Brandmeldeanlage löst aus

Ein technischer Defekt hat einen Melder der Brandmeldeanlage ausgelöst, wodurch die Einheit Alpen alarmiert wurde. Ein Trupp kontrollierte den Bereich mittels Wärmebildkamera. Hierbei gab es keine Feststellung.

Sturmschaden

Durch teils starke Sturmböen ist eine Telefonleitung auf dem Rößweg abgerissen. Die Einsatzkräfte sicherten die Leitung und informierten das Telekommunikationsunternehmen, damit der Schaden behoben werden kann. Weitere Tätigkeiten waren seitens der Feuerwehr nicht erforderlich.

Reh stürzt in Pool

Am Freitagabend kam es für die Einheit Alpen zu einem eher ungewöhnlichen Einsatz. Ein Anwohner des Flughafenwegs hatte gemeldet, dass sich ein Reh in seinen Garten verirrt hat und dabei in den Pool gestürzt sei. Da es sich nicht selbstständig daraus befreien konnte, alarmierte er die Feuerwehr.

Bei Eintreffen der ersten Kräfte bestätigte sich die Lage und die Einsatzkräfte überlegten sofort, wie sie das Reh möglichst schonend aus dem Pool retten könnten. Es zeigte sich schnell, dass das Reh sehr zutraulich war und sich bereits von selbst den Einsatzkräften am Rand näherte. Aus diesem Grund verzichteten die Einsatzkräfte auf weitere Überlegungen und hoben das Tier kurzerhand aus dem Wasser.

Das unverletzte Reh entfernte sich daraufhin wieder selbstständig in die angrenzende Natur und der Einsatz war für die Wehrleute beendet.

Sturmschaden

Vor Ort befand sich ein schmaler Baum in einer Stromleitung. Die Einheit Alpen stellte ein HLF sowie die Drehleiter aus dem parallel laufenden Einsatz des Flächenbrandes an der Ulrichstraße. Nachdem der zuständige Energieversorger die Leitung stromlos geschaltet hatte, wurde der Baum mittels Teleskopastschere zerkleinert. Abschließend wurde die Einsatzstelle an den Energieversorger übergeben.

Flächenbrand bei Erntearbeiten

Bei Erntearbeiten entzündete sich Vegetation auf einem Feld. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte brannte eine Fläche von 2.400 Quadratmetern. Mit sogenannten D-Rohren wurde die Brandbekämpfung mit mehreren Trupps durchgeführt. Parallel dazu führten die Landwirte in Abstimmung mit der Einsatzleitung entsprechende Arbeiten weiter aus, so dass eine Riegelstellung zum weiteren Feld entstand. Mittels einer Wärmebildkamera wurden zwei Traktoren sowie ein Mähdrescher eingehend überprüft. Hierbei gab es keinerlei Feststellung, sodass die Fahrzeuge weiter im Einsatz bleiben konnten.

Die Feuerwehr Alpen setzte ihre Drohne ein und hatte so jederzeit die Einsatzstelle und die entsprechende Brandbekämpfung im Blick. Die Bilder konnten während des Einsatzes an die auf dem Feld befindlichen Führungskräfte gesendet werden, um somit alle Maßnahmen zielgerichtet fortführen zu können.

Zur Unterstützung der Wasserversorgung auf dem Feld wurde ein Tanklöschfahrzeug nachalarmiert. Die Freiwillige Feuerwehr Xanten unterstützte mit ihrem TLF 4000 bei den abschließenden Löscharbeiten.

Abschließend wurde die betroffene Fläche von den Landwirten gegrubbert.

Die Brandbekämpfung fand bei über 40 Grad Außentemperatur statt. Am Feuer waren die Temperaturen noch höher.  Für alle eingesetzten Kräfte wurden ausreichend Getränke zugeführt. Trotz der enormen körperlichen Belastung konnten alle Einsatzkräfte aus Alpen, Menzelen, Veen und Xanten gesund den Einsatz beenden.

