Erste Jahreshauptversammlung der Jugendfeuerwehr Alpen

In den Einsatz-Einheiten zählen seit dem Bestehen der Freiwilligen Feuerwehr Alpen die jährlichen Jahreshauptversammlungen zum festen Bestandteil der Dienstpläne. Die Jugendfeuerwehr Alpen besteht seit über 60 Jahren und ist von Beginn an ein wichtiger Baustein für die guten Nachwuchszahlen in den aktiven Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr Alpen.

Um den Jugendlichen sowie dem gesamten Betreuer-Team einen direkten Austausch mit der Leitung der Feuerwehr zu ermöglichen, hatte Michael Hartjes, Leiter der Freiwilligen Feuerwehr Alpen, gemeinsam mit dem Führungsduo der Jugendfeuerwehr Alpen, Lars Frenck und Angela Giesen, am Donnerstag, den 26.Februar 2026 zur ersten Jahreshauptversammlung der Jugendfeuerwehr Alpen geladen.

Lars Frenck informierte darüber, dass die Jugendfeuerwehr Alpen zum 31. Dezember 2025 aus 24 Jugendlichen im Alter zwischen 10 und 17 Jahren bestand; drei der Jugendlichen waren Mädchen. Weiter berichtete er, dass im vergangenen Jahr insgesamt zwei Nachwuchskräfte in die aktiven Einheiten in Menzelen und Veen übergeben werden konnten. Das ehrenamtliche Betreuer-Team leistete im Jahr 2025 insgesamt 2.355 Stunden für die Jugendfeuerwehr. Diese entfielen unter anderem auf 30 Übungsabenden, bei denen sie den Jugendlichen theoretische und praktische Kenntnisse zum Feuerwehrwesen vermittelten, sowie der Vorbereitung und Begleitung der Jugendlichen beim höchsten Leistungsabzeichen der Deutschen Jugendfeuerwehr, der Leistungsspange, und der gemeinsamen Teilnahme am Zeltlager der Jugendfeuerwehren aus dem Kreis Wesel.

Michael Hartjes stellte gemeinsam mit seinem Führungsteam die aktuellen und anstehenden Herausforderungen und Aufgaben der Freiwilligen Feuerwehr Alpen vor. Dazu gehörten unter anderem ein Überblick über die Personalsituation sowie die kommenden Anschaffungen in den einzelnen Einheiten. Der stellvertretende Leiter der Feuerwehr Alpen, Marco Giesen, suchte den offenen Dialog mit den Jugendlichen und sammelte Vorschläge zur attraktiveren Gestaltung gemeinsamer Übungsdienste. Diese finden ein Mal im Jahr mit jeder der drei Einsatz-Einheiten statt.

Anregende Gespräche, spannende Kicker-Einheiten zwischen den Jugendlichen und der Leitung der Feuerwehr sowie ein gemeinsames Abendessen rundeten die erste Jahreshauptversammlung der Jugendfeuerwehr Alpen ab.

Person in verschlossener Wohnung

Mit Hilfe des Türöffnungs-Sets verschafften die Einsatzkräfte sich Zugang zur Wohneinheit. Anschließend konnte die Person an den Rettungsdienst übergeben werden.

Ausgelöster CO-Melder

In einem Einfamilienhaus hatte ein Kohlenmonoxidmelder, auch CO-Melder genannt, ausgelöst. Daraufhin wählten die Bewohner den Notruf. Ein Trupp kontrollierte den Bereich mit einem speziellen Messgerät. Hierbei gab es keinerlei Feststellung.

Tier in Not

Die Einheit Alpen wurde zur Bönninghardter Straße alarmiert, da dort ein Pferd in einem Gitter feststeckte. Noch bevor die Einsatzkräfte vor Ort eintrafen, konnte sich das Pferd selbstständig befreien, sodass der Einsatz abgebrochen werden konnte.

Rauchentwicklung in einem Keller

Die Bewohner eines Mehrfamilienhauses meldeten eine unklare Rauchentwicklung im Keller des Gebäudes. Nach umfangreicher Erkundung mit der Wärmebildkamera konnte keinerlei Feststellung gemacht werden.

