eines Reifenwechsels unter dem Fahrzeug eingeklemmt wurde. Unmittelbar rückten die beiden Gruppen mit insgesamt vier Fahrzeugen zum Einsatzort aus. Nachdem das Fahrzeug gegen ungewolltes Wegrollen und Absacken abgesichert war, begann das Jugendrotkreuz, welches während der 24 Stunden einen Rettungswagen besetzt hat, mit der Versorgung des Verletzten. Die Mitglieder der Jugendfeuerwehr bauten parallel hydraulisches Rettunggerät auf, womit die Person letztendlich unter dem Fahrzeug befreit werden konnte.

Während des Nachmittages folgten weitere Einsätze, wie etwa ein Containerbrand, eine Ölspur, Sturmschäden sowie eine ausgelöste Brandmeldeanlage. Durch die umfassenden Übungsabende, die jeden zweiten Donnerstagabend am Gerätehaus in Alpen stattfinden, konnte das Erlernte vertieft und die Einsätze routiniert abgearbeitet werden.

Am Abend wurden die beiden Gruppen inklusive des Rettungswagens nach Veen alarmiert. Gemeldet wurde ein Hallenbrand auf einem landwirtschaftlichen Anwesen. Während der Erkundung wurde den Einheiten durch den Eigentümer mitgeteilt, dass das Feuer bei Heizungsarbeiten ausgebrochen sein soll. Es wurden insgesamt vier Personen vermisst. Sofort machten sich mehrere Trupps zur Menschenrettung bereit und konnten alle verletzten Personen zeitnah an den Rettungsdienst übergeben. Nachdem der Bereich quergelüftet war, konnten die Jugendlichen an den Standort zurückkehren. In der Nacht wurden die Jugendlichen erneut zu einem Einsatz gerufen. Es galt eine vermisste Person aufzufinden. Dafür wurde der Bereich um den letzten Aufenthaltsort weitreichend ausgeleuchtet und abgesucht. Nach dem Auffinden der Person und der Erstversorgung übernahm das Team des Jugendrotkreuz die weitere Betreuung.

Zum Abschluss des 24-Stunden Dienstes fand ein gemeinsames Frühstück statt. Nach insgesamt 13 Einsätzen und der Fahrzeugübergabe an die Betreuer konnten die Jugendlichen den Berufsfeuerwehrtag erfolgreich beenden.

Elektroanlagenbrand in Industriebetrieb

Am Dienstagmorgen wurde der Löschzug Alpen um 07.28 Uhr zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage in einem Industriebetrieb auf der Bruckstraße alarmiert. Vor Ort meldete der Betreiber eine Rauchentwicklung im Bereich einer elektrischen Anlage. Auf Grund dieser Meldung wurde das Einsatzstichwort auf “Elektroanlagenbrand” erhöht und ein Gesamtalarm für die Freiwillige Feuerwehr Alpen ausgelöst.

Der betroffene Bereich wurde von einem Trupp unter umluftunabhängigem Atemschutz mit einem Kleinlöschgerät begangen. Mittels Wärmebildkamera konnte nach Öffnen eines Elektroschrankes ein durchgeschmortes Kabel im Bereich eines Kondensators als Ursache für die Rauchentwicklung ausgemacht werden.

Nachdem der Bereich quergelüftet und die Brandmeldeanlage zurückgestellt war, konnte die Freiwillige Feuerwehr Alpen den Einsatz nach rund 90 Minuten beenden.

Brennender PKW in Hauseinfahrt

Am Dienstagnachmittag wurde der Löschzug Alpen um 14.24 Uhr mit dem Einsatzstichwort “KFZ Brand” zur Rathausstraße alarmiert. Bereits auf der Anfahrt konnte eine Rauchentwicklung wahrgenommen werden.

Vor Ort stand der Motorraum eines in der Hauseinfahrt geparkten Autos bereits in Vollbrand. Aufmerksame Verkehrsteilnehmer hatten dies bemerkt, den Notruf abgesetzt und den im benachbarten Haus befindlichen Fahrer darauf aufmerksam gemacht. Die Einsatzstelle wurde von den Wehrleuten gegen den fließenden Verkehr abgesichert. Die Brandbekämpfung wurde unmittelbar unter Zuhilfenahme des Schnellangriffes eingeleitet. Zur weiteren Kühlung wurde die Motorhaube des Fahrzeuges mittels Brechwerkzeug geöffnet.

Der Löschzug Alpen konnte den Einsatz nach rund einer Stunde beenden.

Schützenthron übergibt Spende an die Jugendfeuerwehr Alpen

Am sogenannten Tag der Jugend am Pfingstsonntag, an dem auch das Kinderschützenfest stattfand, bot der amtierende Thron rund um Schützenkönig und Feuerwehrkamerad Nils Markwitz Kaffee und Kuchen gegen eine Spende an. Insgesamt konnten Einnahmen in Höhe von 316 Euro verzeichnet werden. Der Schützenthron entschied sich einstimmig dafür, die gesammelten Spenden der Jugendfeuerwehr Alpen zu überreichen. Die Übergabe fand im Rahmen des Kreiszeltlagers der Jugendfeuerwehren in Dinslaken statt. Nach Abschluss der Volleyball- und Völkerballturniere besuchte uns Nils Markwitz und übergab dem stellvertretenden Jugendwart Mario Keiemburg das gesammelte Geld. Mit der Spende sollen weitere T-Shirts für die Jugendlichen angeschafft werden.

Überörtliche Hilfeleistung: Dachstuhlbrand in Xanten

Am gestrigen Abend, den 23. August 2018 kam es in Xanten-Birten zu einem Wohnhausbrand. Die Löschgruppe Veen wurde um 19:24 Uhr mit dem Stichwort “Feuer, Person in Gefahr” alarmiert. Beim Eintreffen stand der Dachstuhl des Einfamilienhauses bereits in Vollbrand. In enger Zusammenarbeit mit dem Löschzug Xanten-Mitte, der Löschgruppe Birten sowie der Löschgruppe Lüttingen, wurde nach einer möglichen vermissten Person gesucht und eine Brandbekämpfung durchgeführt. Im weiteren Verlauf wurde auch die Drehleiter des Löschzuges Alpen zur Unterstützung angefordert, um zusammen mit der Drehleiter der Feuerwehr Xanten Dachpfannen zu entfernen und noch vorhandene Glutnester ausfindig zu machen.

Der Einsatz war für die Alpener Wehrleute nach dreieinhalb Stunden beendet.