Wir möchten uns bei den Landwirten für ihre vorbildliche Unterstützung im Einsatzverlauf sowie bei der Freiwilligen Feuerwehr Xanten für die tolle Zusammenarbeit bedanken.

Verdächtiger Rauch

Anrufer meldeten eine unklare Rauchentwicklung. Vor Ort wurde ein nicht angemeldetes Nutzfeuer festgestellt, welches durch die Einsatzkräfte abgelöscht wurde. Die Einsatzstelle wurde an das Ordnungsamt und die Polizei übergeben.

Kind in Notlage

Am Dienstagnachmittag wurde die Feuerwehr Alpen um 17:42 Uhr zusammen mit dem Rettungsdienst zu einem Teich an der Fürst-Bentheim-Straße alarmiert. Ein Mädchen hatte sich bei den aktuell sehr hohen Temperaturen im Teich abkühlen wollen, war aber mit den Beinen im tiefen Schlamm stecken geblieben und drohte weiter einzusinken. Glücklicherweise hatte das Mädchen ein Handy dabei und konnte noch rechtzeitig einen Notruf absetzen. Die ersteintreffenden Einsatzkräfte begaben sich umgehend selbst in den Teich, um den Mädchen aus ihrer Zwangslage zu Helfen. Anschließend wurde die Person an den Rettungsdienst übergeben.

An dieser Stelle möchten wir als Feuerwehr noch einmal darauf aufmerksam machen, dass nicht jedes Gewässer für eine schnelle Abkühlung geeignet ist. Betreten Sie keine unbekannten oder gesperrten Gewässer.
Verborgene Gefahren wie Strömungen, tiefe Stellen oder Hindernisse können lebensbedrohlich sein. Nutzen Sie deshalb bitte ausschließlich freigegebene Badestellen.

Verkehrsunfall auf der Autobahnabfahrt

Im Bereich der Autobahnabfahrt Alpen war es zu einem Auffahrunfall zwischen zwei Pkw gekommen. Die Einsatzstelle wurde gegen den fließenden Verkehr abgesperrt und der Brandschutz sichergestellt. Zwei leicht verletzte Personen wurden durch die Feuerwehr sowie den Rettungsdienst versorgt. An den verunfallten Fahrzeugen wurden die Batterien abgeklemmt, auslaufende Betriebsmittel abgestreut und das Bindemittel einer fachgerechten Entsorgung zugeführt.

Unwetterschäden fordern die Feuerwehr Alpen zum Tagesstart

Mit Durchzug eines Gewitters in der zweiten Nachthälfte musste auch die Freiwillige Feuerwehr Alpen bis in den Morgen insgesamt sechs Einsatzstellen abarbeiten. Teilweise waren große Äste abgebrochen und lagen auf Radwegen und Fahrbahn, an einer anderen Stelle wurde ein Baum entwurzelt und hing in einer Stromleitung. In Zusammenarbeit mit dem zuständigen Energieversorger wurden die Einsatzstellen abgearbeitet. Bei den An- und Abfahrten zu den Einsatzstellen wurden an mehreren Stellen durch die Einsatzkräfte Äste und weitere Vegetationen von Fahrbahn und Radwegen geräumt.  Drei der Einsatzstellen wurden der Feuerwehr erst mit Tagesanbruch gemeldet. Tätig wurden die Einsatzkräfte unter anderem auf der Rheinberger Straße, Xantener Straße, Bönninghardter Straße, Gester Straße sowie der Neerender Straße.

Zwischenzeitlich wurden die Einheiten Alpen und Veen gegen kurz vor fünf zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage in einem Industriebetrieb an der Weseler Straße alarmiert. Hierbei handelte es sich allerdings nach eingehender Erkundung um einen Fehlalarm.

Blaulicht meets Brunnenfest – 100 Jahre Feuerwehr Einheit Veen

Am 27. Juni 2026 findet das 50. Dorf- und Brunnenfest zusammen mit dem 100-jährigen Jubiläum der Feuerwehreinheit Veen statt.

