Flächenbrand bei Erntearbeiten

Bei Erntearbeiten entzündete sich Vegetation auf einem Feld. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte brannte eine Fläche von 2.400 Quadratmetern. Mit sogenannten D-Rohren wurde die Brandbekämpfung mit mehreren Trupps durchgeführt. Parallel dazu führten die Landwirte in Abstimmung mit der Einsatzleitung entsprechende Arbeiten weiter aus, so dass eine Riegelstellung zum weiteren Feld entstand. Mittels einer Wärmebildkamera wurden zwei Traktoren sowie ein Mähdrescher eingehend überprüft. Hierbei gab es keinerlei Feststellung, sodass die Fahrzeuge weiter im Einsatz bleiben konnten.

Die Feuerwehr Alpen setzte ihre Drohne ein und hatte so jederzeit die Einsatzstelle und die entsprechende Brandbekämpfung im Blick. Die Bilder konnten während des Einsatzes an die auf dem Feld befindlichen Führungskräfte gesendet werden, um somit alle Maßnahmen zielgerichtet fortführen zu können.

Zur Unterstützung der Wasserversorgung auf dem Feld wurde ein Tanklöschfahrzeug nachalarmiert. Die Freiwillige Feuerwehr Xanten unterstützte mit ihrem TLF 4000 bei den abschließenden Löscharbeiten.

Abschließend wurde die betroffene Fläche von den Landwirten gegrubbert.

Die Brandbekämpfung fand bei über 40 Grad Außentemperatur statt. Am Feuer waren die Temperaturen noch höher.  Für alle eingesetzten Kräfte wurden ausreichend Getränke zugeführt. Trotz der enormen körperlichen Belastung konnten alle Einsatzkräfte aus Alpen, Menzelen, Veen und Xanten gesund den Einsatz beenden.

Wir möchten uns bei den Landwirten für ihre vorbildliche Unterstützung im Einsatzverlauf sowie bei der Freiwilligen Feuerwehr Xanten für die tolle Zusammenarbeit bedanken.

Verdächtiger Rauch

Anrufer meldeten eine unklare Rauchentwicklung. Vor Ort wurde ein nicht angemeldetes Nutzfeuer festgestellt, welches durch die Einsatzkräfte abgelöscht wurde. Die Einsatzstelle wurde an das Ordnungsamt und die Polizei übergeben.

Kind in Notlage

Am Dienstagnachmittag wurde die Feuerwehr Alpen um 17:42 Uhr zusammen mit dem Rettungsdienst zu einem Teich an der Fürst-Bentheim-Straße alarmiert. Ein Mädchen hatte sich bei den aktuell sehr hohen Temperaturen im Teich abkühlen wollen, war aber mit den Beinen im tiefen Schlamm stecken geblieben und drohte weiter einzusinken. Glücklicherweise hatte das Mädchen ein Handy dabei und konnte noch rechtzeitig einen Notruf absetzen. Die ersteintreffenden Einsatzkräfte begaben sich umgehend selbst in den Teich, um den Mädchen aus ihrer Zwangslage zu Helfen. Anschließend wurde die Person an den Rettungsdienst übergeben.

An dieser Stelle möchten wir als Feuerwehr noch einmal darauf aufmerksam machen, dass nicht jedes Gewässer für eine schnelle Abkühlung geeignet ist. Betreten Sie keine unbekannten oder gesperrten Gewässer.
Verborgene Gefahren wie Strömungen, tiefe Stellen oder Hindernisse können lebensbedrohlich sein. Nutzen Sie deshalb bitte ausschließlich freigegebene Badestellen.

Verkehrsunfall auf der Autobahnabfahrt

Im Bereich der Autobahnabfahrt Alpen war es zu einem Auffahrunfall zwischen zwei Pkw gekommen. Die Einsatzstelle wurde gegen den fließenden Verkehr abgesperrt und der Brandschutz sichergestellt. Zwei leicht verletzte Personen wurden durch die Feuerwehr sowie den Rettungsdienst versorgt. An den verunfallten Fahrzeugen wurden die Batterien abgeklemmt, auslaufende Betriebsmittel abgestreut und das Bindemittel einer fachgerechten Entsorgung zugeführt.

Sturmschaden

An einer Halle hatten sich durch Sturmböen Platten vom Dach gelöst. Über die Drehleiter wurden diese gesichert.