Bäume drohten zu stürzen

Mehrere Bäume drohten auf die Fahrbahn zu stürzen. Daraufhin wurde die Winnenthaler Straße in Veen auf einem Teilbereich für den fließenden Verkehr abgesperrt. Die Bäume wurden mittels einer Kettensäge über die Drehleiter zerkleinert. Abschließend wurde die Fahrbahn durch die Einsatzkräfte von Geäst und Schmutz befreit, sodass die Sperrung wieder aufgehoben werden konnte.

Gasgeruch in einem Industriebetrieb

Zwei Trupps kontrollierten die Einsatzstelle mit einem Gasmessgerät. Die negativen Messergebnisse wurden durch den zuständigen Gasversorger bestätigt. Die Einsatzkräfte konnten nach kurzer Zeit wieder einrücken.

Ehrenabteilung besichtigt Kreisleitstelle in Wesel

Beim regelmäßigen Ausflug machten sich 13 Kameraden der Ehrenabteilung auf den Weg nach Wesel, um die Kreisleitstelle zu besichtigen. In der Leitstelle laufen unter anderem die Anrufe der Notrufnummer 112 sowie der Krankentransportnummer 19222 für das gesamte Kreisgebiet auf. Nach der Notrufannahme fragen die Disponenten nach einem festgelegten Schema die Schadensinformationen ab, woraufhin der Einsatzleitrechner die entsprechenden Alarmstichworte und die zu entsendenden Rettungsmittel vorschlägt. Während des Einsatzes steht die Kreisleitstelle den Feuerwehren beratend zur Seite, gleichzeitig werden Rück- und Abschlussmeldungen dokumentiert. Seit 2017 sind die erforderlichen Räume, Werkstätten und die Fahrzeughalle im Neubau an der Jülicher Straße untergebracht. Die Kreisleitstelle dient dem Landrat auch als Führungsmittel bei Großeinsatzlagen und Katastrophen.

Die Kameraden der Ehrenabteilung bedanken sich bei der Leitstelle Wesel, besonders bei Arno Hoffacker, für die Führung und erklärenden Worte.

Umgestürzter Baum blockiert Xantener Straße

Ein Baum war auf die Fahrbahn und den Radweg gestürzt. Die Einsatzstelle wurde gegen den fließenden Verkehr abgesichert und der Baum mittels Kettensäge zerkleinert. Abschließend wurden der Radweg und die Fahrbahn durch die Einsatzkräfte von Geäst und Schmutz befreit.

Pferd in Anhänger gestürzt und eingeklemmt

Die Einheit Alpen wurde am Dienstagmittag um 12:12 Uhr mit dem Einsatzstichwort “Technische Hilfeleistung 2” und dem Meldebild “Tier in Not” zur Bönninghardter Straße alarmiert. Vor Ort war ein Pferd in einem Anhänger gestürzt und infolgedessen eingeklemmt. Bereits auf der Anfahrt konnte Entwarnung gegeben werden, das Tier konnte aus eigener Kraft aufstehen und zu Fuß in den nahegelegenen Stall gebracht werden. Ein herbeigerufener Tierarzt übernahm die weitere Versorgung, die Einsatzkräfte konnten ohne tätig zu werden wieder einrücken.

Person in verschlossener Wohnung

Über die Drehleiter verschafften die Einsatzkräfte sich Zugang zur Wohneinheit und öffneten die Haustür von innen. Anschließend konnte die Person an den Rettungsdienst übergeben werden.

Kreisweite Änderungen beim Sirenenalarm und der Alarm- und Ausrückeordnung

Um die Bedeutung der Sirenen zu stärken, werden in NRW keine Sirenensignale mehr zur regelmäßigen Alarmierung der Feuerwehren eingesetzt. Grundlage hierfür ist ein Schreiben des Ministeriums des Innern des Landes Nordrhein-Westfalen. In diesem heißt es, dass das Sirenensignal das Alleinstellungsmerkmal als Warnung vor Gefahren und Katastrophen sein muss und daher als Alarmierungsmittel für die Feuerwehr nicht mehr benutzt werden soll. Im Kreis Wesel wird die Neuerung bereits zum 1. Juli 2023 eingeführt. Davon betroffen ist auch der Probealarm, der bisher immer am ersten Mittwoch des Monats in Alpen durchgeführt wurde. Weitere Informationen können der Pressemitteilung des Kreises Wesel entnommen werden.