 

Die St.-Nikolaus-Schützenbruderschaft Veen-Winnenthal 1581 e.V. und die Freiwillige Feuerwehr Alpen – Einheit Veen laden dazu gemeinsam auf den Schulhof der Wilhelm-Koppers-Grundschule Veen ein.
Beginn ist
um 15:00 Uhr mit einer heiligen Messe in der St. Nikolaus Kirche.

Diese läutet das Motto „Blaulicht meets Brunnenfest, 100 Jahre Feuerwehr Einheit Veen“, symbolisch ein.

Begonnen hat damals alles am 06. März im Jahre 1926 als der Amtsbürgermeister des Amtes Alpen-Veen zu einer Gründungsversammlung aufrief.
44 Mitglieder waren daraufhin unter der Leitung von Theodor Fürtjes ab sofort getreu dem Slogan „Gott zur Ehr – dem nächsten zur Wehr“ für das Wohl der Veener Bevölkerung zuständig.
Es dauerte bis zum Jahre 1951 als die Mitglieder ihr erstes Einsatzfahrzeug erhielten. Ein Opel-Blitz war nun fester Bestandteil der Feuerwehr und brachte den Kameraden von nun an einen großen Mehrwert. Ebenfalls eine große Wendung gab es 1981, als man sich neben der Schule im dortigen Feuerwehrhaus den Speicherboden zu einem Aufenthalts- und Schulungsraum ausbauen konnte.
Die bis dato größte Änderung stellte im Jahr 1999 der Umzug in das heutige Feuerwehrgerätehaus am Halfmannsweg dar, welches auch mit viel Eigenleistung der Kameraden errichtet wurde.
Aktuell umfasst die Einheit 30 aktive Kameraden und rückt jährlich zu circa 60 Einsätzen aus.
Einheitsführer Daniel Baltes leitet die Truppe zusammen mit seinen beiden Stellvertretern Daniel Schmitz und Henrik van Beek.

Für musikalische Unterhaltung sorgt am Samstagnachmittag das Veener Tambourkorps.
Ab 15:45 Uhr gibt es Spiel und Spaß mit der Jugendfeuerwehr.
Gegen 17:00 Uhr findet dann die offizielle Eröffnung mit ein paar Grußworten statt.
Um circa 18:30 Uhr findet dann ein weiteres Highlight statt. Es gibt es eine historische Feuerwehrübung der Freiwilligen Feuerwehr Mönchengladbach – Einheit Herrath zu bestaunen, bei der man sich in längst vergangene Zeiten zurück versetzen lassen kann.
Das DJ-Team BaLu füllt den weiteren Abend dann bis in die frühen Morgenstunden mit reichlich Musik, Party und guter Laune.

Kulinarisch dürfen sich die Gäste auf frisch Gegrilltes, Salate und eine große Cafeteria freuen.
Die Bewirtung für alle Besucherinnen und Besucher mit kühlen Getränken übernehmen Schützenkönig Marlon Kühnen, Königin Annabelle Hartjes und ihr Throngefolge.

Ein buntes Nachmittagsprogramm mit musikalischer Begleitung, Getränken und Essen macht das Fest zu einem Erlebnis für Jung und Alt.
Die Bruderschaft
und die Feuerwehr freuen sich auf einen schönen Tag mit vielen Gästen aus nah und fern und hoffen auf zahlreiche Unterstützung auch aus dem Dorf.
Außerdem wird darauf hingewiesen
, dass die Einnahmen dem Kinderprogramm an den Kirmestagen zugutekommen. Besucher sollten Ihre Autos nach Möglichkeit am Veener Sportplatz gegenüber vom Gerätehaus der Feuerwehr Veen parken.

Zudem wird schon jetzt auf das Preis- und Königsschießen am 23. August und das Kirmes- und Schützenfest vom 29. August bis 31. August hingewiesen.
Besonders Familien mit Kindern sind außerdem am Samstag den 25. Juli 2026 von 10:00 – 16:00 Uhr eingeladen am Feuerwehrgerätehaus auf dem Halfmannsweg bei den dortigen Ferienspielen vorbeizukommen. Diese werden im Rahmen des Jubiläums auch durch die Einheit Veen ausgerichtet.