Sturmschaden

Durch teils starke Sturmböen fiel ein Baum auf die Straße. Dieser wurde mittels einer Kettensäge zerkleinert und die Straße anschließend geräumt.

Freiwillige Feuerwehr Alpen trainiert Technische Hilfeleistung beim Landtechnikhersteller LEMKEN

Anfang Juli waren 25 Kameradinnen und Kameraden zu Gast beim Landtechnikhersteller LEMKEN, um dort einen Übungsabend mit Schwerpunkt auf die Technische Hilfeleistung zu absolvieren. Drei Mitglieder der Einheit Alpen bereiteten hierfür eine mehrteilige Stationsausbildung vor, an denen die Einsatzkräfte ihr Können unter Beweis stellen mussten.

Bei der ersten Station galt es, einen massiven Anbaubock für Landmaschinen mittels Seilwinde zu bewegen. Dazu wurde das HLF2 (Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug), welches bei Technischen Hilfeleistungen das erstausrückende Fahrzeug ist, in Stellung gebracht. Mit einer losen Rolle wurde kurzerhand ein Flaschenzug aufgebaut und der LEMKEN-Lkw als Festpunkt genutzt. Mit Rundschlingen wurde der ca. 4 Tonnen schwere Anbaubock angeschlagen und um 90 Grad gedreht. Nachdem die Last mittig fixiert war, konnte das Objekt problemlos an die gewünschte Stelle gezogen werden.

Bei der zweiten Station stand die Personenrettung im Vordergrund. Bei Verladearbeiten waren drei Personen unter schweren Stahlplatten eingeklemmt worden. Nachdem die Platten gegen Verrutschen gesichert waren, konnten sie mit Hilfe eines Akkuspreizers und pneumatischen Hebekissen systematisch angehoben werden. So konnten die Übungspuppen nacheinander aus ihrer misslichen Lage befreit und gerettet werden.

Wir bedanken uns ausdrücklich bei der Firma LEMKEN für das entgegengebrachte Vertrauen und die Möglichkeit, unseren Übungsdienst dort durchführen zu können. Wer sich für das Ehrenamt der Freiwilligen Feuerwehr interessiert, ist herzlich willkommen. Die Einheit Alpen trifft sich alle 14 Tage dienstags von 18 bis 20 Uhr. Weitere Informationen findest du auf unserer Website unter www.feuerwehr-alpen.de.

Großgaragenbrand in Alpener Gewerbegebiet

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte standen bereits mehrere Großgaragen in Vollbrand. Bevor mit der Brandbekämpfung begonnen werden konnte, mussten sich die Einsatzkräfte Zugang zum Gelände und auch zu den betroffenen Garagen verschaffen. 15 Trupps unter umluftunabhängigem Atemschutz waren mit 10 C-Rohren über sieben Stunden im Einsatz. Aufgrund der Brandausbreitung wurden weitere Einheiten der Freiwilligen Feuerwehren Rheinberg und Kamp-Lintfort zur Unterstützung nachalarmiert. Diese unterstützten bei der Brandbekämpfung und bei der Vorbereitung und Durchführung der Einsatzstellenhygiene für die eingesetzten Kräfte. Zusätzlich unterstützte die Freiwillige Feuerwehr Kamp-Lintfort mit dem Abrollbehälter Atemschutz an der Einsatzstelle.

Aufgrund der massiven Rauchentwicklung wurde eine Warnung der Bevölkerung über die Warnapp NINA ausgelöst. Die insgesamt 79 Einsatzkräfte wurden durch den Verpflegungszug des DRK Rheinberg mit Speisen und Getränken versorgt.

Nach Abschluss der Löscharbeiten wurde eine Brandwache gestellt. Diese meldete gegen 05:00 Uhr weitere notwendige Nachlöscharbeiten, die dann von der Einheit Alpen übernommen wurden.

Wir bedanken uns ausdrücklich bei den Feuerwehren Rheinberg und Kamp-Lintfort sowie den Einheiten des DRK für die Unterstützung im Einsatzverlauf.

Großer Ast hängt über die Fahrbahn

Ein großer Ast ragte auf die Fahrbahn der Auffahrt zur Bundesautobahn 57 in Alpen.
Die Einsatzstelle wurde gegen den fließenden Verkehr abgesichert und der Ast mittels Kettensäge zerkleinert.
Abschließend wurde die Fahrbahn durch die Einsatzkräfte von Geäst und Schmutz befreit.