Zusammenstoß zwischen Zug und Pkw

Vor Ort war es an einem Bahnübergang zu einem Zusammenstoß zwischen einer Regionalbahn und einem Pkw gekommen. Der Zug, der auf dem Weg nach Xanten war, erfasste den Pkw und schleifte ihn ca. 120 Meter mit. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte befand sich der Pkw Fahrer bereits außerhalb seines Fahrzeuges, mit welchem er alleine unterwegs war. Die Einsatzkräfte versorgten die schwer verletzte Person bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes und Notarztes. Mit einem Rettungshubschrauber wurde die Person abschließend in eine Spezialklinik geflogen.

Insgesamt befanden sich 35 Fahrgäste im Zug, die durch Rettungsdienst und Feuerwehr betreut wurden. Zwei Personen wurden im Zug verletzt und durch den Rettungsdienst versorgt. Eine Person davon wurde in ein örtliches Krankenhaus gebracht. Der Lokführer und die zwei Zugbegleiterinnen bleiben unverletzt. Die Einsatzkräfte begleiteten die Fahrgäste samt Gepäck in einen von der Rhein-Ruhr-Bahn bereitgestellten Bus.

Alarmiert waren alle drei Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr Alpen. Insgesamt 54 ehrenamtliche Einsatzkräfte waren am frühen Abend in Menzelen im Einsatz.

Die Einsatzstelle konnte abschließend an die Polizei übergeben werden.

Brennender Baum in Menzelen

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte brannte eine Kopfweide in voller Ausdehnung. Ein Trupp unter umluftunabhängigem Atemschutz unternahm die ersten Löschmaßnahmen mittels S-Rohr. Im weiteren Einsatzverlauf wurden Baum dann mittels Motorsäge gefällt und anschließend mit Löschschaum abgelöscht.

Sicherheitswache bei der Karnevalsdisco in Veen

Am gestrigen Sonntag führte die Einheit Veen erneut eine Brandsicherheitswache bei einer Karnevalsgroßveranstaltung durch.
In Zusammenarbeit mit dem Ordnungsamt, der Polizei und dem DRK Alpen begleiteten die Einsatzkräfte die legendäre Karnevalsdisco der katholischen Landjugend Veen.
Auf dem Gelände des Spargelhof Schippers waren mehrere tausend feiernde Besucher anwesend.

Nach etwa 11 Stunden war der Einsatz beendet

Sicherheitswache bei der Büttensitzung

Im Rahmen einer Brandsicherheitswache wurde die diesjährige Veener Büttensitzung wieder begleitet.

Für die Kameraden war der Einsatz bei der örtlichen Karnevalsveranstaltung nach circa achteinhalb Stunden beendet.

Zusammenstoß zwischen Zug und Pkw

An einem Bahnübergang an der Straße Jägerruh war es zu einem Zusammenstoß zwischen einer Regionalbahn und einem Pkw gekommen. Durch den Zusammenstoß wurde der Pkw in ein nahegelegenes Feld geschleudert. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräften musste der verunfallte Fahrer unverzüglich aus seiner Zwangslage befreit werden. Gemeinsam mit Rettungsdienst und Notarzt wurde die Person versorgt und anschließend in ein Krankenhaus transportiert.

Im Zug, der sich auf dem Weg in Richtung Duisburg befand, waren insgesamt 17 Fahrgäste, der Triebfahrzeugführer sowie eine Zugbegleiterin. Bis zur Evakuierung wurden sie von Einsatzkräften betreut. Bei der Evakuierung in einen von der Rhein-Ruhr-Bahn bereitgestellten Bus unterstützen die Einsatzkräfte ebenfalls und leuchteten den Weg zur Straße aus. 

Der Einsatz stellte eine besondere Situation für die freiwilligen Helfer dar. Aus diesem Grund fand nach Einsatzende eine gemeinsame Besprechung mit dem sogenannten PSU Team (Psychosoziale Unterstützung) des Kreises Wesel im Alpener Gerätehaus statt. Die Psychosoziale Notfallversorgung für Einsatzkräfte ist seit vielen Jahren fester Bestandteil im Kreis Wesel und kann durch den Einsatzleiter über die Kreisleitstelle bei besonderen Lagen hinzugezogen werden. 

Die Kreispolizeibehörde Wesel hat die folgende Pressemitteilung zu den Ereignissen veröffentlicht:https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/65858/6215941