Zusätzlich hat die Leitstelle in Wesel die kreiseinheitliche Alarm- und Ausrückeordnung, kurz AAO, aktualisiert. Bereits 2018 wurde ein Arbeitskreis gegründet, mit dem Ziel, die kreiseinheitliche Alarmierung der Feuerwehren in allen Bereichen des Kreises Wesel weiter zu optimieren. „Bei der ‚Qualifizierten Alarmierung‘ wird nur alarmiert, was auch tatsächlich zur Verfügung steht“, erläutert Markus Janßen, stellvertretender Kreisbrandmeister und Leiter des Arbeitskreises AAO. „Für die Datenversorgung im Einsatzleitrechner wird eine wahrscheinlich verfügbare Mannschaftsstärke im Einsatzleitrechner hinterlegt und danach der Kräfteansatz errechnet. Bei besonderen personellen Ausfällen oder Verhinderungen, z. B. bei bereits zeitgleich laufenden Einsätzen, wird diese Größe auf Hinweis der jeweiligen Feuerwehr durch die Leitstelle zeitlich befristet angepasst.“ Diese Umstellung auf die neue AAO wurde am 20. Juni durchgeführt und ist seitdem aktiv. Das Schlimmste, das im Rahmen der Umstellung passieren könnte, ist, dass im Einzelfall ein Fahrzeug zu viel alarmiert wird“, erläutert Kreisbrandmeister Udo Zurmühlen. Durch die Umstellung auf QUALM wird die Sicherheit aller Bewohnerinnen und Bewohner im Weseler Kreisgebiet erhöht. „Durch QUALM sind die Feuerwehren in der Lage, schneller mit dem richtigen Gerät und Personal am Schadensort zu sein“, so Zurmühlen. Auch hierzu können weitere Informationen der Pressemeldung des Kreises Wesel entnommen werden.

“Früh übt sich” – am Besten gemeinsam

Was in den aktiven Einheiten bereits seit Jahren sehr gut funktioniert, ist natürlich auch Bestandteil der Arbeit der Jugendfeuerwehren aus Sonsbeck, Xanten und Alpen; die interkommunale Zusammenarbeit. So startete am vergangenen Samstag bei bestem Wetter die diesjährige gemeinsame Übung der etwa 50 Kinder und Jugendlichen aus den drei Feuerwehren in Xanten. Nach einer gemeinsamen Lagebesprechung am Gerätehaus des Löschzuges Mitte in Xanten machten sich gemischte Gruppen aller drei Feuerwehren zu Fuß in den wesentlich kühleren Stadtpark auf. Hier standen verschiedene Spiele auf dem Programm die für Spaß, aber auch vor allen Dingen für Abkühlung sorgten. Eines hatten alle Stationen gemeinsam, es kam auf Teamwork und gemeinsame Absprachen an. Ein großer Dank gilt allen Betreuerinnen und Betreuern für die Vorbereitung und die Begleitung der gemeinsamen Veranstaltung. Abgeschlossen wurden die ca. vier Stunden mit einer Stärkung vom Grill.

Unterstützung Rettungsdienst

Vor Ort unterstützten die Einsatzkräfte den Rettungsdienst beim patientenschonenden Transport einer Person aus dem Haus. Hierfür wurde die Drehleiter eingesetzt. Diese verfügt über eine entsprechend fixierte Trage, die durch die Einsatzkräfte für derartige Einsätze verwendet wird.

Angebranntes Essen auf Herd

Vor Ort war es zu einer unklaren Rauchentwicklung gekommen. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte konnte angebranntes Essen auf dem Herd als Ursache ausgemacht werden. Die Pfanne wurde ins Freie gebracht und die Wohnung gelüftet.