Ölspur nach Wildunfall

Infolge eines Wildunfalls sind Betriebsmittel ausgelaufen. Die Ölspur wurde von den Einsatzkräften abgestreut und das Bindemittel der fachgerechten Entsorgung zugeführt.

Verkehrsunfall mit zwei Pkw

Vor Ort war es im Kreuzungsbereich zur Xantener Straße zu einem Unfall zwischen zwei Pkw gekommen. Die Einsatzstelle wurde gegen den fließenden Verkehr abgesperrt und der Brandschutz sichergestellt. Drei verletzte Personen wurden durch die Feuerwehr sowie den Rettungsdienst versorgt. An den verunfallten Fahrzeugen wurden die Batterien abgeklemmt, auslaufende Betriebsmittel abgestreut und das Bindemittel einer fachgerechten Entsorgung zugeführt.

TEXPORT Action Days zu Gast in Alpen

Am 28. und 29. Juni 2024 ist die Firma TEXPORT mit ihren Action Days zu Gast bei der Freiwilligen Feuerwehr Alpen. Die Firma TEXPORT ist Hersteller von hochwertiger Funktionsbekleidung für den Feuerwehrbereich. Während der Aktionstage können in einer Brandsimulationsanlage Einsatzszenarien unter realen Bedingungen simuliert und die Einsatzkleidung getestet werden. Darüber hinaus werden wichtige theoretische Aspekte zu aktuellen Themen der Feuerwehr in Theorie und Praxis vermittelt.

Anhand von einsatznahen Problem- und Aufgabenstellungen werden gemeinsam mit den fachkundigen Referenten und dem speziell geschulten TEXPORT Trainer-Kompetenzteam Lösungen für ein sicheres und effektives Arbeiten im Einsatz in Theorie und Praxis erarbeitet. Die Teilnehmer aus verschiedenen Feuerwehren können dabei zwischen zwei Varianten wählen: Zum einen kann ausschließlich das theoretische Symposium besucht werden. Zum anderen kann die theoretische Ausbildung durch verschiedene praktische Übungen ergänzt werden. Die vermittelten Inhalte reichen vom Schlauch- und Strahlrohrmanagement, über das Verhalten bei Atemschutznotfällen, der taktischen Türöffnung bis hin zur Brandbekämpfung im Realbrandcontainer.

Wir freuen uns, die Firma TEXPORT bei uns begrüßen zu dürfen und wünschen allen Teilnehmenden einen erfolgreichen Seminartag.

Ausgelöster Heimrauchmelder

Angebranntes Essen hat einen Heimrauchmelder ausgelöst. Aufmerksame Nachbarn wählten den Notruf. Ein Trupp kontrollierte den Bereich mit der Wärmebildkamera, hierbei gab es keinerlei Feststellung. Zur Entrauchung der Wohneinheit wurde ein Lüfter eingesetzt.

Schwerer Verkehrsunfall auf der A57

Auf der A57 war es zu einem Alleinunfall eines Pkw in Fahrtrichtung Niederlande gekommen. Vor Ort versorgten die Einsatzkräfte die beiden verletzten Personen gemeinsam mit Notarzt und dem Rettungsdienst. Die Unfallstelle wurde ausgeleuchtet und gegen den fließenden Verkehr gesichert. Eine Person musste mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen werden. Zur Landung des Rettungshubschraubers wurde durch die Einsatzkräfte die Fahrbahn der Autobahn ausgeleuchtet. Die weitere Person musste ebenfalls einem Krankenhaus zugeführt werden. An dem verunfallten Pkw wurde die Batterie abgeklemmt, auslaufende Betriebsmittel aufgenommen und einer fachgerechten Entsorgung zugeführt. Abschließend wurde die Einsatzstelle an die Polizei übergeben. Für die 25 Einsatzkräfte der Einheiten Alpen und Menzelen konnte der nächtliche Einsatz nach zwei Stunden beendet werden.

Tragehilfe Rettungsdienst

Über die Drehleiter wurde eine Person schonend aus dem ersten Obergeschoss eines Hauses transportiert. Dort übernahmen Rettungsdienst und Notarzt die weitere Versorgung.